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Wutausbrüche von Rihannas Ex Richter schickt Chris Brown in geschlossene Reha

Letzter Warnschuss für Skandal-Rapper Chris Brown: Der Ex von Rihanna muss 90 Tage in einer geschlossenen Rehaklinik verbringen. Nur für eine weitere Gerichtsverhandlung darf er die Anstalt verlassen.
Von Frank Siering, Los Angeles

Das dürfte wohl endgültig die letzte Mahnung vom Richter gewesen sein: 90 Tage Zwangsaufenthalt in einer Rehaklinik in Los Angeles lautete das Urteil gegen Chris Brown nach einer Anhörung im Bewährungsverfahren am Mittwoch.

Während der Anhörung - Brown musste vor dem Richter erscheinen, weil es zu seinen Bewährungsauflagen im Rihanna-Urteil gehört - kam auch zum Vorschein, warum Brown vor Kurzem einen "freiwilligen" Aufenthalt in einer Rehaklink in Malibu plötzlich abbrach.

Demnach hatte sich der Musiker für eine Therapie in einer prominenten Klinik eingeschrieben. Als er dort Ende Oktober von seiner Mutter besucht wurde, kam es vor den Augen der Therapeuten zu einem weiteren Gewaltausbruch Browns.

Brown griff seine Mutter an

Das Klatschportal "TMZ.com" berichtet, Browns Mutter habe bei dem Besuch ihren Sohn aufgefordert, noch mehr Zeit in der Klinik zu verbringen, um seine Emotionen und seine Wutausbrüche wieder in den Griff zu kriegen. Brown sei nach dieser Aufforderung der Mutter total ausgeflippt und habe einen Stein durch die Windschutzscheibe ihres Wagens geworfen. Kurz nach dem Zwischenfall sei er aus der Anstalt verwiesen worden.

Nun also muss Brown, der schon diverse Gewaltausbrüche hinter sich hat und dem auch deshalb ein weiteres Verfahren in Washington D.C. anhängt, zwangsläufig in eine geschlossene Drogenklinik. So will es das Gericht.

Nur geringe Fortschritte

Ein Bewährungshelfer sagte aus, Brown habe bislang sehr geringe Fortschritte gemacht, was seine unkontrollierten Wutausbrüche angehe und seine Prognose auf Heilung ohne strenge Überwachung und "starke Unterstützung eines professionellen Netzwerks" werde im Moment als "sehr gering" eingeschätzt.

Ebenfalls neu im Fall Brown ist, dass der Rapper angeblich selbst zugegeben habe, unter Konzentrationsschwächen und Depressionen zu leiden. Dem Richter scheint das im Moment allerdings egal zu sein. Er deutete vor den Augen von Brown-Anwalt Mark Geragos an, dass der nächste Aufenthaltsort für Brown eine Zelle und kein gemütliches Therapiezimmer sein werde, sollte jetzt keine Besserung eintreten.

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