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Privatsphäre: Liebe Eltern – Hört auf, Fotos eurer Kinder ins Netz zu stellen!

Unsere Autorin entdeckte kürzlich ein Video auf Facebook, in dem ein kleines Mädchen eine rohe Zwiebel isst. Sie dachte viel über die Folgen nach, die das Video für das Kind haben kann – und hat deshalb eine wichtige Botschaft. 

Rücken eines Mädchen mit Teddybär im Arm

Auch Kinder haben ein Recht auf Privatsphäre (Symbolbild)

Kürzlich wurde ich via auf ein Video eines Kleinkindes aufmerksam gemacht, welches höchstens drei Jahre alt war. Das Kind wurde vermutlich von einem Elternteil dabei gefilmt, wie es eine rohe Zwiebel isst. Dabei verzog die Kleine mehrfach das Gesicht, würgte, schnaufte heftig und ihr schossen die Tränen in die Augen. 

Sehr wahrscheinlich verwechselte der kleine Blondschopf die Zwiebel mit einem Apfel. Und sind wir mal ehrlich: welches Kleinkind kann eine geschälte Zwiebel von einem Apfel unterscheiden, ohne dass Mama oder Papa dabei helfen?

Ich möchte das Video nicht einfügen, denn ich möchte nicht unterstützen, dass sich dieses Video noch weiter verbreitet. Ich würde es dennoch gerne als Grundlage dafür nehmen, um zum Nachdenken anzuregen.

Welcher herzlose Mensch filmt ein kleines Mädchen bei einer solch peinlichen Szene und stellt es schlussendlich noch ins Netz? Das Kind kann doch nicht darüber entscheiden, ob es im Internet zur Schau gestellt werden möchte. Geht das Video viral, besteht die deutliche Gefahr, dass sich jeder ein Leben lang an das "Zwiebel-Mädchen" erinnert. Taucht das Video in ein paar Jahren noch einmal auf, könnte sie sogar heftig gemobbt werden.

Fishing for compliments – aber mit falschen Identitäten

Kennt ihr sie auch, die typischen Facebook-User, die ein Bild des eigenen Kindes als Profilbild nutzen? Oder die, die nichts anderes mehr posten - nur -Content? Unter frisch gewordenen Eltern scheint ein Trend ausgebrochen zu sein, das Netz mit Fotos ihrer Kinder zuzupflastern. Ich kann den Stolz der Eltern verstehen, aber sie unterschätzen die nichtkontrollierbaren Folgen.

Erinnern wir uns an "Charlie bit my finger" – dies war der meist geklickte Clip im Jahr 2009. Fast zehn Jahre ist das Video alt und es wurde bis heute über 850 Millionen Mal  auf YouTube aufgerufen. Der Clip wurde laut Aussage des Vaters versehentlich auf Youtube hochgeladen, aber daran sieht man die Dimensionen und Ausmaße, die ein solches Posting annehmen kann. Es wird garantiert auch in 10 Jahren noch Menschen geben, die sich daran erinnern. Im Vergleich zu dem Zwiebel essenden Mädchen ist das Video zwar nicht peinlich, aber kursiert eben noch immer – nach all den Jahren – im Netz.

Auch Kinder haben Rechte

Diverse Initiativen warnen immer wieder davor, Fotos, Vidoes oder andere persönliche Informationen von Kindern in soziale Netzwerke zu stellen. Schließlich haben Kinder auch ein Recht auf Privatsphäre.

Ein paar lustige Fotos hier, große Kulleraugen da, ein Urlaubsvideo vom Strand. Likes, Likes, Likes und immer alles öffentlich. Spätestens nach dem dritten Posting mit Bildern schwindet die Aufmerksamkeitsspanne der Betrachtenden. Es sei denn, es handelt sich um einen Pädophilen – der dürfte sich sogar über die Offenheit mancher Eltern freuen. Wenn ihr also Fotos eurer Kinder posten wollt – achtet auf die Privatsphäre-Einstellungen!

Themen in diesem Artikel
Dachüberstand beim Gerätehaus und Mindestabstand Grenze zum Nachbarn
Ich wohne in Baden-Württemberg und plane auf meinem Grundstück einen alten Schuppen durch ein neues Gerätehaus (kein Aufenthaltsraum, keine Feuerstätte im Gebäude!) mit den Grundmaßen 3,50 m x 2,50 m und Firsthöhe von 2,21 m zu ersetzen. Da die neue Anlage etwa 60 cm in einer Geländestufe aufgestellt wird, ist die Wand gegenüber dem Nachbarn tatsächlich nur ca. 1,6 m gegenüber der OK des Gartens hoch. Es soll eine verfahrensfreie Umsetzung in einer Grenzbebauung durchgeführt werden. Auf dem Nachbargrundstück ist eine ca. 3m hohe Thuja Hecke, die geringfügig über die Grenze herüber ragt. Nun hat das geplante Gerätehaus einen umlaufenden Dachüberstand von ca. 20 cm, sodaß die Außenmasse des Fundaments etwa 20 cm von der Grundstücksgrenze entfernt ist. Damit ist sichergestellt, dass der Dachüberstand nicht mit dem Nachbargruzdstück überlappt. Wie sieht es nun entsprechend der LBO Baden-Würtenberg mit der Regelung zum Mindestabstand gegenüber der Grenze des Nachbarn aus? Ich sehe 3 Möglichkeiten: a) es gilt als Grenzbebauung. Die überhängende Thuja-Hecke stört mich nicht. b) es müssen 50 cm Mindestabstand eingehalten werden. c) der Überstand am Gerätehaus an der Grenze zum Nachbarn muss entfernt werden, damit der Aufbau als Grenzbebauung anerkannt wird. PS: Zusammen mit der Länge der Garage des Nachbarn wird eine Grenzbebauung von 9m nicht überschritten. Mit der Bitte um eine Rückmeldung, sodaß ich meinen Plan vernünftig abschließen kann. mfg