HOME

Steffi Graf: Wow, Steffi!

Der ehemalige Tennis-Star erzählt im stern-Gespräch über Kindererziehung, dicke Deutsche und darüber, warum es in New York so schön ist.

Steffi, es gibt bei Google über eine Millionen Seiten über Sie. Ihre Autogramme werden bei Ebay für 40 Dollar gehandelt. Wie erklären Sie sich Ihre immer noch große Popularität?

Die kann und will ich nicht erklären, das sollen andere beurteilen. Darüber mache ich mir zu wenige Gedanken. Das Thema ist mir eher unangenehm.

Vor genau 20 Jahren haben Sie Ihr erstes Grand-Slam-Turnier gewonnen. Werden Sie manchmal wehmütig, wenn Sie an Ihre Karriere zurückdenken?

Nein. Das ist für mich alles sehr, sehr lange her. Vor allem die letzten Jahre sind rasend schnell vergangen. Kurios ist, dass hier in den USA gerade die French Open Classics, die Höhepunkte alter Turniere, gezeigt werden. Obwohl ich mir bisher noch nie meine Spiele anschauen wollte, habe ich nun ein paar Minuten zugeschaut. Andre sagte zu den Kindern: "Guckt mal, da spielt die Mama" und fragte mich: "Wie ging denn das Spiel eigentlich aus?" Ich habe hin und her überlegt, konnte mich aber an das genaue Ergebnis nicht mehr erinnern.

Wissen Sie noch, welches Spiel das war?

Das war gegen Arantxa Sánchez. Wir haben oft gegeneinander gespielt. Deshalb war es nicht so einfach, das Match zeitlich einzuordnen.

Warum sehen Sie sich Ihre Spiele nicht an?

Ich habe ja alles schon einmal durchlebt, und ich fühlte mich immer etwas unwohl dabei, mich selbst im Fernsehen zu sehen. Ich trauere den Erinnerungen aus dieser Zeit nicht nach, aber widme mich nun meinen neuen Aufgaben. Viele meiner alten Tagebücher habe ich schon weggeworfen. Man weiß ja nie, wer sie einmal in die Hand bekommt. Aber einige Notizen über die gute alte Zeit habe ich schon aufbewahrt, die liegen jetzt im Safe.

Sind Sie am aktuellen Tennis interessiert?

Andre sieht sich manchmal im Fernsehen ein paar Männermatches an. Mir fehlt meistens die Zeit dazu. Bei großen Turnieren schaue ich ihm schon mal für ein paar Minuten über die Schulter. Mehr aber nicht. Verstehen Sie mich bitte nicht falsch: Ich denke gerne an diese Zeit zurück. Aber ich habe vollkommen beruhigt und im Reinen mit mir selbst mein Tennisleben hinter mir lassen können.

Ist das der Grund, warum der Übergang ins Leben nach der Karriere bei Ihnen so reibungslos verlief?

Auf jeden Fall. Ich fühlte, dass ich alles gegeben und alles erreicht hatte. Das ist mit viel Glück verbunden. Hinzu kam, dass ich mich schon während meiner Laufbahn wahnsinnig auf die Zeit nach dem Tennis gefreut hatte und endlich mehr Zeit für meine anderen Interessen haben wollte: Kunst, Design, Fotografie, Architektur. Ich hatte viele Träume und überhaupt keine Angst vor der Zeit danach. Aber dann kam ja eh alles anders, und Andre stand vor der Tür. Besser hätte ich es mir nicht wünschen können.

Konnten Sie ein paar Ihrer Träume ausleben?

Anders als ich gedacht habe. Mein Wunschtraum war, als "National Geographic"- Fotografin zu arbeiten. Nun gut, heute fotografiere ich vor allem unsere Kinder. Mein Lieblingsmotiv, aber nicht leicht! Und Design? Ja, mein Mann und ich sind in mehreren Projekten engagiert. In Tamarack, Idaho, haben wir zum Beispiel vom Interieur bis zur Architektur alles für ein 300-Zimmer-Hotel selbst gestaltet. Dabei hatten wir freie Hand. In den Projekten können wir uns kreativ ausleben.

