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Blaues Hirni, Schafkopf, Belper Knolle: Diese abgefahrenen Käsesorten aus der Schweiz hauen Sie um

Emmentaler, Appenzeller und Gruyère hat wahrscheinlich jeder schon einmal gehört. Aber in der Schweiz gibt es noch so viel mehr Käsesorten. Zum Beispiel die außergewöhnlichen Exemplare von Käseaffineur Peter Glauser. Geschmacklich sind sie die Wucht. 

Belper Knolle  Frischkäse, der mit Himalaya-Salz und frischem Schweizer Knoblauch gewürzt wird. Die Masse wird vermischt und der Frischkäse per Hand zu einer Knolle geformt. Ist die Knolle geformt, wird sie in Pfeffer gewendet. Als Frischkäse ist die Knolle nun verzehrbereit – auf Brot zum Beispiel. Die meisten Belper Knollen werden mittlerweile getrocknet. Dann können sie gehobelt werden und passen sehr gut zu Pasta oder ins Käsefondue. Sie wird auch als Schweizer Trüffel bezeichnet.

Belper Knolle

Frischkäse, der mit Himalaya-Salz und frischem Schweizer Knoblauch gewürzt wird. Die Masse wird vermischt und der Frischkäse per Hand zu einer Knolle geformt. Ist die Knolle geformt, wird sie in Pfeffer gewendet. Als Frischkäse ist die Knolle nun verzehrbereit – auf Brot zum Beispiel. Die meisten Belper Knollen werden mittlerweile getrocknet. Dann können sie gehobelt werden und passen sehr gut zu Pasta oder ins Käsefondue. Sie wird auch als Schweizer Trüffel bezeichnet.

Sie heißen Blaues Hirni, Schafkopf, Belper Knolle und Schafssäckli und sind die wohl außergewöhnlichsten Käsesorten, die es in der Schweiz zu kaufen gibt. Dahinter steckt ein Mann: Peter Glauser – Käseaffineur und ein Verwandter von Mike Glauser, der mit seiner Firma Jumi die Käsesorten in die ganze Welt vertreibt. Sogar Prinz Charles hat von den Glauser-Käsekreationen bereits probiert.

Die Erfolgsgeschichte eines Frischkäses – die Belper Knolle

Peter Glauser macht Käse nicht nur aus Milch, sondern mit drei weiteren, wichtigen Zutaten: Kreativität, Mut und Neugierde. Die Milch, die er für seine außergewöhnlichen Käse benötigt, holt er direkt beim Bauern ab. Sein wichtigstes Produkt ist die Belper Knolle, die auch Schweizer Trüffel genannt wird.

Dahinter verbirgt sich ein Frischkäse, der mit Himalaya-Salz und frischem Schweizer Knoblauch gewürzt wird. Die Masse wird vermischt und der Frischkäse per Hand zu einer Knolle geformt. Zu keiner Zeit darf die Belper Knolle rund wie eine Kugel sein. Das ist Peter Glauser besonders wichtig. Ist die Knolle geformt, wird sie in Pfeffer gewendet. Als Frischkäse ist die Knolle nun verzehrbereit – auf Brot zum Beispiel. Die meisten Belper Knollen werden mittlerweile getrocknet. Dann können sie gehobelt werden und passen sehr gut zu Pasta oder ins Käsefondue.

Von der Knolle zum Trüffel

Seit 26 Jahren verkauft Peter Glauser seine frische Belper Knolle als Aufstrich aufs Brot. Bis vor kurzem wurde diese ausnahmslos frisch und kalt gegessen. Als eine größere Menge hart wurde, entstand die Idee, die Knolle wie einen Trüffel zu hobeln. Man kann die frische Knolle außerdem erhitzen und auf Brot essen. 

Peter Glauser verkauft einen Teil seiner Belper Knollen in seinem Laden "Chäs Glauser" in Belp bei Bern in der Schweiz. Die Käsesorte und die Verpackung im Stoffbeutel ist mittlerweile geschützt. Ein einziger Laden wird von Glauser selbst beliefert. Alle anderen Käsesorten werden über die Firma Jumi vertrieben – nach Deutschland, Österreich und Großbritannien.

Verarbeitet wird nur die Milch, die Peter Glauser selbst abholt. Über 50 Käsesorten macht er mittlerweile in seinem kleinen Laden. Viele entstehen aber aus der gleichen Grundmasse, der der Belper Knolle. Die außergewöhnlichsten stellen wir in Bildern vor.