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#thehiddenflag: Regenbogenflagge verboten? Diese Aktivisten wissen sich mit einem Trick zu helfen

Wenn die Streifen nicht direkt nebeneinander sein dürfen, muss man halt clever kombinieren. Also marschieren sechs Aktivisten aus sechs Ländern als Gesamtkunstwerk Regenbogenflagge durch russische Städte.

Sechs Brasilianer und Brasilianerinnen gehen in bunten Fußballtrikots über die Straße

"Und, Russland, wann lernst du es? Der Moment, in dem Kreativität sich von Vorurteilen abhebt", untertiteln die Aktivisten ihren Protest gegen das Verbot der Regenbogenflagge bei Instagram

Die Regenbogenflagge ist das weltweite Symbol für Toleranz gegenüber der LGBTQI-Gemeinde. Nur in Russland, da ist sie verboten. Im Juli 2013 bekräftigte die russische Regierung ihre homophobe Haltung, indem sie per Gesetz alle Symbole untersagte, die "nicht traditionelle Propaganda" verbreiten. Bei Zuwiderhandlung muss man mit einer satten Geldstrafe oder gar Verhaftung rechnen. Wer trotzdem seine Haltung öffentlich zeigen möchte, muss also kreativ werden. Etwa so wie sechs Aktivisten aus sechs Ländern.

Marta aus Spanien, Eric aus den Niederlanden, Eloi aus Brasilien, Guillermo aus Mexiko, Vanesa aus Argentinien und Mateo aus Kolumbien tragen zur WM 2108 die Fußballtrikots ihre Heimatländer – wie so viele Fans, die mit Herzblut die Fußballweltmeisterschaft in Russland verfolgen. Was sie jedoch von anderen unterscheidet, ist ihre Möglichkeit, mit den Trikots Politik zu machen: Stehen sie in der richtigen Reihenfolge nebeneinander, werden sie zu einer Regenbogenflagge. In Russland. Die Idee bekam auch einen Namen: The hidden flag, die versteckte Flagge.

The Hidden Flag

"Als Gilbert Baker 1978 die Regenbogenflagge entwarf, schuf er eine Ikone der LGBT-Gemeinschaft und ein Symbol, das auf der ganzen Welt erkennbar ist und das die Menschen stolz zeigen konnten", beginnt die Einleitung auf der Website für den Protest in Russland. "Leider gibt es 40 Jahre später immer noch Länder, in denen Homosexualität verfolgt wird und Symbole wie die Regenbogenfahne sogar unter Gefängnisstrafen verboten sind", geht der Text weiter. Russland sei eins dieser Länder.

Das ist der Grund, warum die LGBT-Aktivisten im Monat der Pride- und CSD-Veranstaltungen die Regenbogenflagge, die sie gemeinsam bilden, auch auf russische Straßen bringen wollen, "um an jeder Ecke einen Kampf zu führen, der niemals zum Schweigen gebracht werden darf". Sie fotografieren sich in verschiedenen Städten des Landes vor Sehenswürdigkeiten und durchaus auch mal neben einem Polizisten.

Die Aktivisten hoffen, das auch Putin von ihrem Protest erfährt. Sie wünschen sich, dass sich die Lage für die LGBTQI-Bewegung in Russland wieder ändert.

Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.