Die Amokfahrt in der Leipziger Innenstadt sorgt auch bei Prominenten für Entsetzen. Model Sara Kulka (35) und Moderatorin Mareile Höppner (48), die mit der sächsischen Stadt verbunden sind, äußerten ihr Mitgefühl mit allen Betroffenen.
Sara Kulka lebte viele Jahre in Taucha bei Leipzig, erst vor Kurzem zog sie mit ihren beiden Töchtern in eine Wohnung in der Messestadt. Die "GNTM"-Fünfte von 2012 hält sich derzeit im Ausland aus und äußerte sich deshalb erst am Dienstagmorgen. In ihrer Instagram-Story erklärte sie, dass sie derzeit etwas abgeschottet von der Außenwelt sei, aber durch viele private Nachrichten auf den Vorfall aufmerksam geworden sei. "Gerade ich als Leipzigerin möchte mein aufrichtiges Beileid aussprechen", sagte das Model. Sie denke an alle Betroffenen, Angehörigen und die Menschen, die die traumatische Situation erlebt haben.
Ihr und ihrer Familie gehe es zum Glück gut. Sie vermisse ihre Kinder nun besonders stark, aber das Wichtigste sei es, dass es ihnen gut geht. Sie mache sich jedoch viele Gedanken, warum Menschen so etwas machen, anderen Leid zufügen und dafür sorgen, "dass wir noch mehr in Angst leben müssen".
Mareile Höppner hat lange in Leipzig gelebt
Mareile Höppner hatte noch am Montag in ihrer Instagram-Story reagiert. Sie postete Schlagzeilen von ntv und schrieb dazu: "Ich habe lange in der Stadt gelebt und habe viele Freunde dort. Ich bin geschockt und denke an euch." Für das ARD-Magazin "Brisant" stand sie viele Jahre in Leipzig vor der Kamera, bis sie Ende 2022 zu RTL wechselte. "Leipzig ist meine Herzensheimat!", betonte sie 2015 am Rande des Drehs für die Sendung "Schlager einer Stadt" gegenüber "Bild". Damals schwärmte sie: "Die Leipziger sind so herzlich, liebenswert. Es ist schön, hier zu sein. Leipzig ist eine lebenswerte Stadt."
Comedy-Show abgesagt
Die Comedienne Frieda Lewin hätte am Montagabend einen Auftritt im Leipziger Kupfersaal gehabt, der aufgrund der Ereignisse ausfiel. "Es tut mir unendlich leid", teilte sie ihren Fans mit. "Wir versuchen, einen Ersatztermin zu organisieren. Wir müssen uns selbst erstmal sortieren." Ihre Gedanken seien bei den Opfern und Betroffenen.
Am Montagnachmittag war ein Auto in Leipzig in eine Menschengruppe gefahren. Zwei Menschen wurden dabei getötet, drei schwer verletzt. Laut Polizei sollen rund 80 Menschen direkt von dem Vorfall betroffen sein, die genaue Anzahl der Verletzten war auch am Dienstagmorgen weiter unklar. Der mutmaßliche Amokfahrer wurde gefasst, er soll heute einem Haftrichter vorgeführt werden.