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Meinung

"Guckt euch mal an!": Neue Plakatkampagne: Stress, Hass und Mobbing machen uns krank

Eine Krankenkasse will uns gerade daran erinnern, netter mit uns selbst und anderen umzugehen. Weil Hass, Stress, Mobbing und Isolation schlecht für unsere Gesundheit sind. Ein guter Ansatz, finden wir.

Eines der Plakatmotive der DAK, die derzeit in vielen Städten hängen

Eines der Plakatmotive der DAK, die derzeit in vielen Städten hängen

Wenn wir hier über Werbekampagnen berichten, dann meist, weil sie schiefgehen. Oder weil sie richtig, richtig schiefgehen. Oder weil sich Rassisten über sie beschweren. Oder andere Rassisten sich über andere Kampagnen beschweren. Ausnahmsweise aber wollen wir hier mal ein Lob loswerden: Die neuen Plakate, die die Krankenkasse DAK derzeit in ganz Deutschland aufhängt, finden wir richtig gut.

Die verschiedenen Motive rufen dazu auf, liebevoller mit sich selbst und und anderen umzugehen, Rücksicht zu nehmen und darauf zu achten, wie man seine Mitmenschen behandelt. Auf den poppig-bunten Plakaten stehen dazu provokante Slogans wie "Ganz schön krank, Leute" (mit dem Hinweis, dass Trollen und Pöbeln im Netz andere psychisch krank machen können), "Geht Omas drücken" (gegen Einsamkeit im Alter) oder "Guckt euch mal an!" (Gegen Bodyshaming und Selbsthass). 

Das sind Hinweise, die wir alle mal gebrauchen können. „Wie wir miteinander umgehen, aufeinander achten und welche Werte uns im Alltag begleiten, hat großen  Einfluss auf unser aller Gesundheit  –  physisch wie psychisch“, sagt Falk Oelschläger aus der Marketing-Abteilung der DAK. Die Kampagne sei ihm und den Kollegen "eine Herzensangelegenheit". Entworfen hat die Motive die Hamburger Werbeagentur "Philipp & Keuntje".

Aber auch, wenn das Thema der Krankenkasse am Herzen liegen mag – natürlich hat sie auch ein Interesse daran, dass so wenige Menschen wie möglich psychisch erkranken. Denn das kostet die Kassen Geld. Psychische Probleme, die durch Stress, Mobbing, Vereinsamung oder gesellschaftlichen Druck entstehen oder gefördert werden können, nehmen in Deutschland stetig zu. Laut einer "Statista"-Erhebung haben bereits 26 Prozent der Deutschen depressive Symptome erlebt, auf 100 Versicherte kommen pro Jahr rund 250 Krankschreibungstage aufgrund psychischer Erkrankungen.

Nicht alle dieser Krankheiten haben mit dem Umfeld zu tun, natürlich. Vielen Menschen aber ist geholfen, wenn man sich um sie bemüht statt sie zu verurteilen, für sie da ist, auch wenn sie zeitweise keine besonders unterhaltsame Gesellschaft abgeben, wenn man sich bei allem Arbeitsstress für andere Zeit nimmt – und auch für sich selbst. Und es ist sicher nicht verkehrt, gelegentlich von großen, bunten Plakaten daran erinnert zu werden.

Quelle: DAK / Statista

Die Amerikanerin Sydney Smith möchte einen Giraffenhals haben.
wt
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(