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Schwangerschaft von Kate Middleton: Das begehrteste Ungeborene der Welt

Die Nachricht von der Schwangerschaft Kate Middletons versetzt die Welt in einen royalen Freudentaumel. Vor allem die Briten spekulieren wild über Geburtstermin, Namen und Aussehen des Babys.

Von Julia Kepenek

Die Nachricht ist noch keine 24 Stunden alt, da überbieten sich vor allem britische Medien mit Spekulationen über die Schwangerschaft von Kate Middleton. Jedes noch so kleine Detail scheint von Interesse. Nachdem der Hof bekanntgab, dass sich die Frau von Prinz William "in einem sehr frühen Stadium" der Schwangerschaft befindet, beginnt das Rätselraten um den möglichen Geburtsttermin. Britische Medien sind sich einig, dass Kate in der achten Schwangerschaftswoche sei. Demnach wurde das Baby Anfang Oktober gezeugt und würde im Juni 2013 zur Welt kommen. William feiert am 21. Juni seinen 31. Geburtstag. Eine Geburt zum zweiten Hochzeitstag des Paares Ende April gilt als unwahrscheinlich.

Die britische "Daily Mail" hat ausgerechnet, dass der Zeugungstermin auf jeden Fall nach dem 10. September liegen müsse. Die Provence, wo das Thronfolgerpaar Anfang September einen Kurzurlaub verbrachte, der nur bekannt wurde, weil Oben-ohne-Bilder von Kate auftauchten, komme also als Ort der Empfängnis nicht in Frage. Durchaus aber Singapur, Malaysia oder die Salomonen. Vom 11. bis 18. September reisten William und Kate im Auftrag der Queen durch Südostasien, verbrachten aber auch einige private Tage auf der Insel Tavanipupu.

Kate könnte auch Zwillinge erwarten

Der Hof hat sich mit Rücksicht auf Kates Gesundheitsszustand bisher nicht zum Geburtstermin geäußert. Bestätigt ist nur, dass die Herzogin noch nicht die zwölfte Schwangeschaftswoche erreicht habe. Als wahrscheinlich gilt, dass das Kind nächstes Jahr im Sommer geboren werden wird. Bei den Buchmachern halten sich die Wetten die Waage, ob das Thronfolgerpaar einen Jungen oder ein Mädchen bekommt. Zwillinge gelten ebenfalls als möglich. Als Indiz führen britische Medien Kates Krankheit Hyperemesis gravidarum an. Die äußerst seltene und äußerst heftige Form der Morgenübelkeit tritt häufiger bei Frauen auf, die Zwillinge erwarten, als bei Frauen die mit einem Kind schwanger sind.

Ebenso wichtig wie der Geburtstermin scheint den Briten der Name des kleinen Thronfolgers. Buchmacher nehmen Wetten an, wie der Sohn oder die Tochter von William und Kate heißen soll. Für einen männlichen Nachfolger stehen John und Charles hoch im Kurs, bei einer kleinen Prinzessin rangieren Elizabeth und Frances ganz oben. Aber auch Diana, der Name von Williams verstorbener Mutter, gilt als möglich.

Klassische Vornamen haben Tradition

Im britischen Königshaus erhalten die Nachkommen in der Regel mehrere traditionelle Vornamen. So wie William, der mit vollem Namen William Arthur Philip Louis heißt. Es gilt als wahrscheinlich, dass sich das Thronfolgerpaar ebenfalls für einen klassischen Namen entscheidet, immerhin wird sein Kind eines Tages König oder Königin von England. Nicht unwichtig ist aber die Tatsache, dass mit Kate Middleton erstmals eine Bürgerliche in das britische Königshaus eingeheiratet hat. Es ist also gut möglich, dass die 30-Jährige ebenfalls Einfluss auf die Namenswahl nimmt. Zudem wird spekuliert, dass sich William und Catherine für einen walisischen Namen entscheiden könnten. Immerhin haben sie jahrelang in dem Städtchen Anglesey gelebt. Auch schottischer Einfluss, in Erinnerung an ihre Zeit an der Universität von St Andrews, wird nicht ausgeschlossen.

Die wichtigste aller Fragen scheint für die Briten jedoch zu sein: Wem wird das Kind ähnlich sehen? Der dunkelhaarigen Kate oder dem blonden William? Weil die Erwartungen offenbar so groß sind, schießen ominöse Agenturen wie Pilze aus dem Boden und präsentieren potenzielle Bilder des Babys. Ein wenig erinnern die Aufnahmen an historische Porträtzeichnungen britischer Königskinder. Und da klafften Ideal und Wirklichkeit meist auch weit auseinander.