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Herrenmode: Warum die Mäntel wieder bis zum Knöchel getragen werden müssen

Der lange Mantel liegt voll im Trend. Dabei handelt es sich nicht um den neuen Gothic-Look. Die Knöchel-Länge ist Pflicht. Aber wie wird das lässige Kleidungsstück richtig kombiniert?

Herrenmäntel

Der Manteln darf wieder bis zum Knochen getragen werden.

Die Mäntel müssen derzeit oversize getragen werden. Dabei endet der Blazermantel kurz über den Knöcheln. Es handelt sich allerdings nicht um den neuen Boyfriend-Style - also wenn Frauen die Kleidung ihres Freundes tragen. Der Look war in den 1980er Jahren schon mal im Trend. Dabei lautete die Devise: je länger, desto besser.

Ihren Ursprung hatte diese Mantelform Anfang des 20. Jahrhunderts als Alt-Herren-Mantel. Von diesem Image ist nicht mehr viel übrig: Designer wie Isabel Marant oder Alexander Wang präsentieren stolz ihre langen Mäntel auf dem Laufsteg. Vornehmlich wird dieser Look in dunklen Farben getragen. In knalligen Farben wie beispielsweise Rot würde man bei der Masse von Stoff eher an ein laufendes Stoppschild denken.

So wird's getragen

Wer für lange Mäntel zu kurz ist, wirkt in kurzen Mänteln. Wie dem Summer Coat von Woolrich.

Wer für lange Mäntel zu kurz ist, wirkt in kurzen Mänteln. Wie dem Summer Coat von Woolrich.

Auch wenn der lange Mantel diesen Herbst absolut angesagt ist, sollten kleinere Personen auf diesen Trend verzichten. Sie würden schlichtweg darin versinken. Der Mantel würde bei ihnen nicht über den Knöcheln enden und auf dem Boden schleifen. Und für einen Wischmop wäre der Mantel doch zu schade.

Vorteil des langen Mantels: Er ist zu allem kombinierbar. Entweder zu einem lässigem Outfit mit Jeans, aber auch zu einem eleganten Anzug. Lang geht immer.

Wer's lässig mag, kann den Mantel mit Jeans und Derby-Schuhen tragen, so wie die Berliner das machen. Eine Beanie-Mütze rundet das Outfit ab. 


csw