HOME
Interview

Weinaufstrich-Startup: Mit der besten Freundin ein Unternehmen gründen – Hannah und Paula haben es gewagt

Wer würde nicht gern jeden Tag mit der besten Freundin zusammen arbeiten oder ein cooles Startup gründen? Hannah und Paula haben diesen Schritt wirklich gewagt – und das mit einer verrückten Idee. Aber ist die Arbeit so, wie sie es sich vorgestellt haben? 

Startup "Hannah und Paula's": Wein als Brotaufstrich

"Als Unternehmerin löst man eigentlich den ganzen Tag Probleme", sagt Hannah (rechts) im NEON-Interview

Hannah und Paula leben den Traum, den viele Millennials schon einmal geträumt haben: Ein Unternehmen mit den besten Freunden gründen und jeden Tag zusammen zu arbeiten. Sie hatten eine verrückte Idee – und haben es einfach durchgezogen: Wein als Brotaufstrich. Inklusive Alkohol. Ende Oktober 2018 gründeten sie "Hannah und Paula's" und verkaufen seitdem handgerührten Weinaufstrich in fünf verschiedenen Geschmacksrichtungen. 

Kennengelernt haben sie sich schon in der achten Klasse und sind seitdem beste Freundinnen. 13 Jahre schon, um genau zu sein. Bevor die beiden ihre sicheren Jobs für eine buchstäbliche Schnapsidee geschmissen haben, war Hannah Wirtschaftspsychologin beim Sextoy-Unternehmen Amorelie und Paula arbeitete als Köchin in der Sternegastronomie. "Wir haben beide das Gründer-Gen", sagt Hannah. Im NEON-Interview haben wir die beiden gefragt, ob das Gründen und die Arbeit mit der besten Freundin wirklich so cool ist, wie man sich das immer so vorstellt. 

Aus einer Schnapsidee wird ein Weinaufstrich-Startup

Wie seid ihr auf die Idee gekommen, zusammen ein Unternehmen zu gründen?

Hannah: Ich bin mit dem Fahrrad durch einen Park in Berlin gefahren und kam an einem Apfelbaum vorbei. Danach sinnierte ich über den Wirtschaftsmarkt der Fruchtaufstriche und Konfitüren. Den ganzen Tag hat mich das beschäftigt. Abends kam Paula bei mir vorbei und wir haben darüber gesprochen, wie es wäre, wenn wir unsere eigene Marmelade hätten. Paula hat immer nur den Kopf geschüttelt und meinte, sie kann sich das so überhaupt nicht vorstellen. Trotzdem haben wir weiter darüber gesprochen – und angefangen, Wein zu trinken. Aus einem Glas wurden zwei, wir sind noch in einer Bar weiter. Irgendwann dachten wir dann: Gibt es eigentlich essbaren Wein? Nach einer kurzen Google-Recherche wussten wir: nein. Es gibt zwar Gelees, aber die haben keinen Alkohol – und sind auch irgendwie nicht cool. Betrunken wie wir waren, haben wir beschlossen: Wir machen das jetzt! Um 4 Uhr morgens.

Und dann?

Hannah: Zwei Tage später rief Paula mich an und meinte: "Ich habe meinen Job geschmissen, wir machen jetzt Weinaufstrich!" Ich konnte meine arbeitslose Freundin ja nicht im Stich lassen – also musste ich mitziehen. So sind wir ganz blauäugig ins Weinaufstrich-Business eingestiegen. Ohne zu wissen, ob das überhaupt funktioniert. Denn die Frage, die man sich eigentlich stellen sollte ist: Warum hat das vor uns noch keiner gemacht?

Paula: Beim Rumprobieren mit dem Aufstrich hat sich dann gezeigt, warum die Wein-Gelees sonst alle alkoholfrei sind: Alkohol lässt sich sehr schwer binden. Es hat drei Monate gedauert, bis wir die richtige Formel für einen cremigen Aufstrich gefunden hatten.

