In den laufenden Verhandlungen mit Teheran erwägt US-Präsident Donald Trump Medienberichten zufolge einen begrenzten Militärschlag im Iran, um den Druck auf die Gegenseite zu erhöhen. Auf eine entsprechende Frage antwortete der Republikaner: „Ich denke, ich kann sagen, dass ich das in Erwägung ziehe.“ Das berichteten unter anderem das „Wall Street Journal“ und der US-Sender CNBC.
Drohung gegen Irans Führung
Noch am Vortag hatte Trump eine Frist für ein Abkommen mit dem Iran über dessen Atomprogramm genannt und 10 bis 15 Tage als ausreichend bewertet. Das sei „so ziemlich das Maximum“. Zugleich drohte er: „Entweder wir erzielen eine Einigung oder es wird für sie bedauerlich.“ Kurz zuvor hatte Trump bereits gewarnt, die Welt werde „wahrscheinlich in den nächsten zehn Tagen herausfinden“, in welche Richtung es mit dem Iran gehen werde.
Zuletzt hatte Trump immer wieder der Führung in Teheran gedroht. Sollte sie sich nicht auf einen Deal einlassen, werde es „einen sehr anderen Weg“ geben, sagte er.