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William und Kates Fuhrpark: Pferdekutschen und Pferdestärken für die Traumhochzeit

Was wäre eine Märchenhochzeit ohne Pferdekutschen? Für die Trauung von Kate Middleton und Prinz William steht gleich ein ganzer Fuhrpark davon bereit. Selbst für den Schlechtwetterfall gibt es ein passendes Gefährt. Doch neben den traditionsreichen Kutschen spielen auch der legendäre "Rolls Royce One" und weitere Luxuslimousinen eine gewichtige Rolle.

Kutsche oder Oldtimer? Prinz William und seiner Braut Kate Middleton bleibt diese Streitfrage erspart. Denn bei ihrem Hochzeitszug am 29. April gibt es beides, und zwar in mehrfacher Ausführung. Die britische Königsfamilie fährt für das Großereignis die Prunkstücke ihres Fuhrparks auf. Mehrere Kutschen und unzählige Autos - moderne und historische - sollen die Hochzeitsgesellschaft zur Trauung in der Westminster Abbey und anschließend zurück zum Buckingham Palace bringen.

Ungewöhnlich: Kate fährt nicht mit der Kutsche, sondern mit dem Auto zum Traualtar. Dafür bekommt sie ihren eigenen Rolls Royce. Die Karosse, die Queen Elizabeth II. im Jahr 1977 zum Thronjubiläum geschenkt bekommen hatte, hat den Spitznamen "Rolls-Royce One". Entscheidender Vorteil: Weil der Wagen hinten eine durchsichtige Glaskuppel hat, könnten die Millionen Menschen entlang der Straße und vor den Fernsehern schon vor dem Bräutigam einen Blick auf Kates Hochzeitskleid erhaschen.

Die jüngste Vergangenheit des Wagen ist bewegt: Im vergangenen Dezember war er während Studentenprotesten in London beschädigt worden, als Prinz Charles und Camilla darin durch die Stadt fuhren. Das löste prompt eine Diskussion um den Schutz der Royals aus. Mit der Fahrt im Auto hat Kate sich immerhin für einen Traditionsbruch entschieden. Williams Mutter Diana etwa fuhr bei ihrer Hochzeit mit Charles 1981 in der Kutsche vor.

Auch die anderen hohen Gäste müssen beim Transport zur Westminster Abbey nicht zurückstecken. Zwei Bentleys sowie drei Rolls-Royces und Mercedes-Limousinen stehen für die engsten Familienmitglieder bereit, außerdem mehrere Kleinbusse.

Nach der Trauung geht es dann für William und Kate klassisch mit der Kutsche zurück. Bei schönem Wetter in dem selben offenen Gespann, in dem auch Charles und Diana einst von ihrer Trauung heimfuhren. Der Landauer ist von 1902 und war für die Krönung von König Edward VII. gebaut worden. Die Kutsche ist praktischerweise sehr komfortabel, weil beim Bau Edwards stattlicher Körperumfang berücksichtigt wurde. Sollte es regnen, wird das junge Hochzeitspaar in einer Glaskutsche von 1881 durch die Londoner Straßen gefahren.

Auch die Trauzeugen Prinz Harry und Kates Schwester Pippa reisen in Kutschen. Sie werden in zwei einzelnen Landauern zusammen mit den Brautmädchen und -jungs unterwegs sein. Charles und Camilla sollen zusammen mit Kates Eltern in einem Gespann fahren. Die Queen und ihr Mann Prinz Philip bekommen ein eigenes. Begleitet wird der Tross traditionell von berittenen Garden.

cjf/DPA / DPA