"Die Anzeichen auf eine konjunkturelle Bodenbildung für den Maschinen- und Anlagenbau in Deutschland verdichten sich", erklärte VDMA-Chefvolkswirt Johannes Gernandt. Insbesondere zeige sich dies in den wachsenden Bestellungen im vierten Quartal, das dem Branchenverband zufolge ein Plus von real drei Prozent in die Auftragsbücher brachte.
"Für 2026 prognostizieren wir daher unverändert ein kleines Plus in der Produktion von real ein Prozent", erklärte Gernandt. Darüber hinaus liege es an der Politik, strukturelle Reformen zur Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit des Standorts einzuleiten, "die ein nachhaltiges und höheres Wachstum ermöglichen“, fügte er hinzu.
Insgesamt hellte sich die Stimmung im Maschinen- und Anlagenbau laut VDMA zuletzt leicht auf. Die Konjunkturerhebung des Branchenverbandes im Januar ergab demnach, dass knapp 30 Prozent von insgesamt 962 Unternehmen die aktuelle Lage als "sehr gut" oder "gut" bewerten - im Oktober hatte dieser Wert noch bei 23 Prozent gelegen.
Für das laufende Jahr rechnen rund 57 Prozent der Unternehmen mit einer Umsatzsteigerung. Knapp 29 Prozent sehen eine Stagnation als realistisch an. Weniger als 15 Prozent erwarten einen Umsatzrückgang.