Er sei "stolz, an der Seite von Elon Musk und anderer zu stehen", die von einer "Kampagne gegen die Freiheit im Internet" betroffen seien, schrieb Durow weiter. Auch er selbst sei "Gegenstand einer ähnlichen Untersuchung" in Frankreich.
Musk sollte am Montag im Rahmen einer freiwilligen Anhörung zu Kritik an seinem Onlinedienst X befragt werden. Dabei geht es unter anderem um den KI-Chatbot Grok, mit dessen Hilfe pornografische Bilder von realen Menschen erstellt werden können - auch kinderpornografische Darstellungen. X hat die Funktion nach eigenen Angaben mittlerweile eingeschränkt.
Wann genau und wo Musk von der französischen Justiz befragt werden sollte, blieb unklar. Mitte März hatte der US-Milliardär französische Richter im Zusammenhang mit den Ermittlungen als "geistig zurückgeblieben" bezeichnet. Kurz zuvor waren die Räume des Onlinedienstes in Paris durchsucht worden.
Der gebürtige Russe und 2021 in Frankreich eingebürgerte Durow wiederum war im August 2024 in Frankreich vorübergehend festgenommen worden. Ihm wurde unter anderem vorgeworfen, nicht genug gegen die Verbreitung illegaler Inhalte auf Telegram unternommen zu haben.