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Schadensersatz: Raab droht Millionenklage

Das Lächeln könnte Entertainer Stefan Raab bald vergehen. In seiner Show hat er sich über Prinz Frederic von Anhalt lustig gemacht, und der droht nun mit einer millionenschweren Klage.

Schon so manches Mal hat Stefan Raab mit seinen Scherzen unter die Gürtellinie gehauen, und schon so manches Mal musste deshalb seine juristische Abteilung zur Schadensbegrenzung eingreifen. Nun ist es wieder so weit. Und diesmal könnte es ein ziemlich teuerer Spaß für den einstigen Wok-Weltmeister werden. Denn Prinz Frederic von Anhalt will den "TV Total"-Moderator verklagen - und das nicht in Deutschland, sondern gleich in den USA. Auch dort ist Raab mit seiner Firma tätig und dort "sind wegen solcher Sachen leicht Millionen herauszuschlagen", so der Prinz gegenüber der Zeitschrift "Das neue Blatt".

"Das kann teuer werden"

Prinz Frederic von Anhalt wirft Raab vor, er habe ihn "ungerechtfertigt zum Gespött gemacht", und das, so droht der Prinz, "kann teuer werden". In der TV-Show "Die Burg", die Anfang des Jahres ausgestrahlt wurde, hatte der Prinz in das Badewasser von Kader Loth uriniert. Daraufhin kam es zu einem Gerangel und Kader fühlte sich "mit einem brutalen Faustschlag an die rechte Schläfe geschlagen".

Für Raab waren diese Szenen ein gefundenes Fressen. Beide Clips sendete er in gewohnter Manier in seiner Sendung "TV Total" und unterlegte sie mit hämischen Kommentaren. Das fand der Prinz - im Gegensatz zu Millionen Fernsehzuschauern - gar nicht komisch. Jetzt zieht er harte Geschütze auf und droht mit einer Schadensersatzklage. Ob er damit durchkommt wird sich erst noch zeigen müssen. Immerhin hat er nach eigenen Aussagen Kader Loth bereits "mundtot gemacht".

nj