HOME

Neuer Trend auf Porno-Plattform: Nach Youtube-Bann: Waffennarren wechseln zu Pornhub

Während in Washington Hunderttausende gegen die Waffenlobby demonstrieren, suchen sich Waffen-Fans bereits neue Schlupflöcher: Weil ihnen die Online-Präsenz zunehmend erschwert wird, entdecken sie gerade eine ganz neue Plattform.

Waffen neuer Trend auf Pornhub

Waffennarren laden ihre Videos neuerdings auf der weltgrößten Porno-Streamingplattform Pornhub hoch

Zum "March for our lives" werden an diesem Wochenende in Washington Hunderttausende erwartet. Aber nicht nur in der US-Hauptstadt formieren sich die Gegner der Waffenlobby. Spätestens seit dem Massaker an einer Schule in Parkland im US-Bundesstaat Florida weht den Waffennarren der Gegenwind immer heftiger ins Gesicht. So werden auf der Dating-App "Bumble" ab sofort alle User gesperrt, die Fotos von sich mit Handfeuerwaffen posten. Auch Youtube hat seine Richtlinien verschäft und Angebot und Informationen für den Verkauf von Waffen sowie Anleitungen zum Nachbauen auf seiner Seite verboten.

Waffen-Fans sind deshalb zurzeit auf der Suche nach neuen Wegen und Plattformen, auf denen sie ihre Interessen verbreiten können. Fündig sind sie dabei laut eines Berichts des US-Technikportals "Cnet" zum Beispiel beim Porno-Streaminganbieter Pornhub geworden. Der Waffen-Kanal InRange TV hat demnach offiziell verkündet, seine Videos über alternative Anbieter zu verbreiten - und lädt sie bereits fleißig bei Pornhub hoch.

Waffen auf Pornhub: "Belastbare Infrastruktur"

Während Youtubes neue Waffen-Policy nämlich sehr vage und einseitig formuliert sei, habe sich Pornhub in der Vergangenheit als vorausschauende Stimme in der Online-Community ausgezeichnet, heißt es dem Bericht zufolge in einer Erklärung von InRange TV: "Die Seite verfügt über eine belastbare und robuste Infrastruktur." Der Porno-Anbieter selbst hat sich bisher noch nicht zu seinen neuen und eher ungewöhnlichen Inhalten geäußert.

Währenddessen erwartet die Polizei in Washington insgesamt mindestens eine halbe Million Teilnehmer zum "March for our lives" - das wäre eine der größten Protestveranstaltungen in der US-Hauptstadt in der jüngeren Geschichte. Schon Stunden vor Beginn der zentralen Kundgebung versammelten sich zwischen Weißem Haus und Kapitol Tausende Menschen mit Plakaten und Transparenten.

tim
Themen in diesem Artikel