Marcelo Rebelo de Sousa

Artikel zu: Marcelo Rebelo de Sousa

Wahlsieger António José Seguro

Gemäßigter Sozialist Seguro gewinnt Präsidenten-Stichwahl in Portugal

Der gemäßigte Sozialist António José Seguro hat die Stichwahl um das Präsidentenamt in Portugal mit deutlichem Vorsprung vor dem Rechtspopulisten André Ventura gewonnen. Seguro kam nach Auszählung von 99 Prozent der Stimmzettel am Sonntag auf 66,8 Prozent der Stimmen, Ventura auf 33,2 Prozent. Damit kann Seguro im März die Nachfolge des seit zehn Jahren amtierenden konservativen Präsidenten Marcelo Rebelo de Sousa antreten.
Nonne bei Stimmabgabe in Lissabon

Präsidentschaftswahl in Portugal: Rechtsextremer Kandidat hofft auf Einzug in Stichwahl

In Portugal waren die Wähler am Sonntag zu den Urnen gerufen, um über einen neuen Präsidenten abzustimmen. Als Favorit ging der Chef der rechtsextremen Chega-Partei, André Ventura, in die erste Wahlrunde. Wer Staatschef wird, dürfte sichjedoch erst in einer Stichwahl in drei Wochen entscheiden. Umfragen zufolge können Venturas mögliche Stichwahl-Rivalen, unter ihnen der Sozialist António José Seguro und der liberale Europaabgeordnete João Cotrim Figueiredo, auf einen Sieg im entscheidenden Wahlgang hoffen. 
André Ventura, Vorsitzender der rechtsextremen Chega

Erste Runde der Präsidentschaftswahl in Portugal

In Portugal findet am Sonntag die erste Runde der Präsidentschaftswahl statt. Als Favorit geht der Gründer und Vorsitzende der rechtsextremen Partei Chega ("Genug"), André Ventura, ins Rennen. Umfragen zufolge wird aber erst in einer Stichwahl über den Nachfolger des konservativen Amtsinhabers Marcelo Rebelo de Sousa entschieden. Sollte es dazu kommen, werden Ventura wenig Chancen ausgerechnet.
Vor den Krankenhäusern in Lissabon stehen die Ambulanzwagen mit COVID-19-Patienten Schlange

Vom "Musterschüler" zum Hotspot "Die Krankenhäuser befinden sich am Limit" – so dramatisch ist die Corona-Lage in Portugal

Ambulanzwagen, die sich vor den Kliniken stauen, und Ärzte, die über Leben und Tod entscheiden müssen: Während Portugal in der ersten Corona-Welle noch Vorbild war, verzeichnet das kleine Land mittlerweile die höchste Inzidenz weltweit – und in vielen Krankenhäusern wird wortwörtlich die Luft knapp.