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Pille absetzen: Tschüß, Pille? Warum viele Frauen auf andere Verhütung setzen

Eigentlich dachte man doch, die Pille sei heute unbedenklich, weil die Hormone nur noch niedrig dosiert sind. Trotzdem wollen viele Frauen die Pille nicht mehr nehmen. Sie fühlen sich nicht wohl damit. Aber wie gefährlich ist die Pille heutzutage eigentlich?

Von Fiona Weber-Steinhaus

Kondom und Pille an einer Wäaschleine

Alles soll möglichst naturbelassen sein: Zu diesem Zeitgeist passt es, auch die Verhütung daraufhin zu prüfen, wie gesund und natürlich sie ist (Symbolbild)

Getty Images

Auf ihren Youtube-Kanälen empfehlen Vloggerinnen wie Jucé Pauline normalerweise Sommerröcke, Lippenstift und Rouge. Jetzt erzählen sie, wie es ist, die Pille zu nehmen und wie es ist, sie nicht mehr zu nehmen. Von Nebenwirkungen wie Gewichtszunahme, Stimmungsschwankungen und depressiven Episoden. Von den Begleiterscheinungen der Umstellung, sprießenden Pickeln, fettigen Haaren und Bauchschmerzen. Und von der Verwandlung, die sie danach erlebten, pillenfrei: Sie fühlten sich lebendiger, hatten plötzlich mehr Energie, mehr Lust auf Sex, fanden sich selbst wieder. "Ich habe die Pille abgesetzt und meine kleine Reise beginnt. Ich bin so gespannt auf die nächste Zeit", schrieb etwa die Bloggerin JeLoveRocks unter ihr Video, das über 36 000 Mal angeschaut wurde. Sechs Monate später erzählte sie den Zuschauerinnen, wie gut es ihr gehe, sie wolle die Hormone auf keinen Fall wieder nehmen. Bei Twitter tauschten im April dieses Jahres unter dem Hashtag #mypillstory tausende Frauen ihre Erfahrungen mit der Pille aus, meist schlechte.

Heute ist das Absetzen der Pille ein Zeichen der Selbstbestimmung

Vor 55 Jahren kam die erste Pille auf den deutschen Markt. Nur verheiratete Frauen bekamen sie verschrieben, später auch ledige.

Die Pille wurde zum Symbol für Emanzipation. Jede Frau konnte von da an Sex haben ohne die Angst, daraufhin schwanger und von einem Mann abhängig, an Heim und Herd gebunden der unter schwersten Bedingungen alleinerziehend zu sein. Die Pille gehöre zu den sieben Weltwundern der Moderne, schrieb noch 1993 die Zeitschrift "The Econmist". Die Pille sei ein Geschenk Gottes, sagt Alice Schwarzer.

Heute ist die Pille für viele junge Frauen kein Zeichen von Selbstbestimmung mehr. Im Gegenteil: Für sie fühlt es sich selbstbestimmt an, die Hormone abzusetzen.

Plötzliche Stimmungsschwankungen 

Leonie Herweg, 19, Abiturientin aus Zürich, nahm die Pille Minerva seit zwei Monaten, als sie plötzlich Stimmungsschwankungen bekam. Sie zweifelte an sich, an der Welt, am Leben. An einem Morgen konnte sie vor der Schule kaum aufstehen. Sinnfragen rauschten ihr durch den Kopf: Was mache ich hier? Welchen Sinn hat das Leben? "Das klingt so verrückt, weil ich eigentlich ein fröhlicher Mensch bin", sagt Leonie heute, vier Monate später. Nach der dritten Episode fragte sie ihren Arzt, ob ihre Stimmung mit der Pille zu tun haben könnte. Depressive Verstimmungen seien durchaus möglich, sagte er. Leonie setzte die Pille ab. Seitdem hat sie keine Stimmungsschwankungen mehr. Eine andere Pille will sie nicht probieren. Allein die Vorstellung, keine Kontrolle über sich selbst zu haben, findet sie unheimlich. "Ich will nicht, dass sich mein Körper wegen eines Wirkstoffs verändert."

Nora Liedtke, 23, nimmt die Pille seit zwei Jahren nicht mehr, obwohl sie keine Nebenwirkungen an sich beobachtet hat. Es geht ihr ums Prinzip. „Warum sollte ich Hormone nehmen, wenn es nicht notwendig ist?“ , fragt sie. Sie glaubt, ihren Körper jetzt genauer zu spüren. Sie merkt, wann ihre Tage kommen und wann ihr Eisprung ist. „Nachdem ich die Pille abgesetzt hatte, habe ich meinen Körper noch mal neu kennengelernt, das war wie eine zweite Aufklärung mit zwanzig“ , sagt sie. In ihrem Freundeskreis in der Studentenstadt Lüneburg nehmen die meisten Frauen die Pille nicht mehr.

