Bei Gemüsesaft gab es den Angaben nach hingegen einen deutlichen Anstieg um zehn Prozent. Dennoch ist Gemüsesaft mit einem Verzehr von 2,2 Litern pro Kopf deutlich weniger beliebt als Fruchtsaft.
"Die insgesamt rückläufige Entwicklung beim Fruchtsaft ist vor allem auf gestiegene Preise zurückzuführen", erklärte VdF-Geschäftsführer Klaus Heitlinger. Gleichzeitig zeichne sich beim Orangensaft eine Entspannung ab, die Preise dürften wieder zurückgehen.
Das EU-Handelsabkommen mit den südamerikanischen Mercosur-Staaten bewertet der Verband grundsätzlich positiv. Mit deutlich niedrigeren Preisen sei deshalb aber nicht zu rechnen: "Die vorgesehenen Zollsenkungen für Orangensaft sollen voraussichtlich ab Mai 2026 über einen Zeitraum von acht Jahren schrittweise umgesetzt werden und dürften die Preise nur gering beeinflussen."
Beim Apfelsaft profitierte die Branche dem Verband zufolge im vergangenen Jahr von einer guten europäischen Ernte sowie einer ungewöhnlich hohen Streuobsternte.