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Kommentar

Was macht ihr mit eurer ganzen Freizeit?: Warum ich nicht verstehe, wie man sich über die 40-Stunden-Woche aufregen kann

Der Schrei nach verkürzten Arbeitszeiten wird immer lauter. Und zwar nicht nur aus Branchen, in denen die Menschen körperlich anstrengende Arbeit leisten müssen. Deshalb fragt sich unsere Autorin: Wozu braucht ihr so viel Freizeit?

Disclaimer: Ja, ich weiß jetzt schon, dass ich mit dieser Meinung ziemlich alleine dastehen werde. 

Wie häufig ich schon den Satz "Du arbeitest zu viel" gehört habe, kann ich nicht mehr zählen. Von meiner Mutter, meiner Mitbewohnerin, von Menschen, die ich irgendwo auf einer Party kennenlerne. Das sei ungesund, meinen sie. Dass ich das gerne mache, dass ich tatsächlich gerne morgens um sieben aufstehe und ins Büro gehe, um da acht Stunden lang das zu machen, was mir Spaß macht - auf die Idee scheinen sie nicht zu kommen.

Ich höre schon die Stimmen aus der Ü-50-Fraktion: "Das kannst du nur sagen, weil du noch jung bist." Das mag sein, aber diejenigen, die in den letzten Jahren immer wieder eine Verkürzung der Arbeitswoche fordern, kommen aus meiner Generation. Himmel, in Bielefeld hat ein Chef für seine Mitarbeiter die 25-Stunden-Woche eingeführt. Die arbeiten von 8 bis 13 Uhr. Und sind "viel entspannter". Wann bitte hattet ihr die Zeit, mal NICHT entspannt zu sein? 

Wieso "Chillen" die vermenschlichte Jogginghose ist

Natürlich ist es abhängig vom Studienfach, aber der Durchschnittsstudent in Deutschland führt außerhalb der Klausurenphase ein recht ruhiges Leben. Wenn er es dieses Jahr nicht mehr schafft, seine Bachelor-Arbeit zu schreiben, bleibt immer noch nächstes Semester. Oder das darauf folgende. Schreib ich heut nicht, schreib ich morgen. Das ist ja auch voll in Ordnung. Aber dann erzähl mir doch bitte nicht ein halbes Jahr nach deinem Uni-Abschluss, dass du von einer 40-Stunden-Woche so ausgelaugt bist, dass du erstmal ein Sabbat-Jahr machen musst.

Dass ich nicht die Norm bin, weiß ich. Ich hatte während der Uni-Zeit gerne mal Wochen, in denen wir zwölf Stunden am Tag im Unterricht waren und bin danach am Wochenende noch 28 Stunden kellnern gegangen. Dass das nicht gesund war, ist mir auch klar. Aber eins kann ich mit Sicherheit sagen: Danach fühlen sich 40 Stunden Arbeit an wie Urlaub.

Und überhaupt: Was macht ihr mit eurer ganzen Freizeit? Chillen? Genau wie die Jogginghose vom Sportoutfit zur Pizzakrümelsammelstelle verkommen ist, hat sich der Akt des aktiven Entspannens vom Komparsen zum Hauptdarsteller gemausert. Früher entspannte man, um sich von einem langen Arbeitstag zu erholen - jetzt scheint man zu arbeiten, um dem Sitzfleisch ab und zu eine kleine Pause zu gönnen. 

Arbeiten wir nur, um dann in Rente zu gehen?

Wir reden hier nicht von Vätern und Müttern, die Teilzeit arbeiten, weil sie kleine Kinder zu Hause haben. Oder von Menschen, die täglich harte körperliche Arbeit leisten. Ich bin ja nicht so verblendet, zu glauben, dass mein Job mit dem eines Minenarbeiters vergleichbar ist. Aber wer einen Bürojob hat und mit Mitte Zwanzig schon der Meinung ist, acht Stunden Arbeit am Tag wären "Menschenquälerei", der bewegt sich vielleicht einfach im falschen Metier. Und die Möglichkeit zur freien Wahl des Jobs war nie so groß wie heute. 

Sucht man sich nicht genau deshalb einen Job, der Spaß macht, damit man morgens gerne aufsteht? Damit Arbeit nicht als Last erscheint? Ich kann mir nichts Schlimmeres vorstellen, als mich über 40 Jahre meines Lebens nur deshalb zur Arbeit zu schleppen, weil am Ende des Tunnels die Rente winkt. 

