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Silvester-Auftritt: Sabotage? Mariah Carey erhebt schwere Vorwürfe gegen Produktionsfirma

Ihr Silvester-Auftritt am Times Square geriet zur Katastrophe: Mariah Carey macht dafür die Produktionsfirma verantwortlich. Diese habe bewusst einen Skandal provozieren wollen.

Mariah Carey bei ihrem Silvester-Auftritt

Mariah Carey wird ihren Auftritt am Silvester-Abend am Times Square nicht so schnell vergessen - genau wie das Publikum

Skandalauftritte bleiben in Erinnerung. Das gilt für Janet Jacksons "Nipplegate" 2004 beim Finale des Superwbowl ebenso, wie für Britney Spears' verpatzte Tanzeinlage bei den MTV Video Music Awards 2007 in Las Vegas. Und auch Mariah Careys Silvester-Auftritt am Samstagabend am New Yorker Times Square hat das Zeug dazu, in die Annalen der peinlichsten TV-Auftritte einzugehen.

Die Sängerin sollte live im US-Fernsehen das neue Jahr einläuten. Doch ihre Gesangseinlage endete mit einer Katastrophe. Zunächst war Carey nicht lippensynchron zum eingespielten Playback, beim zweiten Lied verweigerte sie das Singen daraufhin ganz, tanzte nur mehr oder weniger lustlos auf der Bühne hin und her.


Mariah Carey spricht von Sabotage

Das Management der 46-Jährigen erhebt jetzt schwere Vorwürfe gegen die Produktionsfirma Dick Clark Productions. Gegenüber dem US-amerikanischen Promiportal "TMZ.com" sprach ein Mitarbeiter sogar von "Sabotage". Die Verantwortlichen hätten bewusst einen Skandal in Kauf genommen, um höhere Einschaltquoten und mehr Aufmerksamkeit zu bekommen.

Ein Sprecher wies die Vorwürfe entschieden zurück. "Zu behaupten, dass Dick Clark Productions als Produzent von Musikshows wie den American Music Awards, den Billboard Music Awards, dem New Year’s Rockin’ Eve und den Country Music Awards, jemals einen Künstler absichtlich kompromittieren würde, ist empörend und offen gesagt absurd", heißt es in einer Mitteilung der Firma. Pannen könnten in eine Live-Show aber eben leider passieren. 

Ausfall der Technik wird untersucht

Offenbar fiel der Sender und Ohrlautsprecher von Mariah Carey während des Auftritts aus. Ohne diesen ist es Sängern bei Live-Auftritten nahezu unmöglich, synchron zur Musik zu singen. Dies liegt an der Schallgeschwindigkeit, die langsamer ist als die digitale Übertragung. Warum es zum Ausfall des Funksenders kam, will Dick Clark Productions in einer Untersuchung klären.

Carey und ihr Team behaupten, sie habe vor Beginn der Live-Show mehrfach darauf hingewiesen, dass ihr Ohrhörer nicht funktioniere. Die Techniker hätten ihr versprochen, auf der Bühne würde es funktionieren. Dies sei nicht der Fall gewesen. Dass Carey ihren Auftritt trotzdem absolviert habe, sei einzig ihrer Professionalität geschuldet.

mai