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Chemnitz: Kraftklub-Bassist mit Crystal-Meth im Auto erwischt - er streitet alles ab

Till Kummer, Bassist der Band Kraftklub, muss sich vor Gericht verantworten: Im Mai war bei einer Kontrolle in seinem Auto Chrystal-Meth sicher gestellt worden - der Musiker behauptet, nichts davon gewusst zu haben.

Strafbefehl der Staatsanwaltschaft: Kraftklub-Bassist wird Crystal-Meth-Besitz zur Last gelegt

Kraftklub-Bassist Till Kummer (l.), Bruder von Frontmann Felix Kummer (2. v. r.), wird der Besitz von Crystal Meth vorgeworfen

Der Bassist der Chemnitzer Band Kraftklub (u.a. "Songs für Liam", "Ich will nicht nach Berlin"), Till Kummer, soll ein Tütchen mit Metamphetamin - auch bekannt als Crystal-Meth - mit sich geführt haben. Das legt ihm die Staatsanwaltschaft Chemnitz zur Last.

"Mit Strafbefehl der Staatsanwaltschaft Chemnitz wird dem Angeschuldigten zur Last gelegt, am 7. Mai auf der Limbacher Straße in Chemnitz ein Tütchen mit 1,8 Gramm Methamphetamin mit sich geführt zu haben.", zitiert die "Bild"-Zeitung Oberstaatsanwältin Ingrid Burghart. "Es wurde ein Strafbefehl über eine Geldstrafe von 30 Tagessätzen beantragt." Der entsprechende Bericht wurde "Focus Online" und der "Berliner Morgenpost" bestätigt.

Kraftklub-Bassist muss sich vor Gericht verantworten 

Kummer (Künstlername: Till Brummer) soll Einspruch eingelegt haben, heißt es weiter. Laut "Visions" und "Berliner Morgenpost", die sich auf die Oberstaatsanwältin berufen, habe Kummer von den Metamphetamin im Auto nichts gewusst.

Bereits Donnerstagvormittag sollte am Amtsgericht in Chemnitz ein Prozess (Aktenzeichen: 830JS17753/17) stattfinden, schreibt "Bild". Ein Polizist, der als Zeuge geladen war, habe wegen Krankheit aber absagen müssen. Als neuer Termin sei der 7. Dezember angesetzt. Sollte Kummer nicht persönlich vor Gericht erscheinen, werde er den Strafbefehl zahlen müssen, erklärt die Oberstaatsanwältin zur "Berliner Morgenpost".

Wie Burghart auf Anfrage von "Focus Online" weiter erläutert, sehe das Gesetz in einem solchen Fall eine Geld- oder Freiheitsstrafe vor. Da die mitgeführte Menge nicht sehr groß gewesen sei, habe die Staatsanwaltschaft eine Geldstrafe beantragt. Für eine Stellungnahme waren die Band, bzw. ihr Management, für "Visions", "Berliner Morgenpost" und "Bild" nicht zu erreichen.

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fs