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"Unmögliche linke Band": Twitter-Botschaft: Kraftklub zeigen dem sächsischen Ministerpräsidenten den Stinkefinger

Bei einem Bürgergespräch soll der sächsische Ministerpräsident Michael Kretschmer über Kraftklub gesagt haben, sie seien eine "unmögliche linke Band". Die antworteten auf Twitter mit einem Video - das eine deutliche Botschaft hat.

Kraftklub gegen Michael Kretschmer

Kraftklub-Sänger Felix Brummer steigt dem sächsischen Ministerpräsidenten Michael Kretschmer via Twitter den Mittelfinger

DPA

Der sächsische Ministerpräsident Michael Kretschmer wird wohl kein Fan von Kraftklub mehr werden. Bei einem Bürgergespräch am Montagabend sprach der Politiker laut der Tageszeitung "Freie Presse" unter anderem über die Kundgebung am 1. Mai in Chemnitz, bei der er ein Stück mitgelaufen sei. "Aber als dann dieses Konzert von dieser unmöglichen linken Band begonnen hat, war ich nicht mehr mit dabei", zitiert ihn die "Freie Presse". "Weil ich mit denen auch nix zu tun haben will."

Kraftklub vs. Michael Kretschmer

Kraftklub hatten bei der Kundgebung, wo sich 4000 Menschen für eine Demonstration gegen Neonazis versammelten, ein kostenloses Konzert gegeben. 

Sascha Aurich, der zur Chefredaktion der "Freien Presse" gehört, twitterte gestern: "Oha - Kulturkritik aus der Staatskanzler: Sachsens Ministerpräsident Kretschmer kann die 'unmögliche linke Band' Kraftklub nicht leiden" und goss damit anscheinend Öl ins Feuer:

Auf den Tweet des Journalisten antwortete Kraftklub mit einem einfachen "KRETSCHE" und einem Emoji mit Herzchen-Augen:

Von Michael Kretschmer gab es darauf hin einen mit Sonnenbrille und einem Daumen nach oben. Hätte er das mal lieber gelassen - denn als Antwort gab es von der Band ein Video mit eindeutiger Botschaft:

Felix Brummer, Sänger der Band, steht vor einem Pizzakarton, öffnet ihn, schaut überrascht und zückt einen Stinkefinger aus der Schachtel. 

Ob es darauf hin noch einmal ein Emoji als Antwort des Ministerpräsidenten gibt, ist zu bezweifeln. 

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