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Gerichtsurteil Taylor Swifts Stalker muss für 30 Monate hinter Gitter

Taylor Swift
Taylor Swift dürfte über das Urteil erleichtert sein.
© Facundo Arrizabalaga / DPA
Taylor Swift ist bereits mehrfach Opfer von Stalkern geworden. Nun ist ein junger Mann aus Texas zu 30 Monaten Haft verurteilt worden - er hatte wiederholt Drohbriefe an die Plattenfirma der Sängerin geschickt.

Aufatmen bei Taylor Swift: Ein Gericht in Nashville, Tennessee hat einen Mann zu 30 Monaten Haft verurteilt, der die Sängerin belästigt hat. Der aus Austin in Texas kommende Angeklagte hatte sich zuvor schuldig bekannt, die Sängerin gestalkt und Drohbriefe an ihre frühere Plattenfirma geschickt zu haben.

Demnach hat der Mann im Jahr 2018 mehr als 40 Briefe und E-Mails an die Big Machine Label Group geschickt, in denen er den Vorsitzenden aufgefordert hat, ihm Taylor Swift vorzustellen. Mit der Zeit wurden diese Schreiben aggressiver, er drohte darin Gewalt an. Drei Mal fuhr der Mann selbst nach Nashville, um die Briefe persönlich abzugeben.

Taylor Swift wurde bereits mehrfach belästigt

Es handelt sich bei dem Verurteilten nicht um den einzigen Stalker, unter dem die Popsängerin zu leiden hatte. Vor drei Jahren nahm die Polizei einen 29-jährigen Mann fest, der Swift über Jahre verfolgt und auf Twitter belästigt hat. Er nannte sie "meine wahr gewordene Fantasie" oder schrieb: "Ich verspreche dir, ich werde dich verdienen". Mehrfach suchte er zudem Swifts Luxus-Apartment im New Yorker Stadtteil Tribeca auf. Mal klingelte er stundenlang an ihrer Tür, ein andermal schaffte er es sogar bis ins Haus hinein und in den Flur vor ihre Tür. 

Ein anderer Mann meldete sich telefonisch bei der Polizei und wollte wissen, in welchen US-Bundesstaaten er eine Waffe tragen dürfe. Diese brauche er, um seine Freundin Taylor Swift zu beschützen. Zudem nahm die Polizei im vergangenen Jahr einen potenziellen Einbrecher fest, der mit Dietrich, Brechstange und Baseballschläger in der Nähe von Swifts Haus gesehen wurde.

Bislang hat die Sängerin alle Belästigungsversuche - zumindest körperlich - unversehrt überstanden. Doch die ständige Bedrohung ist auch an ihr nicht spurlos vorbeigegangen. "Meine Angst vor Gewalt hat alle Bereiche meines Lebens infiziert”, gestand sie vergangenes Jahr im Gespräch mit der "Elle". Sie trage immer Verbände bei sich, die für Schuss- oder Stichwunden geeignet sind.

Verwendete Quelle: "USA Today"

che

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