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Streit um T-Shirt: Rihanna gewinnt Rechtsstreit mit Modelabel Topshop

Ein ärmelloses, weißes Shirt mit dem Bild von Rihanna - das hing 2012 in den Läden von Topshop. Seitdem tobte ein Rechtsstreit zwischen Rihanna und der Bekleidungskette, den die Sängerin nun gewann.

Sängerin Rihanna hat einen Rechtsstreit mit Topshop gewonnen

Sängerin Rihanna hat einen Rechtsstreit mit Topshop gewonnen

Popsängerin Rihanna hat einen Rechtsstreit mit der britischen Bekleidungskette Topshop um den Verkauf von T-Shirts mit ihrem Bild endgültig gewonnen. Ein Londoner Berufungsgericht bestätigte am Donnerstag das gegen Topshop verhängte Verbot, die T-Shirts mit dem Rihanna-Konterfei zu verkaufen. Berichten zufolge hatte Rihanna fünf Millionen Dollar (4,3 Millionen Euro) Entschädigung gefordert, dazu stand allerdings nichts in der schriftlichen Fassung des Urteils.

Die 26-jährige Musikerin aus Barbados hatte den Topshop-Mutterkonzern Arcadia verklagt, weil die Bekleidungskette das Hemd mit ihrem Foto ohne ihr Einverständnis in den Verkauf genommen hatte. Das Oberteil zeigt die Sängerin während eines Videodrehs in Nordirland.

Bereits im Juli 2013 hatte das Gericht der Sängerin rechtgegeben, weil manche das Shirt in dem "falschen Glauben" gekauft hätten, dass Rihanna das Design abgesegnet habe. Die Anwälte der 26-Jährigen argumentierten damals, dass Topshop Rihannas Ruf in der "Modewelt" geschadet habe.

Topshop legte daraufhin Berufung ein mit der Begründung, es handele sich um ein ähnliches Kleidungsstück wie die massenweise vertriebenen T-Shirts mit Bildern von Stars wie Elvis Presley, Jimi Hendrix oder Prince. Diese Argumentation wies das Gericht nun zurück.

kis/AFP / AFP