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Lebensgefahr: Vor vier Jahren brach sich Ursula Karven das Genick. Was danach kam, war für sie noch schlimmer

Vor vier Jahren erlitt Ursula Karven einen schweren Unfall bei Dreharbeiten. Die Schauspielerin schwebte in Lebensgefahr. Doch das war nicht einmal das Schlimmste.

Ursula Karven

Ursula Karven brach sich bei Dreharbeiten das Genick

Picture Alliance

Sie gehört zu den bekanntesten deutschen Fernsehschauspielerinnen, viele Zuschauer kennen sie noch als Staatsanwältin Wanda Wilhelmi aus dem Hamburg-"Tatort" mit Robert Atzorn. Zuletzt war es um Ursula Karven jedoch stiller geworden.

Nun hat die Schauspielerin die Gründe für ihre längere Abwesenheit vom Bildschirm erklärt. Auslöser war ein Unfall, den die 55-Jährige vor vier Jahren bei Dreharbeiten für einen ZDF-Film in den USA erlitt. Karven stürzte damals vom Pferd und verletzte sich am Nackenwirbel. Wochenlang musste sie eine Halskrause tragen. 

Wie Karven nun im Gespräch mit der "Bild"-Zeitung verriet, war dieser Sturz jedoch weit gefährlicher als gedacht. Sie habe sich das Genick gebrochen und lag vier Tage in New York auf der Intensivstation. Sie konnte daraufhin nur im Liegen zurück nach Deutschland transportiert werden.

Ursula Karven litt unter Ängsten

Tatsächlich trug sie drei Monate lang die Halskrause. Doch die körperliche Verletzung war nicht einmal das Schlimmste an dem Unfall. Schwerer wogen die Ängste, die fortan ihr Begleiter waren. "Ich hatte Sehstörungen, Alpträume, dachte, mein Gehirn funktioniert nicht mehr", sagte Karven der "Bild". Sie sei nachts schweißgebadet aufgewacht und nicht mehr funktionsfähig gewesen. Posttraumatische Belastungsstörung lautete die Diagnose. Nur mithilfe einer Therapie habe sie ihr Leben wieder in den Griff bekommen.    

Zwei Jahre habe ihr Weg zurück in die Normalität gedauert. Im Sommer war sie erstmals seit drei Jahren wieder im Fernsehen zu sehen: In dem ZDF-Film "So einfach stirbt man nicht" spielte sie an der Seite von Michael Gwisdek, Michaela May und Sandra Borgmann.

Ihre Erfahrungen hat Ursula Karven nun zu einem Buch verarbeitet. In "Diese verdammten Ängste" schreibt sie, wie sie an ihrer Krise gewachsen ist und zurück in den Alltag gefunden hat.

Quelle: "Bild.de"

che