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Musikgruppe: Tokio Hotel outen sich als Fans von Bundeskanzlerin Angela Merkel

Dagegen dürfte CDU-Chefin Kramp-Karrenbauer nichts einzuwenden haben: Die Musiker von Tokio Hotel haben sich in einem Interview begeistert über Angela Merkel geäußert - und würden mit der Bundeskanzlerin gerne mal essen gehen. 

Tokio Hotel

Tokio Hotel mögen Angela Merkel

Sie selbst leben seit mehreren Jahren in den USA, doch ihre Heimat haben sie nicht vergessen. Insbesondere Angela Merkel hat es den Mitgliedern der Musikgruppe Tokio Hotel angetan. Im Interview mit der "Zeit" outete sich Sänger Bill Kaulitz als Anhänger der deutschen Bundeskanzlerin: "Sie ist in den USA ein Gegengewicht zu Trump, dafür fand ich sie immer super", sagte der Musiker dem Wochenmagazin. "Ich kann es nicht anders sagen, auf sie und die Werte, die sie verkörpert hat, war ich die letzten Jahre in Amerika einfach stolz." 

Die Begeisterung geht so weit, dass sich Kaultiz ein kulinarisches Treffen vorstellen könnte. Dabei denkt er an bodenständige Küche: "Wir würden auch gern mal mit ihr Kartoffelsuppe essen."

Was wohl CDU-Parteichefin Annegret Kramp-Karrenbauer dazu sagt? Die hatte neulich laut über die Regulierung von Meinungsäußerungen nachgedacht, nachdem sich 70 Youtuber gegen die Union ausgesprochen hatten. Bei Sympathiebekundungen für CDU-Politiker sieht das AKK vermutlich nicht so eng.

Tokio Hotel wollen ihren Bandnamen behalten

In dem "Zeit"-Interview kam auch Gitarrist Tom Kaulitz zu Wort, der über die Last der Vergangenheit sprach: Viele Hörer würden bei Tokio Hotel automatisch an ihre Wurzeln als Teenieband denken, so Kaulitz. Mittlerweile gelinge es der Band jedoch, ein "unvoreingenommenes Publikum" zu erreichen - dank Streaming: "Viele Leute hören heute Playlists und finden dort einzelne Songs toll, ohne zu wissen, von wem sie stammen. Wenn man fragt, wer das ist, müssen sie erst mal im Handy nachschauen. Und da kann ich mir vorstellen, dass viele Leute dann sehen: 'Oh, das ist Tokio Hotel? Dann finde ich es doch nicht so gut!' Aber dafür ist es dann schon zu spät." Auf den Bandnamen wollen sie deshalb aber nicht verzichten. "Namen wechseln, das hätte sich immer angefühlt wie Schwanz einziehen."

Quelle: "Die Zeit"

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