HOME

US-Schwimm-Star: Ryan Lochte gesperrt wegen eigener Dummheit - und das nicht zum ersten Mal

Ryan Lochte postet ein Bild auf Instagram und kassiert daraufhin eine Dopingsperre. Auch in der Vergangenheit ist der US-amerikanische Schwimmer durch dumme Aktionen aufgefallen.

Von Brid Johnen

Ryan Lochte

Im Mai lächelte er noch auf einem Instagram-Post. Jetzt wurde er für 14 Monate gesperrt und das Lächeln ist ihm vergangen.

Picture Alliance

Es gibt Aktionen, die einen am Verstand gewisser Menschen zweifeln lassen. Solch eine Aktion hat der US-amerikanische Schwimmer Ryan Lochte gebracht. Auf Instagram postete der "Party Boy" des Schwimmens im Mai ein verhängnisvolles Bild. Darauf zu sehen sind er und seine Frau. Beide liegen in Ledersesseln und lächeln in die Kamera. Ebenfalls zu sehen: Beide bekommen eine Infusion in ihren Arm. Moment mal, ein Leistungssportler, der sich irgendein Mittel in den Arm laufen lässt? Wenn das mal nicht verboten ist. Das hat sich wohl auch die US-Doping-Agentur Usada gedacht, die das Bild zu sehen bekam. Wenig überraschend stellte sich heraus: Es ist verboten.

In Lochtes Fall war die Menge an Flüssigkeit das Problem. US-Sportlern ist es nicht erlaubt, sich intravenös mehr als 100 Milliliter in zwölf Stunden zu verabreichen, außer es besteht ein medizinischer Notfall. Lochte hingegen konnte nur erklären, dass seine Frau und sein Sohn erkältet gewesen seien. Er habe sich Vitamine verabreicht, um nicht auch krank zu werden.

Das Bild ist mittlerweile gelöscht, es kursiert aber noch im Internet.

Keine Gnade für den "Instagram-Vollidioten"

Nun folgte die Strafe: Lochte wird bis Juli 2019 gesperrt. Damit verpasst er die nationalen Meisterschaften und die Weltmeisterschaft 2019 in Seoul. Das ist bitter, hätte sich aber durch ein klein wenig Nachdenken vermeiden lassen. Die amerikanischen Medien haben den Schwimmer schon seit längerem als "Douchebag" abgeschrieben. Übersetzt könnte man "Vollidiot" sagen. Ganz ehrlich, so richtig Mitleid für den Schwimmer mag nicht aufkommen.

Nicht die erste Dummheit von Lochte

Eigentlich hätte Lochte bereits aus der Vergangenheit lernen können. Unvergessen bleibt, wie er und Sportlerkollegen bei den Olympischen Spielen 2016 in Rio von einem Raubüberfall berichteten. Blöd nur, dass es überhaupt keine Überfall gab. Stattdessen stellte sich heraus, dass die angetrunkenen Sportler in einer Tankstelle randaliert hatten. Als sie sich daraufhin weigerten, für den Schaden zu zahlen, war ihnen ein Sicherheitsmann gefolgt. Die brasilianischen Gastgeber reagierten wütend und verweigertem dem Schwimmer die Siegprämie von 100.000 Dollar. Zudem sperrte ihn der amerikanische Schwimmverband für 10 Monate. Sperre nach unnötiger Aktion – diesen Zustand kennt Lochte also schon. Es muss aber nicht unbedingt eine Sperre sein. Lochte bringt es auch allein zustande, sich am Schwimmen zu hindern. Vor einigen Jahren musste er pausieren, weil er sich den Meniskus gerissen hatte. Grund dafür war ein Breakdance-Versuch in seiner Wohnung.

Über solch ungeschickte Aktionen regen sich scheinbar auch einige Außenstehende auf. Als Lochte letztes Jahr in der Tanzshow "Dancing with the Stars" auftrat, stürmten zwei Männer in Anti-Lochte-Shirts die Bühne. Lochte selbst lässt sich davon nicht beeindrucken. Er hat angekündigt, bei den Olympischen Spielen 2020 in Tokyo wieder dabei zu sein. Ob er es wirklich bis dahin schafft oder wieder eine Dummheit dazwischen kommt? Wir sind gespannt.

Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.