Sie designen? Wie haben wir uns das denn vorzustellen?

Wir suchen viele Anregungen in Magazinen raus, sitzen mit Designern zusammen, skizzieren unsere Ideen. Unsere erste Möbellinie haben wir Ende Januar vorgestellt. Momentan arbeiten wir schon wieder an der nächsten Kollektion.

Wie definieren Sie sich eigentlich?

In erster Linie bin ich Mutter und Ehefrau. Alles andere steht hinten an. Das Wort "Geschäftsfrau" mag ich nicht. Vielleicht können wir uns auf engagierte Mutter einigen.

Finden Sie als engagierte Mutter noch Zeit, Tennis zu spielen?

Nur selten, und dann auch nur für einen wohltätigen Zweck. Ich könnte mir vielleicht mehr Zeit nehmen, das ginge dann zulasten der Kinder. So viel Wert lege ich aber nicht mehr auf das Tennis. Bei Andre verhält es sich genauso.

Als Sie zuletzt gemeinsam auf dem Platz standen, floss sogar Blut.

Zum Glück war das eine eher amüsante Schlagzeile. Auf einer Wohltätigkeitsveranstaltung in Houston sollten wir gemeinsam Händchen haltend Tennis spielen. Ich mit rechts, er mit links. Gleich beim ersten Schlag hat er mich an der Lippe erwischt. Andre hat erst gar nicht begriffen, was passiert ist. Ein Ärzteehepaar, das zuvor eine Trainingsstunde mit uns ersteigert hatte, hat mich gleich genäht. Immerhin, bei der Veranstaltung sind mehr als eine halbe Million Dollar für den guten Zweck zusammengekommen. Also war es das wert.

Wohltätigkeit ist in den Vereinigten Staaten ein großes Thema. Viel mehr als in Deutschland. Haben Sie eine Erklärung dafür?

Die Amerikaner geben gerne. Das liegt in ihrer Natur, und das schätze ich ungeheuer. Es fängt schon im Kindesalter an. Bei diesem Event in Houston beispielsweise hatten Kinder kleine Boxen gebastelt und sind damit durch die Zuschauerreihen gegangen, um Geld zu sammeln. Andre und ich versuchen, in diesem Sinne zu wirken: Wie können Kinder von klein auf dazu gebracht werden, etwas abzugeben? Hier gehört das zur Normalität. Das sollte sich auch in Deutschland durchsetzen.

Erziehen Sie Ihre Kinder in diese Richtung?

Klar. Die Kinder haben eine Spardose für Spielsachen, eine zum Sparen und eine zum Spenden. Wir sprechen natürlich auch darüber, was Andre und ich mit unseren Stiftungen machen. Die beiden wachsen damit auf. Sie lernen soziales Verhalten außerdem im Kindergarten, wo sie an den Wochenenden manchmal einen Limonadenstand aufbauen.

Sie selbst haben sich schon während Ihrer Karriere sozial engagiert und die Stiftung "Children for Tomorrow" für traumatisierte Kinder gegründet. Wie kamen Sie dazu?

Wenn man viel reist, sieht man die Schattenseiten des Lebens. Ich habe mich damals oft gefragt: Wie kann ich von dem, was ich habe, etwas weitergeben? Kinder haben nun mal keine Lobby. Auf Bildern von hungernden oder armen Kindern erkennt man das Leid. Das ist bei Kindern mit seelischen Traumata anders. Hier kann ich meine Bekanntheit am sinnvollsten einbringen und auf deren Schicksal aufmerksam machen. Mich hat das Thema schon fasziniert, als ich noch gar nicht daran dachte, selbst einmal Mutter zu sein.

Wo liegt der Schwerpunkt der Arbeit?

