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Special mit Seth Meyers Button für Comedy-Programm: Bei Netflix könnt ihr Trump-Witze jetzt überspringen

Seth Meyers führt bei Netflix einen neuen Button ein
Seth Meyers debütiert mit seinem Stand-up-Special "Lobby Baby" bei Netflix
© Kevin Winter/Getty Images/AFP
Das neue Stand-up-Special des US-Comedians Seth Meyers bietet den Netflix-Usern einen ganz besonderen Service: Mit einem Klick lassen sich die politischen Gags einfach skippen.

Seth Meyers beschäftigt sich in seiner Funktion als Late-Night-Host beinahe täglich mit US-Präsident Donald Trump. Bei den ständigen Intrigen und Skandalen, die aus Washington überliefert werden, hat der 45-Jährige damit entsprechend viel zu tun, aber Meyers nimmt seinen Job als politischer Aufklärer durchaus ernst.

Laut eines Berichts von CNN sei Meyers aber bewusst, dass viele Menschen der Meldungen über Trump inzwischen müde seien, erst recht aufgrund deren schierer Masse in den letzten Jahren. Deshalb gibt es in Meyers neuem Netflix-Special nun die Option für Zuschauer, politische Witze einfach zu überspringen – mithilfe eines Buttons, der jenem zum Überspringen der Intros gleicht.

Seth Meyers: Vergangenheit mit Donald Trump

Robbie Praw, Chef für das Stand-up-Programm beim Streaminganbieter, hat erklärt, dass man sich gefreut habe über Meyers Idee, das bestehende Feature auf lustige Weise zu nutzen. Allerdings liegt die Betonung hier auf lustig – denn Meyers rechnet nicht ernsthaft damit, dass User die Funktion nutzen, um Trump-Witze tatsächlich zu skippen.

Meyers, der seine Karriere als Autor und Ensemble-Mitglied bei "Saturday Night Live" begann, hat eine lange Vergangenheit mit Trump: Schon beim White House Correspondent's Dinner im Jahr 2011 teilte er – zusammen mit dem damaligen Präsidenten Barack Obama – in seinen Stand-up-Sprüchen kräftig gegen Trump aus, der seinerzeit mit versteinerter Miene im Publikum saß.

Seitdem gab es immer wieder Spekulationen, dass nicht zuletzt die heftige Häme, die Trump an jenem Abend über sich ergehen lassen musste, ihn schließlich motiviert hätten, vier Jahre später seine Präsidentschaftskandidatur voranzutreiben.

tim

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