Stefan Mross (50) verliert nach 31 Jahren seine TV-Heimat: "Immer wieder sonntags" läuft im Sommer aus. Doch dort, wo die Bühne endet, beginnt für den Moderator und Musiker etwas, das ihn stärker hält als jede Liveshow - seine Familie.
Besonders die Wiederannäherung an seine Kinder Paula (12) und Valentin (10) hat ihn bewegt. Beide stammen aus seiner zweiten Ehe mit Susanne Schmidt (45), die 2019 geschieden wurde. Nach der Trennung 2016 lebten die Kinder bei der Mutter, der Kontakt zu Stefan galt lange als belastet. Dann, im Jahr 2023, wendete sich das Blatt.
Zwei WhatsApp-Nachrichten als Wendepunkt
"Kurz nachdem ich 2023 mit meiner Eva zusammenkam, haben Valentin und Paula von sich aus den Kontakt zu uns gesucht", erzählt Mross gegenüber "Bild". "Ich bekam plötzlich zwei WhatsApp-Nachrichten aufs Handy, mit Sprachnachricht und Video. Das war ein schöner Moment für mich." Die Kinder hätten "unbedingt wieder schnell Kontakt gewollt". Heute, sagt er, pflege man ein "gutes, herzliches Verhältnis" - auch mit Ex-Frau Susanne und deren neuem Ehemann Daniel, den sie im Sommer 2023 heiratete. "Sie fahren oft nach Südtirol, dann treffen wir uns in Bayern."
Sein Sohn Valentin hat dabei schon klare Vorstellungen von seiner Zukunft. Stolz berichtet Mross, was der Zehnjährige ihm anvertraut hat: "Papa, ich werde Sänger oder Entertainer wie du." Es wäre nicht das erste Kind, das in seine Fußstapfen tritt. Tochter Johanna (24), die aus seiner ersten Ehe mit Sängerin Stefanie Hertel (46) stammt, ist bereits als Musikerin aktiv.
Fels in der Brandung
Nicht nur als Vater, auch als Partner erlebt Stefan Mross gerade eine Stabilität, die er offenbar lange gesucht hat. Mit seiner Lebensgefährtin Eva Luginger (38) ist er "rund um die Uhr und jeden Tag" zusammen und das funktioniere "super", wie Luginger selbst sagt. Mross wird noch deutlicher: "Eva ist mein wichtigster Mensch. Ohne sie würde ich das Aus meiner Sendung nicht verkraften."
Doch das Paar hat gemeinsam mehr durchgestanden als eine gescheiterte TV-Show. Seit Herbst 2025 kämpfte Eva Luginger gegen eine ernste Erkrankung. "Bei mir wurde eine Vorstufe von Gebärmutterhalskrebs festgestellt. Ich war längere Zeit in der Klinik. Der Gebärmutterhals wurde entfernt. Damit steht fest, dass ich keine Kinder bekommen kann", erzählt Luginger offen. Für sie sei das jedoch kein Einschnitt in ihre Lebensplanung gewesen: "Es war für mich nie ein Thema, dass ich eigene Kinder möchte. Umso mehr freue ich mich, dass wir Stefans drei Kinder in unserem Leben haben."
Krankheit schärfte den Blick aufs Wesentliche
Die Krankenhausaufenthalte waren auch der Grund, weshalb Mross 2025 kurzfristig immer wieder Termine absagen musste. Die Erfahrung habe ihn und Eva näher zusammengeschweißt. "Evas Krankheit hat den Blick aufs Wesentliche geschärft."