Seit Gründung der Stiftung 1998 mit Projekten in Südafrika und in Hamburg hat sich sehr viel getan. Wir haben die Aktivitäten ausgeweitet, sind im Kosovo und in Mosambik aktiv und haben 2006 ein neues Projekt in Eritrea initiiert. Dort werden wir im ersten Schritt für etwa 1000 Kids Kindergärten mit integrierter therapeutischer Betreuung bauen und unterhalten. In Hamburg bereiten wir gerade den Bau eines neuen Zentrums für die Flüchtlingsambulanz und den Aufbau eines Instituts vor. Es gibt noch sehr viel zu tun.

Sind solche Reisen in Krisengebiete für Sie auch eine Art Realitäts-Check?

Ich denke schon. Du kennst zwar die Bilder aus dem Fernsehen, aber wenn du dann selbst vor Ort bist, ist es sehr, sehr schockierend. Das Elend geht mir unheimlich nahe. Wenn ich die misshandelten Kinder etwa in Kapstadt erlebe, kann ich nicht einfach nach Hause fahren. In diesen Momenten wächst der Wille, noch mehr zu tun. Immer mehr. Man vergisst das nicht. Meine Erfahrungen in der Projektarbeit sind sehr emotional.

Genau diese Emotionalität hat man früher bei Ihnen auf dem Platz vermisst ...

Da war ich ruhig. Stimmt. Der Platz gab mir eine gewisse Vertrautheit. Ich habe früh gemerkt, dass mir Gefühlsausbrüche während des Spiels nichts bringen. Aber wenn Sie mich aus dem Training kennen würden, dann wüssten Sie, wie viel Temperament in mir steckt. John McEnroe und Jimmy Connors haben auf dem Platz herumgeschrien und wurden dadurch besser. Das war bei mir nie der Fall.

Was bedeutet Ihnen heute Sport?

Ich spiele zwar, wie gesagt, kaum noch Tennis. Aber ohne Sport könnte ich nicht leben. Die Zeit dazu nehme ich mir fast jeden Tag. Ich genieße es, eine Dreiviertelstunde zu schwitzen. Fahrradfahren, Stretchen, Laufen und ein bisschen Gewichtstraining. Ich habe jetzt wieder angefangen, einmal in der Woche Pilates zu machen. Ich brauche ein wenig Abwechslung.

Deshalb sehen Sie immer noch so schlank und rank aus wie vor 20 Jahren.

Danke! Ich komme gar nicht zum Zunehmen bei einem derart vollen Tag. Wenn man aktiv den Tag verbringt, mit den Kindern im Park herumtollt, wäscht, aufräumt bis abends halb elf Uhr. Andre und ich sind durch den Sport gewohnt, auf die Ernährung zu achten. Abwechslungsreiches Essen, viel Obst und Gemüse, viel Fleisch.

Sie leben in einem Land, in dem Übergewicht zu einer Volksseuche geworden ist...

Zwei Drittel der Amerikaner sind übergewichtig. Gravierend ist das Problem der Fettleibigkeit vor allem bei Jugendlichen. Die Zahlen sind erschreckend: Wie viele Kinder übergewichtig sind, wie viele keinen Sport treiben, wie viele nur vor dem Fernseher oder dem Computer hängen. Aber machen wir uns nichts vor: Das ist längst nicht mehr allein ein amerikanisches Problem. Es hat auch Deutschland erreicht.

Vor ein paar Jahren noch hat kaum jemand über Dickleibigkeit gesprochen. Nun ist es Dauerthema ...

Als ich Kind war, gab es nur drei Fernsehprogramme und keine Computerspiele. Da hat man sich am Sonntagnachmittag auf "Flipper" oder irgendeine Kindersendung gefreut – das war’s. Ich glaube, früher war es schlicht schwieriger, bequem zu sein. Und viele wissen gar nicht, was Ernährung und Fitness bewirken kann.

Und diese Einstellung wollen Sie verändern mit Ihrer Fitnesskette "Mrs. Sport"?

