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Angeblicher Überfall in Rio CCTV-Film offenbart: Olympia-Schwimmer Lochte hat gelogen

Dieses Überwachungsvideo von einer Tankstelle in Rio zeigt - richtig - nichts! Zumindest nicht das, was angeblich passiert ist:
 
US-Schwimmstar Ryan Lochte und drei seiner Kollegen haben behauptet, Opfer eines bewaffneten Raubüberfalls geworden zu sein. Alles gelogen, weiß man mittlerweile.
 
OTON Die Polizei kann bestätigen, dass es einen Überfall, wie ihn die Athleten beschrieben haben, nie gegeben hat. Und es gab auch keine Opfer, so wie sie es geschildert hatten.
 
Viel wahrscheinlicher ist eine andere Geschichte: Um ihre Randale nach ihrer Partynacht zu vertuschen, haben die Schwimmer die Räubergeschichte erfunden.
 
Die Athleten um Ryan Lochte fahren mit dem Taxi zur Tankstelle. Dann verschwinden sie in der Toilette. 
 
Laut Tankstellenbesitzer haben die Schwimmer eine Toilettentür eingetreten und gegen eine Wand uriniert.
 
Auch das zeigt das Überwachungsvideo der Tankstelle: Ein Wachmann hält die Schwimmer so lange fest, bis die Polizei eintrifft.
 
Zwei der Schwimmer wurden kurz vor ihrem Abflug aus Rio aus ihren Flugzeugen geholt und zum Verhör geladen. Der Dritte handelte eine Spende von 10.000 Dollar aus, um seine Ausreise zu ermöglichen. Lochte war zu diesem Zeitpunkt bereits auf dem Rückweg in die USA.
 
Das olympische US-Kommitee hat sich für das Verhalten der Schwimmer entschuldigt.
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US-Schwimmstar Ryan Lochte und drei seiner Kollegen haben behauptet, auf einer Tankstelle in Rio Opfer eines bewaffneten Raubüberfalls geworden zu sein. Alles gelogen, weiß man mittlerweile.

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