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Im britischen Fernsehen: Sinead O'Connor über Treffen mit Prince: "Ich spuckte ihn an und er versuchte, mich zu schlagen"

Sinead O'Connor machte kürzlich vor allem mit ihren bizarren Aussagen und Tweets von sich reden. Jetzt hat die Musikerin von einem Treffen mit Prince erzählt, das ihr damals große Angst gemacht hat.

Sinead O'Connor

Sinead O'Connor bei "Good Morning Britain"

Sie wirkt aufgeräumt, ihre Stimme sanft und ruhig. Bei "Good Morning Britain" hat Sinead O'Connor jetzt ihren bis heute größten Hit vorgetragen: "Nothing Compares 2 U". Anschließend sprach die Irin mit den Talkshow-Moderatoren über ihr Leben, ihre Religion und über ein Treffen mit Superstar Prince vor vielen Jahren. 

Sinead O'Connor: Prince wollte sie angeblich schlagen

Moderator Piers Morgan wollte von O'Connor wissen, ob sie Prince mal getroffen habe. Schließlich sei "Nothing Compares 2 U" ursprünglich von ihm gewesen. Das habe sie, sagte sie. Doch die beiden verstanden sich nicht. "Es war furchterregend. Er bestellte mich eines Abends zu sich, und törichterweise kam ich allein", schilderte die Musikerin. Prince sei ihr zufolge unzufrieden gewesen, weil sie nicht zu seinen Protegés gehörte. "Er verlangte, dass ich in Interviews nicht mehr fluche und sein Protegé werde", erinnerte sie sich jetzt.

In Malibu sei die Situation dann eskaliert. "Ich spuckte ihn an und er versuchte, mich zu schlagen. Ich rannte zum nächsten Haus und klingelte, das hatte mir auch mein Vater immer geraten, wenn ich in gefährliche Situationen geraten würde", verriet sie. Zurückzuführen sei sein Verhalten auf die "sehr starken Drogen", die er damals genommen habe, behauptete die 52-Jährige. "Er ging auch auf eine Frau in seiner Band los, sie musste mit gebrochenen Rippen ins Krankenhaus."

Nicht zum Islam konvertiert, weil sie schon immer Muslima war

Was an der Geschichte wirklich stimmt, wird wohl nie zweifelsfrei bestätigt werden. Prince starb 2016 an einer unbeabsichtigten Überdosis Schmerzmittel in seinem Anwesen in Minnesota. 

Aber O'Connor sprach im britischen Fernsehen nicht nur über das schmerzhafte Treffen mit Prince, sondern auch über ihren Glauben. Erst im vergangenen Jahr machte sie mit ihrer Konversion zum Islam von sich reden. Bei "Good Morning Britain" erklärte sie jetzt, schon immer Muslima gewesen zu sein. "Im Islam nennt man das nicht Konversion. Sie nennen es Umkehrung – die Idee ist, dass man als Muslim geboren wird."

Quelle: "Good Morning Britain"

ls