Elon Musk hat mindestens 14 Kinder von vier Frauen. Mehrere dem Unternehmer nahestehende Quellen vermuten, dass die tatsächliche Zahl seiner Sprösslinge jedoch deutlich höher liegt. Ashley St. Clair hat ein Kind von Elon Musk, das im September 2024 zur Welt kam. Immer wieder spricht die Influencerin öffentlich über den Albtraum, der mit ihrer Schwangerschaft begann. Sowohl gegenüber der Presse als auch in den sozialen Medien berichtet die 27-Jährige über ihre Beziehung zu Elon Musk und den Rechtsstreit, der mit der Geburt des gemeinsamen Sohnes einherging.
In einem aktuellen Video, das Ashley St. Clair auf Tiktok geteilt hat, gibt sie tiefere Einblicke in ihre einstige Partnerschaft mit dem Tech-Milliardär. Die beiden lernten sich 2023 über X kennen. St. Clair leitete zu der Zeit ein konservatives Medienunternehmen, danach trat sie als rechte MAGA-Influencerin auf. Die Beziehung zu Musk habe sich auf emotionaler Ebene rasch intim angefühlt, betont sie in dem Clip: „Er rief mich oft an, wir sprachen viel, er schickte mir seine Lieblingssongs.“
Elon Musk hat „eine komplizierte Beziehung zur Wahrheit“
St. Clair, die damals schon einen Sohn hatte, gesteht, dass es immer ihr größter Wunsch war, Mutter zu sein. Als Alleinerziehende habe sie aber mit finanziellen Problemen zu kämpfen gehabt. Die Aussicht darauf, noch mehr Kinder zu haben, und dass für diese – aus finanzieller Sicht – immer gesorgt sein würde, habe ihr gefallen. Musk habe sie darin bestärkt. Zum Jahreswechsel seien die beiden gemeinsam nach St. Barth gereist, danach sei sie schwanger gewesen. Doch damit habe sich alles verändert. „Sobald ich schwanger war, wurde er komisch“, erzählt die Influencerin auf Tiktok. Musk habe ihr zufolge „eine komplizierte Beziehung zur Wahrheit“. Mehr und mehr Behauptungen, die er ihr gegenüber zuvor geäußert hatte, hätten sich als Lügen herausgestellt.
Der Tech-Milliardär habe ihr etwa versichert, dass er und die Musikerin Claire Boucher, mit der er drei Kinder hat, einen guten Umgang miteinander hätten. Die schwangere St. Clair habe jedoch mitbekommen, wie Musk und seine Ex sich wiederholt stritten und er diese sogar blockiert habe. Eine Tatsache, die sie schockiert habe, da sich die Kinder gerade beim Vater befunden hätten und der Mutter damit die Möglichkeit genommen worden sei, Kontakt zu ihnen aufzunehmen.
Während ihrer Schwangerschaft sei Ashley St. Clair außerdem von einer anderen Influencerin kontaktiert worden. Musk habe dieser via X angeboten, ein Kind von ihm zu bekommen. Als St. Clair den Unternehmer damit konfrontiert habe, sei er wütend geworden und habe sie angeschrien.
In ihrem aktuellen Video betont St. Clair, dass sie erst mit der Zeit realisiert habe, dass Elon Musk dazu bereit sei, andauernd zu lügen. „Das hat mich zerstört“, sagt sie. „Ich habe zu ihm aufgeschaut, ihn idealisiert.“ Noch während sie schwanger gewesen sei, habe der Tech-Milliardär vorgeschlagen, auf Leihmütter zurückzugreifen, um noch mehr Kinder in die Welt zu setzen.
Musks Bestreben, konstant für Nachwuchs zu sorgen, hängt mit dessen kruder Weltanschauung zusammen, über die der stern bereits ausführlich berichtet hatte. Dem Unternehmer zufolge ist die Zivilisation durch den Bevölkerungsrückgang existenziell bedroht. Diese Entwicklung versuche er aufzuhalten, indem er seinen Beitrag dazu leiste, die Erde mit mehr hochintelligenten Menschen zu bevölkern. So erzählen es Menschen, die ihn näher kennen.
St. Clair zufolge wurzeln die Ansichten von Elon Musk auch in der Eugenik-Ideologie. Ein pseudowissenschaftliches Konzept, das darauf abzielte, den menschlichen Genpool genetisch zu „verbessern“. Der Unternehmer habe sie auch zu einem Kaiserschnitt überreden wollen, da sich seiner Meinung nach der Kopf und das Gehirn des Babys besser entwickeln könnten.
Die Dokumente wollte sie nicht unterzeichnen
Kurze Zeit nach der Geburt drängte ein Berater Musks die Mutter dazu, als Gegenleistung für finanzielle Unterstützung Dokumente zu unterschreiben, die sie dazu verpflichteten, den Vater ihres Babys und Einzelheiten über ihre Beziehung zu Musk geheim zu halten. Das Angebot umfasste eine einmalige Zahlung von 15 Millionen Dollar für ein Haus und zur Deckung der Lebenshaltungskosten sowie monatliche Unterhaltszahlungen in Höhe von 100.000 Dollar, die bis zum Erreichen des 21. Lebensjahres ihres Kindes gezahlt würden.
St. Clair unterzeichnete die Dokumente nicht, sondern machte ihre Geschichte auf X öffentlich. Weil Musk sich einem Vaterschaftstest verweigerte, zog die Influencerin gegen ihn vor Gericht – und gewann schließlich. Der Vaterschaftstest bestätigte, dass der Tech-Milliardär der Vater des gemeinsamen Sohnes Romulus ist. In ihrem aktuellen Tiktok-Video erklärt die Mutter auch, warum sie so oft über das spricht, was sie erlebt hat. Musk, eine Person mit unglaublich viel Macht, habe so viele Lügen über sie verbreitet, „dass es mehr als nur einen Post braucht, um das zu korrigieren“. Außerdem wünsche sie sich, dass sie irgendwann nicht mehr bloß als „Mutter von Elon Musks Kind“ wahrgenommen werde, sondern wieder als Ashley St. Clair.