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Unterwegs: Im Zweier

Auf einer Kajaktour durch die Mecklenburgische Seenplatte kann man wunderbar abschalten: Es passiert ja fast nichts. Außer man fängt selbst zu singen an.

Stille Wasser: Wenn Papa paddelt kann man zwischendurch einfach mal ein Nickerchen machen

Fotos: Katharina Maria Bohm

Reno Franke ist ein drahtiger, braun gebrannter Typ mit breitem Lächeln. Ein Mensch, der im Herzen Mecklenburg-Vorpommerns und damit praktisch im Wasser aufgewachsen ist. „Passt schon“, sagt er: Kleine Kinder können locker zwei, drei Stunden am Stück im Kajak sitzen, auch zweimal am Tag. Man muss nur ein paar Pausen machen und natürlich auch ein bisschen selbst einschätzen, ob das eigene Kind das mitmacht. Reno Franke strahlt alles in allem große Zuversicht aus. Also sind wir dabei: Drei Tage mit dem Kajak die Mecklenburgische Seenplatte entlang. Rund 35 Kilometer vom Mirower See bis nach Wesenberg. Klar kann unsere Tochter das! Wir machen halt einfach Pausen! Passt schon.

Wir hatten diese romantische Vorstellung: Zu dritt auf einem Fluss, ein ganzes Wochenende lang. Nachts am Ufer das Zelt aufschlagen, ein Feuer machen, die Stadt, den Alltag vergessen. Und die Gegend, hatte man uns erzählt, sei ohnehin „zum Niederknien“.

Der Mirower See liegt gerade mal zwei Autostunden von unserem Wohnort Hamburg entfernt, er gehört zur Mecklenburgischen Seenplatte, der größten zusammenhängenden Wasserlandschaft Deutschlands. Die Kanustation liegt eingebettet zwischen Feldern und Wiesen auf einem fußballfeldgroßen Areal mit Feuerplatz und Campingwiese. Nahe der Rezeption reihen sich die Kanus aneinander, geschlossene Kajaks und offene Kanadier. Reno Franke gibt uns Schwimmwesten und teilt uns zwei knallgelbe Zweier-Kajaks zu. Unsere Tochter soll vorn vor ihrem Vater sitzen, im anderen Boot sitze ich mit viel Gepäck. Die Ausrüstung leihen wir bei der Campingstation aus: ein Zelt, Isomatten und wasserdichte Plastiktonnen zum Verstauen.

Die Familie: Andin Tegen, Alexander von Tomberg und Mina (5)

Franke reicht uns die Paddel, unsere Tochter Mina bekommt ein kürzeres. Er zeigt uns, wie man das Paddel mit beiden Händen möglichst weit außen greift und dann in Kreisbewegungen links und rechts ins Wasser taucht. Kinderleicht. Man bekommt ein Gefühl dafür, sagt Franke, sein eigener Sohn hat es mit drei gelernt. An den Füßen werden wir noch Lenkpedale haben. Langsam kommt nun ein bisschen Abenteuerlust hoch, eine Ahnung von Freiheit auf dem Fluss. Vielleicht sind wir Inuit, vielleicht Goldgräber. Wir schlafen im Zelt, machen Feuer, kochen unter freiem Himmel, erlegen ein paar Tiere. Klar!

Reno Franke hilft noch beim Einsteigen. Dann gleiten wir in den See und er schaut uns wohlwollend hinterher. Wir hören plötzlich nichts mehr außer dem Ein- und Auftauchen der Paddel. Es geht erstaunlich leicht. Einige Kilometer gleiten wir vorbei an Feldern, dicht bewachsenen Wäldern und urwaldähnlichen Moorlandschaften. Die Stille hier ist wie ein lang vermisster Freund, der endlich wieder vor einem steht. Am liebsten möchte man weinen. „Mama“, fragt unsere Tochter in diese Stille, „wann fahren wir nach Hause?“