Ja, das ist der Hauptgrund. Mit "Mrs. Sporty" möchte ich Frauen dazu bewegen, Sport zu treiben, die vorher nie Sport getrieben haben oder bislang gewisse Vorbehalte hatten.

Aber warum Fitnessstudios nur für Frauen?

Ich zum Beispiel möchte nicht das Gefühl haben, ständig beim Fitnesstraining beobachtet zu werden. Das wird vielen Frauen genauso gehen. Hinzu kommt, dass ich mich lieber in einer überschaubaren Atmosphäre bewege. Fitnesscenter haben das Image, dass es nur um Kraft geht. Viele Frauen haben aber Angst vor Gewichtstraining. Sie wissen nicht, was es dem Körper bringt, sie haben Angst davor, zu viele Muskeln zu bekommen oder sich bei den Übungen wehzutun. Der Erfolg gibt uns recht: In Deutschland wurden in knapp zwei Jahren 70 Fitnessstudios eröffnet und weitere 74 werden in den nächsten sechs Monaten aufmachen.

Warum beschränken Sie sich auf Deutschland? Schauen Sie sich doch nur mal in Las Vegas um. Es schwabbelt hier auf Schritt und Tritt...

Wir sind in Deutschland gestartet und wollen langsam wachsen. Als Nächstes werden wir in Österreich und in der Schweiz aktiv. Aber alles braucht seine Zeit. Auch hier in den USA. Das ist wie bei der Diskussion um die Erderwärmung. Es dauert, bis das zu jedem durchdringt. Bis jeder merkt, dass wir etwas tun müssen. Leider ist es immer kurz vor zwölf, bis die Menschen reagieren. Aber es tut sich was.

Wie grün leben Sie denn selbst?

Andre und ich fahren Hybrid-Autos. Vor ein paar Monaten noch mussten wir den Parkplatzwächtern erklären, wie diese Wagen anspringen. Heute müssen wir das nicht mehr. Und zu Hause leben wir bewusst. In unserer Küche haben wir einen Behälter für recycelbaren und einen für normalen Abfall. Meine Kleine weiß mit dreieinhalb Jahren schon, welcher Abfall wohin gehört. Und beide wissen auch, warum der Müll getrennt wird. Mein Sohn malt gerne und will nach zwei Strichen auf dem Blatt Papier am liebsten ein neues Blatt nehmen. Wir erklären ihm dann, dass das Blatt nicht weggeworfen werden soll, weil – etwas übertrieben – dafür wieder ein Baum gefällt werden muss. Wenn man es den Kindern bildlich erklärt, verstehen sie es auch.

Frau Graf, es gibt keine Schlagzeilen, keinen Skandal, nicht mal ein Skandälchen. Gar nichts. Und das in diesem Promi-besessenen Land. Ist Ihr Leben wirklich so heil?

Sie meinen: Ist unsere Welt wirklich so normal?

Genau das fragen wir uns.

Ich muss Sie enttäuschen. Es ist bei uns tatsächlich so normal, wie es normal sein kann.

Dann erzählen Sie uns doch bitte, wie ein ganz normaler Tag im Leben der Steffi Graf aussieht.

Wenn wir zu Hause in Las Vegas sind, ist Andre meistens im Büro und arbeitet. Wir bringen abwechselnd Jaden und Jaz zum Kindergarten. Die Zeit mit unseren Kindern möchten wir so intensiv wie möglich genießen. Jetzt sind sie noch klein. Aber wir merken ständig, wie die Zeit vergeht. Am Nachmittag treffen wir uns alle mit Freunden oder Familie, manchmal zum Grillen. Meine Mutter lebt hier, und auch mein Bruder ist mit Frau und Kindern hergezogen.

Kommt dieses Leben Ihrer Vorstellung von Glück nahe?