Startup "Hannah und Paula's": Wein als Brotaufstrich

NEON-Autorin Denise durfte den Weinaufstrich in Rosé testen – und ist begeistert. Ihr Tipp: auf Ziegenkäse.

neon.de

Hannah: Und da kommen wir auch zu meiner Lieblingsgeschichte. Paula hatte irgendwann 70 verschiedene Proben gekocht, mit unterschiedlichen Weinen, Gelierstufen und Zuckergehalten. Wir haben uns morgens getroffen – wir waren ja jetzt Unternehmerinnen – und uns durch die 70 Weinaufstriche gekämpft. Wie eigentlich zu erwarten, waren wir nach zwei Stunden hemmungslos besoffen. Wir mussten uns danach beide erst mal hinlegen und unsere Termine für den Tag verschieben. Gleich ein guter Start. Im November haben wir dann überlegt, mit unserem Weinaufstrich auf den Weihnachtsmarkt zu gehen. Bis eine Woche vor Marktbeginn hatten wir aber immer noch kein fertiges Produkt.

Paula: Wirklich gar nichts. Hannah meinte damals, bevor sie den Stand gebucht hatte: "Lass uns doch einfach mal ein bisschen Druck für uns machen." Das hat sie dann später bereut. Wir hatten keine Etiketten, keine Küche – eigentlich hatten wir gar nichts. Nicht mal ein Rezept.

Hannah: Mithilfe einiger schlafloser Nächte haben wir es dann aber doch irgendwie geschafft, 300 Gläser fertig zu bekommen – und waren direkt am ersten Tag ausverkauft.

Gründen mit der besten Freundin

Was ist anders als unter "normalen" Kollegen?

Hannah: Wenn wir Themen haben, die wir ausdiskutieren müssen, weil wir unterschiedliche Standpunkte haben, dann treffen wir uns in der Sauna und gehen da in den Whirlpool. Wir sitzen uns dann splitterfasernackt gegenüber und diskutieren – was wirklich hervorragend funktioniert. Man kann nicht laut werden, man kann nicht einfach gehen ...

Paula: ... und man ist nackt!

Klingt wie der ultimative Tipp – nicht nur für Arbeitsbeziehungen und Freundschaften, sondern auch für Paare.

Hannah: Absolut. Vielleicht sollten das alle machen. Vielleicht hätten wir dieses Interview auch im Whirlpool halten sollen.

Paula: Eine neue Geschäftsidee! Man kann auf einen nackten Menschen einfach nicht so böse sein.

Wie haben eure Freunde reagiert, als ihr verkündet habt, dass ihr gemeinsam ein Unternehmen aufziehen wollt?

Hannah: Die meisten haben gesagt: "Oh, Gott! Tut es nicht! Ihr werdet euch hassen. Ihr werdet keine Freunde mehr sein."

Paula: Wir haben schon auch noch getrennte Freundeskreise. Ich habe eher Support bekommen, weil alle gehofft hatten, ich würde dadurch weniger arbeiten. (lacht)

Oft wird ja sogar davon abgeraten, als Freunde zusammenzuziehen ...

Hannah: Das haben wir auch schon hinter uns. Wir haben ein Jahr zusammen in Barcelona gewohnt. Als Gründerinnen zusammen zu arbeiten ist aber noch einmal eine Nummer härter.

"Oh, Gott. Was habe ich da nur getan?!"

Hattet ihr selbst auch Zweifel?

Hannah: Ich glaube, man hat immer Zweifel. Gerade am Anfang denkt man oft: "Oh, Gott. Was habe ich da nur getan?!" Ich hatte Angst, meine beste Freundin zu verlieren und sie gegen eine Geschäftspartnerin einzutauschen.