Wir haben zu diesem Zeitpunkt noch drei Tage und über dreißig Kilometer Strecke vor uns. Und ganz schnell werden aus Inuit wieder Bewohner der Hamburger Innenstadt: „Aber du hast doch gesagt, dass du mit uns Boot fahren möchtest!“, sagt Alex, was stimmt und jetzt natürlich gar nichts nützt. Beim zweiten Mal ignorieren wir ihre Frage. Bis sie irgendwann anfängt, sich selbst zu beschäftigen. Sie paddelt mit ihrem am Handgelenk befestigten Kurzpaddel konzentriert mit. Als sie es zehn Minuten später wieder ins Boot legt, schaut sie sich eine Weile die Landschaft an. Da! Eine Ringelnatter schlängelt sich über die Fahrbahn! Für die nächste Stunde herrscht respektvolle Stille.

Ferne Ufer: Die Familie mitten auf dem Zotzensee

Wir sind jetzt fast eins mit der Wasseroberfläche. Aber so sehr wir das ruhige, kreisförmige Paddeln auch verinnerlicht haben – Anfänger wie wir schaufeln dabei eine Menge Wasser ins Boot, das auf dem Schoß landen würde, wenn wir keine wasserdichten Überzieher hätten.

Die Wasserstraße ist wie eine Schlange, die unterschiedliche Tiere verschluckt hat. Auf Abschnitte, die ausufernd groß sind wie Meeresbuchten, folgen Passagen, so schmal wie zweispurige Landstraßen. An den Ufern stehen hübsche, zum Teil reetgedeckte Bootshäuser, die wie aufgemöbelte Wikingerhütten aussehen.

Nach zweieinhalb Stunden machen wir zum ersten Mal Halt, an einem Steg des weitläufigen Zotzensees. Wir binden die Leinen an, steigen aus und bekommen das Kajak, das sich langsam aus der Vertäuung löst, gerade noch zu fassen. Dann legen wir uns auf den Steg und schauen auf den mattschimmernden See, das stillste Gewässer der Welt, so kommt es uns vor. Der Wind im Schilf klingt wie Reis, den jemand ausgießt. Wir schauen zu den Wolken, die aussehen wie Tiere. Selbst unsere Tochter Mina vertieft sich in diesen riesigen Flachbildschirm. Die Muskeln entspannen sich, das Puckern in den Oberarmen wird milder, wir hören das Schwippschwapp des Wassers, das gegen den Steg schlägt.

Irgendwann hat man beim Paddeln den Rhythmus. Bei Autorin Andin Tegen dauerte es eineinhalb Tage

Niemand ist hier und wir haben noch Zeit, bis wir wieder Inuit sein müssen. Jetzt sind wir Himmel, Wasser, Steg. Das muss das richtige Leben sein. Langsam dösen wir weg, nur noch das leise Schnarchen unserer Tochter ist zu hören. Dann raschelt es hinter uns. Eine alte, schmale Dame bahnt sich einen Weg aus dem Gebüsch hinter dem Steg. Dort verläuft ein kleiner Pfad. Die Frau stellt ihren Klappstuhl vor uns auf, lächelt freundlich und setzt sich mit einem Kreuzworträtsel hin. „Schön heute“, sagt sie, nickt uns zu und beobachtet, wie wir uns langsam aufraffen, die Schwimmwesten anziehen, die Boote losmachen. „Ihr könnt doch auch hier übernachten“, meint sie. „Dahinter ist ein Campingplatz“. Wir bedanken uns. Wir müssen noch ein paar Kilometer paddeln, sonst funktioniert unser ganzer schöner Plan nicht mehr.

Zwischendurch will man einfach nur rein ins Nass. Die Wasserqualität der Seenplatte ist ausgezeichnet.

