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Kunstprojekt im Livestream: Hier gähnt sich Shia LaBeouf 72 Stunden lang durch seine Filme

Shia LaBeouf hat einen Hang zum Schrägen. Für ein Kunstprojekt lässt sich er dabei filmen, wie er seine eigenen Filme guckt. Und das drei Tage lang. Ein bisschen erinnert das Projekt an Big Brother. Nur, dass nichts gesprochen wird.

Der Schauspieler Shia LaBoeuf lässt sich beim Schauen seiner eigenen Filme filmen.

Etwas gelangweilt verfolgt Shia LaBoeuf seine eigenen Filme auf Leinwand

Wollen Sie wissen, was Hollywood-Schauspieler Shia LaBeouf  gerade macht? Er ist im Kino! Und er schaut gerade alle seine Filme an. Glauben Sie nicht? Dann klicken Sie mal hier. Denn der  29-Jährige sitzt gerade im Rahmen einer Kunstperformance im Angelika Film Center in New York City, wo er alle seine Filme schaut – und das in umgekehrter, chronologischer Reihenfolge. 

Doch er ist nicht allein. Jeder, der will, kann sich zu ihm gesellen. Eintritt frei! Nach jedem Film gibt’s eine fünfminütige Pause. Zwischendurch verlässt er auch schon mal das Kino für einen Toilettengang. Der Filmmarathon dauert noch bis zum 12. November und ist Teil des Kunstprojekts #AllMyMovies, eine Kooperation mit den beiden Künstlern Luke Turner und Säde Rönkkö.


Gähnen, kratzen, schlafen

So richtig spannend wird’s allerdings nicht. Meistens verzieht der Schauspieler keine Miene, kratzt sich ab und an mal den Bart oder gähnt.


Dann macht er es sich im Gang gemütlich und hält ein Nickerchen.


Laut der "Washington Post" war er bereits beim Film "Transformers - die Rache" eingeschlafen. Auch sonst sieht es zwischendurch immer mal wieder so aus, als würde er wegnicken. Kein Wunder. Die Kino-Session läuft seit dem 10. November.

Während die Besucher sich den Film ansehen, liegt Shia LaBoeuf hinten rechtes (im weißen Kapuzenpullover) im Gang

Während die Besucher sich den Film ansehen, liegt Shia LaBoeuf hinten rechtes (im weißen Kapuzenpullover) im Gang


Auch wenn ihn seine eigene Schauspielerei eher zu langweilen scheint, Kunst bereitet ihm offenbar richtig Spaß. Schon 2014 verbrachte er sechs Tage lang im Anzug und mit einer Tüte auf dem Kopf wortlos in einer Galerie, während jeder Besucher mit ihm machen konnte, was er wollte. 

jek