VG-Wort Pixel

Britisches Königshaus Er will seine Enkeltochter sehen: Prinz Charles lädt Harry nach Großbritannien ein

Prinz Charles und Prinz Harry
Das Verhältnis zwischen Prinz Harry und seinem Vater Charles hat zuletzt sehr gelitten
© Imago Images
Prinz Charles wünscht sich ein Treffen mit seinen Enkelkindern Archie und Lilibet. Dafür soll der 73-Jährige seinen Sohn Harry und Ehefrau Meghan nach London eingeladen haben. Ein juristischer Streit könnte das Wiedersehen verhindern.

Es könnte der erste Schritt zur Versöhnung sein: Prinz Charles soll seinen Sohn Prinz Harry samt Familie nach Großbritannien eingeladen haben. Der 73-Jährige wolle endlich seine Enkeltochter Lilibet Diana persönlich kennenlernen, schreibt die britische Zeitung "The Mirror". Das zweite Kind von Harry und seiner Frau Meghan war am 4. Juni 2021 in Santa Barbara zur Welt gekommen, wo das Paar nach seinem Abschied vom Königshaus lebt. Außer über Videotelefonate hat Prinz Charles seine Enkelin bisher noch nie persönlich getroffen. Harrys Sohn, den inzwischen zweijährigen Archie, hat die Königsfamilie zuletzt 2019 gesehen.

"Der Prinz von Wales ist traurig darüber, dass er nicht die Gelegenheit hat, Zeit mit seinen Enkeln zu verbringen, die er sehr vermisst. Er ist ein fantastischer Großvater und liebt es, diese Rolle zu übernehmen, und man kann mit Fug und Recht behaupten, dass er das Gefühl hat, dass etwas in seinem Leben fehlt, wenn er Harrys Kinder nicht kennenlernen kann", zitiert der "Mirror" eine anonyme Quelle aus Charles' Umfeld. Das Angebot zur Reise in die alte Heimat soll der Thronfolger seinem Sohn rund um Weihnachten gemacht haben.

Kommt Prinz Harry zum Platin-Jubiläum der Queen?

Demnach könnte Prinz Harry im Frühjahr nach London kommen. Dann soll in der Westminster Abbey ein Gedenkgottesdienst zu Ehren von Prinz Philip stattfinden. Der Mann von Queen Elizabeth II. war im April 2021 im Alter von 99 Jahren gestorben. Die Westminster Abbey hatte eine besondere Bedeutung für den Duke of Edinburgh. In der Kathedrale fand unter anderem am 20. November 1947 die Hochzeit von Elizabeth II. und Philip statt. Ein Jahr nach seinem Tod soll dort an ihn erinnert werden. Zudem sind im Laufe des Jahres zahlreiche Veranstaltungen anlässlich des 70-jährigen Thronjubiläums der Queen geplant. Die größten Feierlichkeiten werden in der Zeit vom 2. bis 5. Juni ausgerichtet. Die Briten bekommen dafür extra einen Sonder-Feiertag. Ein Anlass, zu dem auch Prinz Harry gut in seine alte Heimat fliegen könnte. 

Zum Problem könnte allerdings ein juristischer Streit werden, der im Hintergrund schwelt. Wie vor wenigen Tagen bekannt wurde, droht der 37-Jährige der britischen Regierung mit einer Klage, weil diese ihm keinen Personenschutz für sich und seine Familie gewähren will beziehungsweise nicht bereit ist, sensible Informationen mit Harrys privaten Sicherheitsleuten zu teilen.

Harry fordert Polizeischutz von der britischen Regierung

"Prinz Harry hat bei seiner Geburt ein Sicherheitsrisiko geerbt, und zwar lebenslang. Er ist nach wie vor der sechste in der Thronfolge, war zweimal in Afghanistan im Einsatz und seine Familie war in den letzten Jahren gut dokumentierten Drohungen von Neonazis und Extremisten ausgesetzt. Während sich seine Rolle innerhalb der Institution geändert hat, ist sein Profil als Mitglied der königlichen Familie gleich geblieben. Auch die Bedrohung für ihn und seine Familie hat sich nicht geändert", heißt es in einem Statement, das Omid Scobie, der inoffizielle Sprecher von Harry und Meghan, auf seiner Twitterseite teilte. 

Das Vereinigte Königreich werde "immer die Heimat von Prinz Harry" bleiben, heißt es weiter, aber "ohne Schutz" könnten er und seine Familie nicht zurückkehren. Bis diese Sache geklärt ist, wird Prinz Charles seine Enkelkinder wohl weiterhin nur über Video sehen.

Quelle: "The Mirror"

jum

Mehr zum Thema


Wissenscommunity


Newsticker