Ja, schon. Die Kommunikation ist das Wichtigste, und die stimmt bei uns. Wir haben die Möglichkeit, über alles zu sprechen. Wir haben den Luxus, eine Karriere bereits erlebt zu haben. Es ist auch Luxus, sich aussuchen zu können, was man machen möchte. Wir können uns unser Leben einteilen und für unsere Kinder da sein. Uns ist dabei selbstverständlich bewusst, dass das ein Privileg ist. Glück bedeutet für mich exakt das Leben, das ich gerade führe.

Also sind Sie froh, dass Ihr Mann nicht mehr auf dem Platz steht?

Die meiste Zeit! Als er noch spielte, war ich beim Zuschauen immer irrsinnig nervös. Das war schlimmer, als selbst auf dem Platz zu stehen. Du warst so hilflos. Aber Andres Karriere brachte den schönen Nebeneffekt, dass wir mit den Kindern in Melbourne oder in New York waren und ihnen die ganze Welt zeigen konnten. Ich kenne mittlerweile zum Beispiel jedes Museum in New York aus dem Effeff. Oh, ich liebe New York! Anfang der 90er Jahre hatte ich ein Appartement in Manhattan, das ich sehr genossen habe. Ich kannte die Nachbarschaft, hatte meinen französischen Bäcker und meinen pakistanischen Zeitungshändler um die Ecke. Und der deutsche Metzger auf der 86. Straße ist unschlagbar.

Sie leben in der falschen Stadt.

Kulturell gesehen, gibt es in Las Vegas noch viel zu tun. Es gibt auch keine Fußgängerzone, durch die man flanieren könnte. Oder Straßencafés. Hier spielt sich das Leben in Shoppingmalls und Casinos ab.

Das klingt, als hätten Sie Heimweh.

Ich sehne mich nach einem Wald. Ich kann ihn regelrecht riechen! Ich vermisse Bäume, hier gibt es nur Palmen. Ich vermisse die Jahreszeiten, die man viel intensiver in Deutschland erlebt, die deutsche Küche, einen deutschen Bäcker. Aber es sind viele Dinge, ohne die ich auch gut leben kann. Ich fühle mich schon heimisch in Las Vegas. Ich bin in der Welt groß geworden. Und finde mich überall sehr schnell zurecht. Wenn die Sehnsucht zu groß wird, setze ich mich ins Flugzeug. In Deutschland lebt noch ein großer Teil meiner Verwandtschaft. Ich besuche regelmäßig meinen Vater und meine Tante. Die Kinder freuen sich auf ihre Cousinen und Cousins. Sie haben ein gewisses Zuhause dort.

Wo ist denn für Sie heute Ihre Heimat?

Dort, wo meine Familie ist. Meine besten Freunde lebten schon immer verstreut in der Welt: in Wien, Hamburg, Südamerika und London. Ich fühle mich im besten Sinne als Kosmopolitin. Meine Freunde hatte ich niemals nur zu Hause in Mannheim oder Heidelberg. Heimat bedeutet für mich ein Zusammenkommen der Familie. Und das trifft mittlerweile auch auf Las Vegas zu.

Sind Sie noch an Nachrichten aus Deutschland interessiert?

Hier in den USA hat man generell das Problem, dass man immer noch herzlich wenig vom Rest der Welt mitbekommt. Angela Merkel kommt in den Nachrichten kaum vor, aber der Eisbär Knut schafft es auf den Titel von "Vanity Fair". Das ist schon merkwürdig.

In den USA ist der Irak-Krieg das beherrschende Thema. Wie debattieren Sie zu Hause darüber?

Darüber müssen Andre und ich gar nicht groß debattieren, weil wir beide total gegen diesen Krieg waren und sind. Wir hoffen, dass bald eine Lösung gefunden wird. Für uns ist es völlig unverständlich, was die Amerikaner im Irak wollten. Wir hoffen einfach auf den nächsten Präsidenten.

Vielleicht sogar auf eine Frau?

Stimmt, oder eine Präsidentin. Ich hätte nichts dagegen.

Interview: André Groenewoud und Michael Streck / print