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Unterhalt: Jacko hat schon wieder eine Klage am Hals

Seit 1999 ist Michael Jackson von Debbie Rowe geschieden. Und seitdem will die Ex-Frau kein Geld von ihm gesehen haben. Oder nicht das, was er ihr zugesagt habe, sagt sie und hat den Popstar nun verklagt.

Debbie Rowe, die Exfrau von Michael Jackson, hat in Los Angeles Klage gegen den Popstar eingereicht. Er habe es versäumt, die nach der Scheidung 1999 vereinbarten finanziellen Zusagen einzuhalten, heißt es in Klageschrift vom 3. Juli.

Rowe verlangt von Jackson die sofortige Zahlung von 195.000 Dollar, umgerechnet 153.000 Euro für Anwaltskosten sowie 50.000 Dollar zum Lebensunterhalt. Damit will sie sich nach eigener Aussage in die Lage versetzen, den Prozess um das Sorgerecht für die beiden gemeinsamen Kinder weiter zu führen.

Der heute neunjährige Prince Michael Joseph Jackson und die acht Jahre alte Paris-Michael Katherine Jackson lebten nach der Scheidung bei ihrem Vater. Rowe verzichtete 2001 auf das Sorgerecht, forderte es aber zwei Jahre später zurück, nachdem der Popstar des Kindesmissbrauchs beschuldigt worden war.

Jackson erklärte sich nach der Scheidung bereit, seiner Exfrau für die ersten drei Jahre eine Million Dollar pro Jahr an Unterhalt zu zahlen und für die folgenden sechs Jahre 750.000 Dollar pro Jahr. Rowe erhielt ferner ein Haus in Beverly Hills und ein großes Auto. Sie erklärte sich dafür bereit, die Kinder nur alle 45 Tage zu sehen.

DPA / DPA