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Turbulenzen: Bohlen bangte um sein Leben

Eine Notlandung in Minsk und ein Aufatmen bei 28 Grad minus - so nervenaufreibend begann das neue Jahr für Dieter Bohlen und seine Freundin Estefania.

Turbulent begann das neue Jahr für Musikproduzent und Medienliebling Dieter Bohlen. Er und seine Freundin Estefania wollten am Neujahrstag nach Deutschland fliegen, doch ihr Flugzeug musste aufgrund erheblicher technischer Probleme notlanden.

Dieter Bohlen war am Silvesterabend in Moskau aufgetreten. Am nächsten Morgen trat er mit seiner Freundin die Reise nach Garmisch-Partenkirchen an. Dort sollte er beim Neujahrsspringen der Vierschanzentournee für RTL auf Günther Jauch und die deutschen Skispringer treffen. Nach einer Stunde Flug gab es jedoch Schwierigkeiten. Ein Kabelbrand im Cockpit des Privatjets gefährdete die Weiterreise.

Die zwei Piloten reagierten prompt: Sie schützten sich mit Sauerstoffmasken und steuerten über Minsk die Notlandung an. Bohlen erzählte "Bild", dass alles voller Rauch gewesen sei und es im Sturzflug nach unten ging. Er betonte, dass er und Estefania um ihr Leben gebangt hätten.

Nach fünf Minuten gelang es den Piloten, den Citation Jet "CJ1" sicher auf dem Flughafen von Minsk zu landen. Willkommen geheißen wurden die kleine Maschine und ihre Insassen von Krankenwagen, Feuerwehr und unwirtlichen 28 Grad minus.

Piloten und Passagiere kamen also mit dem Schrecken davon, der saß aber doch so tief, dass Bohlen und Freundin lieber auf den Trubel der Vierschanzentournee verzichteten und den Auftritt absagten. Stattdessen landeten sie am Nachmittag desselben Tages sicher auf dem heimatlichen Hamburger Flughafen.

Kirsten Einemann