Kanadas Premier an Ort von tödlichem Schusswaffenangriff

Carney in Tumbler Ridge
Carney in Tumbler Ridge
© AFP
Kanadas Premierminister Mark Carney hat den Angehörigen der Opfer des tödlichen Schusswaffenangriffs in der Ortschaft Tumbler Ridge bei einem Besuch die Solidarität des Landes zugesichert. Er wisse, dass Worte die getöteten Kinder nicht zurückbringen könnten, sagte Carney am Freitagabend bei einer Gedenkveranstaltung in Tumbler Ridge. "Ich weiß, dass keine Worte von mir oder von jemandem anderen die Leere heute Abend in Ihren Häusern füllen können, und ich werde nicht das Gegenteil behaupten."

"Wir wollten, dass Sie hören, dass die Kanadier an Ihrer Seite stehen, und immer an Ihrer Seite stehen werden", fuhr der Premierminister fort. An der Trauerfeier nahmen auch Oppositionsführer Pierre Poilievre und die Vorsitzenden der anderen kanadischen Parteien teil.

Eine 18-Jährige hatte am Dienstag in einer Schule im 2400-Einwohner-Ort Tumbler Ridge am Rand der kanadischen Rocky Mountains sechs Menschen getötet. Bei den Opfern handelte es sich um eine Lehrerin und fünf Schulkinder. Zuvor hatte die Schützin ihre Mutter und ihren elfjährigen Stiefbruder getötet. Sie nahm sich schließlich selbst das Leben.

Bei der Suche nach einem Motiv untersucht die Polizei mögliche psychische Probleme der Schützin. Die Polizei war im Zusammenhang mit psychischen Problemen der Trans-Jugendlichen mehrfach zum Haus der Familie gerufen worden. 

AFP