HOME

Russell Brand: Vom Popstar zum Politclown

Oh, wärst du doch Comedian geblieben. Seitdem Russell Brand die Welt verbessern will und sich in Polittalks herumtreibt, verliert der Meistercharmeur Anhänger.

Von Sophie Albers Ben Chamo

Russell Brand: von der überkandidelten Rampensau zum Politaktivisten

Russell Brand: von der überkandidelten Rampensau zum Politaktivisten

Es war einmal ein wilder Junge mit unglaublichem Quasseltalent, sehr enganliegenden Hosen und einem Ego größer als das von Putin. Er war einfach umwerfend im ehrenwerten Beruf des Stand-Up-Comedians, auch wenn sein "Ich bin ein nimmersatter Sexmaniac"-Gerede zuweilen ermüden konnte (und ihn einen Radiojob gekostet hat), wuchs seine Anhänger(innen)schaft stetig, denn er war nicht nur wild und einigermaßen hübsch, er war vor allem verdammt smart. Natürlich rief auch bald Hollywood an, und natürlich gab es bald eine Märchenhochzeit. Die funktionierte allerdings nicht so richtig wegen siehe-oben.

Seit knapp zehn Jahren mischt Russell Brand das Showgeschäft auf. Zuerst in Großbritannien, dann in der ganzen Welt machte der Schlacks mit dem "sex hair" sich leidenschaftliche Freunde und Feinde. Dazwischen gibt es nichts bei Russell Brand. Auch nicht, nachdem die Frisur sich entspannt hat.

Manning, Dalai Lama und das Großkapital

Dann allerdings beschloss Brand einen Imagewandel, der nun dafür gesorgt hat, dass es ihm - wohl sein erstes Mal - die Sprache verschlagen hat. Brand war neben aller Überkandideltheit schon immer auch politisch. Als Ex-Junkie setzt er sich für Junkies ein, er unterstützt die Freilassung von Whistleblower Chelsea Manning, er ist ein enger Freund des Dalai Lama, er postet Facebook-Videos mit Namen "Trews" (true/news), in denen er erklärt, um was es seiner Meinung nach in den Medien wirklich geht.

In jüngster Zeit jedoch ist Brand zum Aktivisten geworden. Er demonstriert, hält Reden und schreibt gegen die Großkonzerne und das kapitalistische System, das er für den Untergang der Menschheit verantwortlich macht. Das dazugehörige Buch ist auch schon erschienen mit keinem geringeren Titel als "Revolution". Selbst hartgesottene Brand-Anhänger verdrehen nun schon mal die Augen, wenn Brand verkündet, niemals zu wählen oder wenn ihnen auffällt, wie reich dieser Mann eigentlich ist, der gegen die Macht des Geldes wettert.

Enttäuschender Auftritt

Ziemlich still ist er nun geworden, als ihm in der renommierten BBC-Polittalkshow "Question Time" "Scheinheiligkeit" vorgeworfen wurde. Dabei war er doch eigentlich gekommen, um Nigel Farage, Rechtspopulist und Ukip-Chef, an die Wand zu reden, bloßzustellen. Dazu kam es aber nicht.

Brand wurde immer leiser, und Farage grinste vor sich hin. Kurze Aufwallungen gingen unter. Das Publikum übernahm die Wut. Und nach der Sendung wird sich nicht nur über Brand gewundert, sondern auch über ihn gespottet. Auch das ist ein erstes Mal.

kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(