Den Angaben zufolge vollstreckten rund 250 Einsatzkräfte seit dem Morgen 14 Durchsuchungsbeschlüsse in Kiel, Flensburg und Harrislee. Es ging um die Suche nach Beweismitteln und die vorläufige Beschlagnahme von mutmaßlich durch kriminelle Geschäfte finanzierten Vermögenswerten. Außer Immobilien sei noch Vermögen über 540.000 Euro gesichert worden.
Laut Ermittlern sollen Verdächtige über sogenannte Strohleute etwa Immobilien in Kiel und Flensburg gekauft haben. Es gehe "um erhebliche Einnahmen aus Straftaten", die durch den Erwerb verschleiert werden sollten, hieß es. Hintergrund seien mutmaßliche Aktivitäten im Bereich organisierter Kriminalität, etwa gewerbsmäßige illegale Glücksspielveranstaltungen.
Die Verdächtigen stammen demnach vor allem auch aus dem "Umfeld einer Rockergruppierung". Einzelheiten dazu nannten die Ermittlungsbehörden nicht. Im Einsatz waren unter anderem Spezialkräfte. Endgültig über die Vermögenseinziehung entscheiden muss ein Gericht.