Vielleicht habe ich in meinem Leben einfach noch zu wenig Freizeit gehabt, um sie wirklich wertschätzen zu können. Vielleicht stelle ich in näherer Zukunft fest, dass ich super Wasserpolo spielen kann und arbeite nur noch, um mir die Zeit im Schwimmbad zu finanzieren. Aber wenn es nur darum geht, ein bisschen mehr Zeit mit "Chillen" zu verbringen und jede Nacht zehn Stunden Schlaf zu bekommen, bin ich raus. 

Zukunft in 100 Sekunden: "Modernes Arbeiten bedeutet nicht, dass es keinen Chef mehr gibt"
Ich brauche dringend Hilfe bei der EM rente
Guten Tag mein Name ist Carsten Langer ich bin 46 Jahre alt und Versuche seit März 2015 die EM Rente zu beckommen meine Ärzte sagen ich kann nicht mehr Gutachten der Kranken Kasse sieht das auch so nur die Gutachter der Rentenkasse Sehens anders war schon vor sozial Gericht 1 Instanz Richterin sagt ich kann nicht am Gutachten vorbei entscheiden ihre Empfehlung ich sollte in die 2 Instanz weil sie meint das ich auch nicht mehr Arbeits fähig bin die 2 Instanz sagt laut Gutachten könnte ich noch arbeiten aber ihre Meinung nach könnte ich auch nicht mehr arbeiten ich sollte doch auf ein Urteil verzichten und ich sollte neu Rente beantragen und der zwischen Zeit wurde ich zur Berufs Findung geschickt die nach sechs Wochen von der Rentenkasse abgebrochen wurde habe auch erfahren das die Rentenkasse mir keine Umschulung mehr zutraut auf den Rat ich sollte noch Mal EM Rente beantragen bin ich in Reha gegangen damit ich auch neue Arzt berichte habe die Reha hat den Aufenthalt von 4 auf drei Wochen verkürzt und mich entlassen als nicht arbeitsfähig für den allgemeinen Arbeits Markt und ich kann keine 3 Stunden arbeiten das hat der Rentenkasse wieder nicht gereicht hatich wieder zum gutachter geschickt der mir 45 Minuten fragen gestellt hat und jetzt heißt es ich kann wieder voll arbeiten auf den allgemeinen Arbeits Markt Meine Erkrankungen sind Ateose in beiden knieen und mehreren Finger Gelenken Verschleiß in beiden Fuß, Hüft, Schulter und elebogen Gelenken dazu Gicht im linken Daumen satel Anhaltende Schmerzstörungen Wiederkehrende Depressionen Übergewicht Hormonstörungen Wirbelsäulenleiden Bandscheibenschädigung Schlaf Atem Störung Schlafstörungen eine ausgeprägte lese und rechtschreib Schwäche Panick Attacken ( Zukunftsangst) Suizidale Gedanken 1 Suite Versuch Laut aus Zügen einiger Befunde Bin ich nicht mehr Stress resistent Darf keinen akort machen keine Schicht Arbeit keine gehobene Verantwortung überaschinem oder Personen tragen usw Aber al das reicht nicht für die EM Rente Mittlerweile bin ich von der Kranken Kasse ausgesteuert das Arbeitsamt hat mich nach 9 Monaten abgemeldet und seit April wäre die Renten Kasse nicht mehr für mich zuständig aber da ein laufendes verfahren ist hmm keine Ahnung Da ich Mal gut verdient habe habe ich eine bu abgeschlossen aber da die über 900 euro mir zählt und das schon fast 3 Jahre habe ich kein Anspruch auf Harz 4 Grundsicherung Wohngeld oder sie Tafel für essen nein ich darf dafon mich noch mit 260€ freiwillig Kranken versichern Deswegen konnte ich meine Wohnung mir nicht mehr leisten und bin auf einen Campingplatz gezogenitlerweil habe ich eine Freundin und wir teilen uns die Wohnung Bitte ich brauche dringend Hilfe mir wird das alles zuviel werde mich parallel zu ihnen auch an den svdk wenden aber vielleicht können sie unterstützend helfen ich weiß echt nicht weiter und meine schlechten Gedanken werden wider sehr stark Mfg