Ein immer größeres Misstrauen gegenüber Verhütungsmitteln 

Felicitas Rohrer, 32, sagt: "Die Pille hat mich fast getötet." Im Sommer 2009 brach sie, damals noch Studentin, vor der Universität Freiburg zusammen. Mit einer Lungenembolie wurde sie ins Krankenhaus gebracht und dort reanimiert. Heute muss sie täglich Blutverdünner nehmen, Kinder kann sie wahrscheinlich nie bekommen. Die freie Journalistin verklagte den Pharmakonzern Bayer auf 200 000 Euro Schmerzensgeld und Schadensersatz, der Prozess läuft. Rohrer ist zu einer Aktivistin der Pillengeschädigten geworden. Jede Woche, erzählt sie, melden sich Frauen, die ähnliche Erfahrungen gemacht haben, über die Website "risiko-pille.de" bei ihr.

Inzwischen sind viele Frauen misstrauisch gegenüber dem Verhütungsmittel. Etliche klagen im Netz, sie würden sich nicht mehr wohlfühlen mit der Pille, andere warnen, das Medikament habe ihren Körper ernsthaft geschädigt. Manche werden noch grundsätzlicher und behaupten, eine Frau büße ihre Weiblichkeit ein, wenn sie ihren Zyklus unterdrücke.

Ist die Pille heute noch gefährlich?

Eigentlich dachte man doch, die Pille sei heute unbedenklich, weil die Hormone nur noch niedrig dosiert sind - die erste enthielt so viel Östrogen wie heute eine ganze Monatspackung. Was also heißt das jetzt? Ist die Pille gefährlich? Kann sie die Persönlichkeit verändern und dem Körper schaden?

Man muss unterscheiden zwischen zwei Arten von Pillen: Zum einen gibt es die Präparate, die nicht nur zum Zweck der Verhütung, sondern auch mit Beauty-Versprechen verkauft werden, die neueren Pillen. Sie enthalten Wirkstoffe, die in der Kritik stehen. Zum anderen sind die so genannten Pillen der zweiten Generation auf dem Markt ohne die umstrittenen Wirkstoffe, aber natürlich auch mit Hormonen.

Es wird mit den Nebenwirkungen geworben

Rund 336 Millionen Euro Umsatz machten die Pharmafirmen 2015 in Deutschland mit der Pille, ein wichtiger Markt. Dass überhaupt so viele Frauen die neueren Pillen nehmen oder genommen haben, liegt auch daran, dass sie als Beautyprodukt für reinere Haut und größere Brüste gelten. Auch die Pharmakonzerne bewerben die Präparate so: Eine Website des Unternehmens Dr. Kade, das etwa die Pille Minette herstellt, heißt schoen-sicher.de. In einer Pressemitteilung schreibt der Konzern: "So schön kann Verhütung sein." Der Beipackzettel der Pille Yasminelle lobt den "Smile-Effekt" des Mittels für tolle Haut, den "Feel-Good-Faktor" für das seelische Befinden und den "Figur-Bonus". Eine solche Pille nahm auch Felicitas Rohrer, als sie zusammenbrach.

Diese Produkte enthalten die umstrittenen Wirkstoffe: Drospirenon, Gestoden, Desogestrel, Cyproteron. Zwei Langzeitstudien, von der Universität Kopenhagen und der Universität Nottingham, schreiben Pillen mit diesen Wirkstoffen ein doppelt so hohes Thromboserisiko zu wie den Pillen der zweiten Generation. Betrachtet man diese Zahl genauer, ist der Unterschied nicht ganz so enorm: Mit einer der neueren Pillen bekommen etwa neun bis zwölf von 10 000 Frauen eine Thrombose, mit einer der zweiten Generation etwa fünf bis sieben. Zum Vergleich: Bei schwangeren Frauen liegt das Risiko, eine Thrombose zu bekommen, bei zehn zu 10 000.