Paula: Wir wussten natürlich von Anfang an, dass wir uns mehr sehen werden als wir es zuvor jemals getan haben. Hätten wir mit jemand anderem gegründet, hätten wir uns aber wahrscheinlich genauso selten "privat" gesehen wie jetzt, weil wir gleich viel hätten arbeiten müssen. An vielen Punkten hält die Freundschaft die Company auch immer wieder zusammen. Auch wenn wir uns im Streit schon angeschrien haben: "Dann verlass' ich eben die Company!" Das meinen wir dann nicht so ernst. Die Hemmschwelle, einem Freund etwas zu sagen, ist schon niedriger. Dadurch, dass die Freundschaft mit dranhängt, arbeitet man aber auch härter und ist motiviert.

Habt ihr irgendwelche "Regeln" für die Arbeit?

Hannah: Wir versuchen, uns immer wieder "Friends Time" zu gönnen, in der wir nicht über die Arbeit sprechen. Zum Beispiel morgens die ersten 20 Minuten, wenn wir Kaffee trinken und einfach mal quatschen. Und wenn jemand einen freien Tag hat, wird keine WhatsApp geschickt oder kurz angerufen, um irgendwas Geschäftliches zu fragen.

Paula: Wir haben auch ganz normale Arbeitszeiten, an die wir uns versuchen zu halten. Unsere Bereiche driften aber auch auseinander, da ich mehr mit der Produktion beschäftigt bin und Hannah sich um den Vertrieb kümmert. Die sonstige Zeit versuchen wir schon, gemeinsam hier zu arbeiten. Das ist aber auch so ein "Freunde-Ding". Wir müssen das nicht verbalisieren.

Wie habt ihr euch vertraglich abgesichert?

Hannah: Wir haben einen ganz normalen Gesellschaftervertrag. Ansonsten habe ich mich nicht besonders abgesichert. Du, Paula? (lacht)

Paula: Wir haben uns mal den kleinen Finger drauf gegeben – ganz am Anfang. Hannah: Und wir haben uns geschworen: Wenn wir eine Million Gläser verkauft haben, lassen wir uns gemeinsam ein Weinglas-Tattoo stechen.

Ohhh, und wo steht ihr gerade?

Hannah: Bei 30.000.

Paula: Wir sind noch relativ weit weg. Wir haben also noch Zeit, einen Tätowierer zu finden.

Die Vor- und Nachteile

Wie regelt ihr das mit den Finanzen?

Hannah: Wir zahlen uns exakt das gleiche Gehalt aus. Die meisten Freundschaften zerbrechen, wenn es ums Geld geht. Wir glauben, das umgeht man, in dem man sich einfach immer dasselbe auszahlt.

Was sind die größten Vorteile an eurer gemeinsamen Arbeit?

Hannah: Für mich ist es das blinde Vertrauen. Und die Arbeit fühlt sich nicht immer wie Arbeit an. Man muss sich nicht verstellen und kann so sein, wie man auch wirklich ist. Dazu kommt: Bei Geschäftsterminen in einer anderen Stadt kann man getrost zu zweit in einem Bett schlafen und spart Hotelkosten. (lacht)

Paula: Dem habe ich nichts hinzuzufügen.

Was sind die Nachteile?

Hannah: Vorteil wie Nachteil ist: Man kann nichts verheimlichen oder beschönigen. Ganz oft guckt Paula mich an und fragt: "Was versuchst du da? Ich kenn dich doch!" Du bist halt immer ein bisschen nackt. Wie in dem Whirlpool.

Paula: Wenn man mal einen firmeninternen Streit hat, nimmt man das oft viel mehr mit nach Hause als bei jemand anderem. Man ist gezwungen, Konflikte möglichst schnell zu lösen.

Welche Tipps habt ihr für Freunde, die zusammen ein Unternehmen gründen wollen?

Paula: Macht es nicht! (lacht)

Hannah: Klare Absprachen.

Paula: Wie bei jeder anderen Firma: Egal wie gut die Freundschaft ist, wenn die Geschäftsidee nicht gut ist und man sich nicht schlau macht ...

Hannah: ... so wie wir ...

