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Nach Kritik: Shakira verkauft im Fanshop Nazi-Kette - so reagiert der Konzertveranstalter

Das war bestimmt nicht im Sinne der Sängerin. Eine Kette mit Nazi-Symbolik in Shakiras Fanshop sorgte in den vergangenen Tagen für Verwunderung. Jetzt hat sich der Tourveranstalter geäußert. 

Shakira

Shakira setzt sich seit Jahren als Unicef-Botschafterin für Menschenrechte ein. 

Picture Alliance

Damit hatte sie vermutlich nicht gerechnet. Shakira musste in den vergangenen Tagen viel Kritik einstecken. Der Grund: In ihrem Online-Fanshop auf ihrer Website bemerkten Nutzer eine Goldkette samt Anhänger mit Nazi-Symbolik.

Shakira: Nazi-Kette als Merchandising?

Auf dem Schmuckstück gut zu sehen ist die sogenannte "Schwarze Sonne". Die Schwarze Sonne wurde in der Wewelsburg - der Stammsitz von Heinrich Himmlers Waffen-SS - in den Mosaikboden eingelassen. Auch heute ist sie noch ein beliebtes Motiv von Neonazis. Zu erkennen sind drei Hakenkreuze, die übereinander gelegt sind. 

Auf Twitter hatten User darauf aufmerksam gemacht, welche Symbolik Shakira da mit ihrer "El Dorado"-Welttournee verbinden würde. 

 

Tourveranstalter bezieht Stellung

Anders als das Hakenkreuz ist die "Schwarze Sonne" zwar nicht verboten, ziemlich grenzwertig ist die Wahl aber mindestens. Nachdem im Netz eine Diskussion um die Kette und ihre Bedeutung entbrannt war, äußerte sich Shakiras Konzertveranstalter Live Nation. "Die Kette, die Live Nation für Shakiras 'El Dorado Welttournee' kreiert hat, basiert auf präkolumbischer Symbolik", ließen sie ebenfalls über den Kurznachrichtendienst verlautbaren. 

Shakira schweigt zu den Vorwürfen

"Allerdings haben einige Fans angemerkt, das Design hätte eine ungewollte Ähnlichkeit mit Neonazi-Symbolik. Für diese Ähnlichkeit entschuldigen wir uns und haben das Produkt nun aus der Tourkollektion genommen", schreiben sie. Stattdessen wird auf der Website des "Hips Don't Lie"-Stars nun eine andere Goldkette mit dem Schriftzug "Shakira El Dorado World Tour" für zehn Euro verkauft. 

Shakira selbst hat sich bislang nicht zu dem Skandal geäußert. Mit Sicherheit hat ihr die Verbindung zu Nazi-Symbolik nicht gefallen. Die Kolumbianerin engagiert sich seit Jahren als Unicef-Botschafterin für Menschenrechte. 

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ls
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.