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Freundin von Matthias Schweighöfer Ruby O. Fee über Bodyshaming und Social Media: "Schönheit ist für mich die Aura und Energie eines Menschen"

Ruby O. Fee und Matthias Schweighöfer
Ruby O. Fee und Matthias Schweighöfer sind seit 2019 ein Paar
© Andreas Rentz/Getty Images
Ihr Wurzeln liegen in Brasilien und Deutschland. Ruby O. Fee ist international aufgewachsen und hat dadurch einen anderen Blick auf die Schönheit in der Social-Media-Welt als viele andere in ihrem Alter. Im Interview mit stern verrät die Schauspielerin, wie sie tickt.

Seit 2019 sind Matthias Schweighöfer und Ruby O. Fee offiziell ein Paar. Durch ihre Partnerschaft zu dem bekannten deutschen Schauspieler rückte auch die 26-Jährige in den medialen Fokus und damit auch in die Kritik der Medien und Social-Media-Kanäle. Doch auch, wenn Ruby O. Fee mit 26 Jahren noch recht jung ist, so ist sie in ihren Einstellungen schon viel weiter als so manch Gleichaltrige. Daran ist vor allem ihre Lebensgeschichte nicht unbeteiligt, an der die Halb-Brasilianerin ihre Fans in Form einer filmischen Biografie teilhaben lassen wird.

Liebe Ruby, Sie sind Generation "Social Media", wie empfinden Sie das Geschehen auf Portalen wie Instagram? Sind wir wirklich so freigeistig, wie wir alle tun?
Seit einigen Jahren haben sozialpolitische Themen wie Body Positivity oder auch LGBTQIA+ auf Plattformen wie Instagram und TikTok eine enorme Durchschlagskraft – das gibt mir Hoffnung, dass wir auf einem guten Weg sind.

Was halten Sie von Social Media Schönheitstrends und sind Sie schon mal einem gefolgt?
Auf Social Media gibt es viele kreative Köpfe, die tollen Content teilen, der mich inspiriert. Ich fand zum Beispiel, dass der Dyson Airwrap gerade ein toller Trendsetter auf TikTok war, der mich sofort inspiriert hat. Ob Beauty, Ernährung, oder Nachhaltigkeit – jeden Tag gibt es neue, spannende Tutorials auf Social Media, bei denen man etwas lernen kann.

Was ist für Sie Schönheit?
Ich bin sehr spirituell aufgewachsen. Das Wichtigste ist die Aura und die Energie eines Menschen. Manche Personen leuchten einfach.

Ruby O. Fee kennt auch die Schattenseiten der Medien, wie Bodyshaming

Wir reden in der heutigen Zeit vor allem bei Social Media viel über Bodyshaming, wie passt das für Sie zusammen mit den ebenfalls von Social Media verbreiteten Idealen?
Jeder Mensch und jeder Körper ist einzigartig. Auch wenn wir immer wieder mit vermeintlichen Idealen konfrontiert werden, versuche ich, mich davon zu distanzieren.

Mussten Sie als Schauspielerin schon einmal unter Bodyshaming erleiden?
Als Person der Öffentlichkeit wird man besonders kritisch beäugt. Da liegen Lob und Tadel oft sehr nah beieinander. Man benötigt ein starkes Selbstbewusstsein, um mit der Kritik umgehen zu können und ein Umfeld, das einem immer wieder das Gefühl gibt, so geliebt zu werden, wie man ist.

Sie sind das Kind einer deutschen Mutter, haben einen französischen Stiefvater und sind in Brasilien aufgewachsen – gibt es für Sie wahrnehmbare Unterschiede im Umgang mit Schönheit bei den verschiedenen Kulturen, die Sie erleben dürften?
Ja, absolut. Neben den kulturellen Unterschieden wirkte sich in meiner Kindheit und Jugend vor allem der Lifestyle prägend auf mein Verständnis von Schönheit aus. Zwar bin ich in Brasilien geboren, habe dann aber mit meiner Mutter und einer kleinen Community in Costa Rica und Indien ein richtiges Hippie-Leben geführt. Anstatt Dyson gabs luftgetrocknete Locken, sowie Avocado-Haarmasken und Olivenöl, statt luxuriöser Kosmetik. Gerade durfte ich meine Biografie zusammen mit Netflix in einem Kurzporträt verfilmen. "I am not your baby" heißt der Film und wird ab Ende September auf YouTube zu sehen sein, darauf freue ich mich schon sehr!

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