VG-Wort Pixel

Britische Royals Nach Philips Tod: Queen Elizabeth wird von niemandem mehr "Lilibet" genannt

Adelsexperte Michael Begasse zum Tod von Prinz Philip
Sehen Sie im Video: "Er war ihr Fels in der Brandung" – Adelsexperte über die trauernde Queen Elizabeth II. Videoquelle. RTL.de
Mehr
Als Kind verpasste sich Queen Elizabeth II. selbst den Spitznamen Lilibet, bei dem sie über Jahre von ihren engsten Freunden und Familienangehörigen genannt wurde. Doch mit ihrem Ehemann Philip ist nun der Letzte, der sie noch so nannte (und nennen durfte) gestorben.

Auch Royals sind einfach nur Menschen. Was man gern vergisst, wenn man etwa die britische Königsfamilie stets tadellos gekleidet und mit höflichen Pokerfaces bei öffentlichen Auftritten sieht, wird deutlich, wenn man so persönliche Details wie dieses hört: Es gibt nun niemandem mehr im Umfeld der Queen, der sie noch bei ihrem Spitznamen "Lilibet" ruft. Niemand, der sie als Kind oder junge Frau persönlich kannte, ist mehr da.

Als kleines Kind verpasste sich Elizabeth, die älteste Tochter des damaligen Königs George XI. und Elizabeth Bowes-Lyon, selbst den niedlichen Spitznamen – einfach, weil sie ihren richtigen Namen noch nicht aussprechen konnte. Ihre Eltern, ihre Schwester und ihre engsten Freunde übernahmen ihn und nannten sie im privaten Umfeld stets so. Auch Prinz Philip (99), den sie als Kind zum ersten Mal traf, benutzte diesen Spitznamen für seine Frau.

Viele Verluste – aber auch Hinzugewinne

Doch nun legte die Queen ihn offiziell – so offiziell es im privaten Umfeld eben geht – ab. Es gibt niemanden mehr, der sie als Kind und junge Frau so gut kannte, dass er oder sie immer noch "Lilibet" sagen darf. Ein trauriges Schicksal, das viele Menschen, die ein hohes Alter erreichen, irgendwann erleiden.

Doch auch, wenn Elizabeth II. gerade ihren Mann verloren hat, und zuvor viele andere wichtige Wegbegleiter – sie hat viele Menschen um sich, die sie in den vergangenen Jahren und Jahrzehnten neu gewonnen hat. Nicht nur ihre Enkel, viele loyale, enge Mitarbeiter oder Schwiegertöchter und -söhne – auch viele Urenkel haben die royale Familie vergrößert. Man denke nur an Prinz George, Prinzessin Charlotte, Prinz Louis oder den kleinen Archie. Und die sagen dann eben nicht "Lilibet", sondern "Uromi". Auch schön.

Quelle:  "Express.co.uk"

wt

Mehr zum Thema


Wissenscommunity


Newsticker