Beamte des für den Schutz des Präsidenten zuständigen Secret Service und ein Polizist hätten den Mann gestellt und erschossen, erklärte Guglielmi. US-Beamte seien bei dem Vorfall nicht verletzt worden.
Trump, der viele Wochenenden in Mar-a-Lago verbringt, war zum Zeitpunkt des Vorfalls nicht vor Ort. Er hielt sich in der Nacht auf Sonntag in der Hauptstadt Washington auf. Die Behörden nahmen Ermittlungen auf, unter anderem zum möglichen Motiv des Mannes.
Der Vorfall ereignete sich laut Secret Service gegen 01.30 Uhr nachts. Der Sheriff des Landkreises Palm Beach, Ric Bradshaw, sagte bei einer Pressekonferenz, die Beamten hätten den Eindringling aufgefordert, den Treibstoffkanister und die Waffe - eine Shotgun, also eine Flinte - fallenzulassen. Der Mann habe daraufhin den Kanister abgestellt, aber die Waffe "in Schussposition" gebracht. Zwei Agenten des Secret Service und ein Polizist hätten den Mann daraufhin erschossen.
Die Sprecherin des Weißen Hauses, Karoline Leavitt, kritisierte nach dem Vorfall die oppositionellen Demokraten, die sie für den andauernden Teil-Shutdown in der USA verantwortlich machte. Die Haushaltsblockade für das Heimatschutzministerium, dem auch der Secret Service untersteht, sei "schändlich und leichtsinnig", schrieb Leavitt auf X. Hintergrund der Blockade sind von den Demokraten geforderte strengere Vorgaben für die US-Einwanderungsbehörde ICE, deren Abschiebe-Razzien in den USA zuletzt für massive Proteste gesorgt hatten.
Trump ist bereits mehrfach Ziel von Attentaten geworden. Am 13. Juli 2024 verletzte ein Schütze den damaligen Präsidentschaftskandidaten bei einem Wahlkampfauftritt in der Kleinstadt Butler im Bundesstaat Pennsylvania am Ohr. Der Angreifer wurde vom Secret Service erschossen.
Im September 2024 wollte ein Mann Trump in Florida beim Golfspielen erschießen. Der 59-Jährige wurde gefasst und Anfang Februar zu lebenslanger Haft verurteilt.