Paula: ... dann ist es schon sehr riskant. Gerade mit Freunden würde ich mich da nicht so blauäugig reinstürzen wie wir, sondern erst mal den Markt abchecken.  

Hannah: Man sollte auf jeden Fall Aufgabenbereiche absprechen, Prinzipien festlegen und auch über die eigenen Schwächen sprechen. Die kommen sowieso ans Tageslicht.

Ich brauche dringend Hilfe bei der EM rente
Guten Tag mein Name ist Carsten Langer ich bin 46 Jahre alt und Versuche seit März 2015 die EM Rente zu beckommen meine Ärzte sagen ich kann nicht mehr Gutachten der Kranken Kasse sieht das auch so nur die Gutachter der Rentenkasse Sehens anders war schon vor sozial Gericht 1 Instanz Richterin sagt ich kann nicht am Gutachten vorbei entscheiden ihre Empfehlung ich sollte in die 2 Instanz weil sie meint das ich auch nicht mehr Arbeits fähig bin die 2 Instanz sagt laut Gutachten könnte ich noch arbeiten aber ihre Meinung nach könnte ich auch nicht mehr arbeiten ich sollte doch auf ein Urteil verzichten und ich sollte neu Rente beantragen und der zwischen Zeit wurde ich zur Berufs Findung geschickt die nach sechs Wochen von der Rentenkasse abgebrochen wurde habe auch erfahren das die Rentenkasse mir keine Umschulung mehr zutraut auf den Rat ich sollte noch Mal EM Rente beantragen bin ich in Reha gegangen damit ich auch neue Arzt berichte habe die Reha hat den Aufenthalt von 4 auf drei Wochen verkürzt und mich entlassen als nicht arbeitsfähig für den allgemeinen Arbeits Markt und ich kann keine 3 Stunden arbeiten das hat der Rentenkasse wieder nicht gereicht hatich wieder zum gutachter geschickt der mir 45 Minuten fragen gestellt hat und jetzt heißt es ich kann wieder voll arbeiten auf den allgemeinen Arbeits Markt Meine Erkrankungen sind Ateose in beiden knieen und mehreren Finger Gelenken Verschleiß in beiden Fuß, Hüft, Schulter und elebogen Gelenken dazu Gicht im linken Daumen satel Anhaltende Schmerzstörungen Wiederkehrende Depressionen Übergewicht Hormonstörungen Wirbelsäulenleiden Bandscheibenschädigung Schlaf Atem Störung Schlafstörungen eine ausgeprägte lese und rechtschreib Schwäche Panick Attacken ( Zukunftsangst) Suizidale Gedanken 1 Suite Versuch Laut aus Zügen einiger Befunde Bin ich nicht mehr Stress resistent Darf keinen akort machen keine Schicht Arbeit keine gehobene Verantwortung überaschinem oder Personen tragen usw Aber al das reicht nicht für die EM Rente Mittlerweile bin ich von der Kranken Kasse ausgesteuert das Arbeitsamt hat mich nach 9 Monaten abgemeldet und seit April wäre die Renten Kasse nicht mehr für mich zuständig aber da ein laufendes verfahren ist hmm keine Ahnung Da ich Mal gut verdient habe habe ich eine bu abgeschlossen aber da die über 900 euro mir zählt und das schon fast 3 Jahre habe ich kein Anspruch auf Harz 4 Grundsicherung Wohngeld oder sie Tafel für essen nein ich darf dafon mich noch mit 260€ freiwillig Kranken versichern Deswegen konnte ich meine Wohnung mir nicht mehr leisten und bin auf einen Campingplatz gezogenitlerweil habe ich eine Freundin und wir teilen uns die Wohnung Bitte ich brauche dringend Hilfe mir wird das alles zuviel werde mich parallel zu ihnen auch an den svdk wenden aber vielleicht können sie unterstützend helfen ich weiß echt nicht weiter und meine schlechten Gedanken werden wider sehr stark Mfg