Viele haben das Gefühl, die Pille verändert Psyche und Körper

Trotzdem finden einige Experten, man sollte kein unnötiges Risiko eingehen. "Es ist aus meiner Sicht skandalös, dass risikoreichere Pillen verschrieben werden dürfen", sagt der Pharmakologe Gerd Glaeske, der im vergangenen Herbst eine Studie zu den in Deutschland verschriebenen Pillen veröffentlicht hat. Er fordert, die neueren Pillen dürften nicht mehr verkauft werden, da die Pillen der zweiten Generation genauso sicher verhüten und ein geringeres Thromboserisiko bergen. In Frankreich gab es heftige Proteste, dass dort die Krankenkassen nicht mehr die Kosten für die neueren Pillen übernehmen. In den USA hat der Pharmakonzern Bayer mehr als zwei Milliarden Dollar für juristische Vergleiche mit 10 300 Frauen gezahlt, die sich durch die Pille geschädigt fühlten.

Viele Frauen wie Nora, Leonie, die Youtuberinnen haben die Pille nicht aus Angst vor Thrombose abgesetzt, sondern weil sie fürchten, dass die Hormone ihre Psyche und ihren Körper verändern. Ist wirklich die Pille die Ursache für Stimmungsschwankungen und weniger Lust auf Sex? "Medikamente haben immer Nebenwirkungen", sagt der Pharmakologe Gerd Glaeske. Man müsse den Nutzen also gegenüber den Risiken abwägen. "Und Hormone haben immer einen Einfluss auf den Körper." Insofern können zusätzliche Hormone die Stimmung und das Befinden verändern. Manche Studien berichten, dass auch die Partnerwahl durch die Pille beeinflusst wird. Frauen, die sie nehmen, haben offenbar ein anderes Geruchsempfinden. Auch dass die Pille die Lust verringern kann, bestätigen Frauenärzte.

Alles soll heute natürlich sein – so auch die Verhütung

Es gibt noch eine weitere mögliche Erklärung dafür, dass im Moment so viele junge Frauen über Probleme mit der Pille klagen: Allein dadurch, dass sie viel Negatives über das Verhütungsmittel lesen und hören, kann es passieren, dass sie Beschwerden bekommen. Die negative Erwartung ruft dann echtes Unwohlsein hervor. In der Psychologie ist der Noceboeffekt bekannt, der umgekehrte Placeboeffekt. Mediziner von der Universität Chapel Hill in North Carolina wiesen dieses Phänomen für die negativen Assoziationen mit der Pille nach. Was die Frauen über Youtube und Twitter verbreiten, könnte also leichtere Beschwerden erst verursachen.

Auch unser heutiges Gesundheitsbewusstsein mag das Unbehagen mit der Pille erklären. Fitness und gute Ernährung sind wichtig geworden. Alles soll möglichst naturbelassen sein, das Frühstücksbrötchen frei von Gluten, das Shampoo frei von Silikonen. Zu diesem Zeitgeist passt es, auch die Verhütung daraufhin zu prüfen, wie gesund und natürlich sie ist.

Aber was kommt nach der Pille?

Nun stehen die jungen Frauen, die sich von der Pille abgewendet haben, vor einem neuen Problem: Was dann? Hormonfrei und natürlich heißt noch lange nicht sicher. Einige Frauen erzählen, sie würden es jetzt mit Coitus interruptus versuchen: Der Partner zieht den Penis vor dem Samenerguss raus. Die Methode ist allerdings höchst unsicher. Theoretisch kann man sehr sicher hormonfrei verhüten, indem man jeden Tag seinen Gebärmutterschleim untersucht und jeden Morgen im Liegen seine Temperatur misst. Wer aber nicht richtig misst, nicht viel schläft, Nächte durchfeiert, falsch aufschreibt, riskiert, schwanger zu werden. Und die Männer? Immer wieder wird die Pille für den Mann angekündigt, auf den Markt gekommen ist sie nie. In den USA werde kaum mehr daran geforscht, schreibt die Hormonspezialistin Mara Roth von der University of Washington.

Sara Kappel, 23, hat die Pille vor sechs Monaten abgesetzt, nachdem sie schon zwei Jahre lang darüber nachgedacht und immer wieder gezögert hatte. Sie wollte sehen, wie sich ihr Körper verändert, wollte ihn so spüren, wie er wirklich ist. Das hat funktioniert. Dafür hat sie jetzt eine neue Sorge. Sie verhütet nur mit Kondomen und sagt: "Ich habe jetzt mehr Angst, schwanger zu werden."

Dieser Artikel ist erstmals im September 2016 in der NEON erschienen.

NEON Unnützes Wissen: Wieviele Liter ein Kondom aushält - sechs spannende Fakten zu Verhütung
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.