Ein Kranich hebt erhaben von einem Baumstumpf ab. Wir gelangen in einen schmalen Flusslauf voller tellergroßer Seerosenblätter, auf denen dicke weiße Rosen wie drapiert liegen. Wir rufen unsere Namen. Wie lange haben wir unsere Echos nicht mehr so deutlich gehört? Irgendwo zwischen dem Schilf am Ufer entdeckt unsere Tochter etwas. „Papa, warum ist der Mann nackt?“, fragt sie und zeigt auf einen rötlichen Hintern zwischen den Halmen. Er ist einer von vielen, die wir heute gesehen haben. „Weil die Leute gern überall Sonne haben wollen“, erklärt Alex. „Kann ich auch nackt sein?“, fragt Mina. Eigentlich ja, wollen wir antworten. Aber du musst leider noch bis Sonnenuntergang unter diesem Schutzschlauch in der Rettungsweste sitzen, weil wir den Campingplatz, auf dem wir heute übernachten, noch vor Rezeptionsschluss erreichen müssen. „Willst du noch einen Keks?“, fragt Alex. Er fragt das noch öfter.

Mina singt Lieder aus der Kita. Zeilen, die sie nicht kann, füllt sie mit ausgedachten Wörtern aus. Sie lacht ihren Vater aus, weil sein Hut Ähnlichkeit mit einer Erdnuss hat, dann guckt sie in den Himmel. Sie döst immer wieder kurz ein und findet es herrlich, dass wir nie wissen, ob sie gerade schläft oder wach ist, weil sie eine Sonnenbrille trägt. Sie wird ausgeruht sein, wenn wir ankommen. Sehr sogar. „Schneller, ihr Pupsis!“, ruft sie einmal, als sie aufwacht. Alex fällt fast das Paddel aus der Hand.

Langsam bekommen wir Hunger. Unter uns schwimmt ein Festmahl aus Hecht, Zander, Barsch, Schleie, Aal und Karpfen – aber wir fahren über das Essen hinweg. Dabei verpassen wir eine Abfahrt, die wir hätten nehmen müssen. Als uns das klar wird, liegt sie schon mehr als einen Kilometer hinter uns. Vierzig Minuten paddeln wir zurück.

Die Diemitzer Schleuse im Abendlicht: Nachdem die Jachten, Haus- und Segelboote passiert sind, dürfen auch die Kajaks

Nachdem wir die Diemitzer Schleuse passiert haben, liegt er plötzlich vor uns, der Biber Ferienhof, der wohl schönste Campingplatz, den wir je gesehen haben – auf einer Anhöhe an einem kleinen See. Hausboote wiegen sich am Ufer, Birken, Buchen und Erlen stehen malerisch am Rande dieser Auenlandschaft. Wir ziehen die Kajaks aus dem Wasser ans sandige Ufer. Die Rezeption finden wir in einem alten mit Efeu bewachsenen Gehöft. Ich renne hin, denn irgendjemand muss uns ja unseren Platz zuweisen und es ist bereits weit nach 18 Uhr. Doch sie ist schon geschlossen. Wir haben umsonst alles gegeben. Wer hätte damit gerechnet, dass wir uns einen Kilometer verfahren? Wir sind einfach nur erschöpft und suchen uns erst mal selbst einen Platz. Morgen erledigen wir den Rest.

Am kleinen Peetschsee: Am Ufer liegt der Biber Ferienhof, wo man zelten, kochen, klettern oder nichts tun kann

Leider sind wir, anders als die Inuit, noch keine so guten Logistiker. Bis wir alle Nahrungsmittel und Kochutensilien gefunden haben, vergehen zwei Stunden, wir öffnen jedes einzelne Gepäckstück. Der Haufen an Kleidern, Nahrung, Töpfen und Tellern sieht aus wie ein Teil eines unorganisierten Umzugs. Mina schneidet Zwiebeln auf einem kleinen Holzbrett und schaufelt noch etwas Sandmatsch in eine Tasse, falls wir Soße brauchen. Der Gaskocher wärmt die Pfanne in wenigen Sekunden an, dann dauert es nur noch eine Viertelstunde bis die Bolognese fertig ist. Noch nie hat uns dieses Nudelgericht so gut geschmeckt. Wir schauen auf den kupferroten See im Abendlicht. Natürlich haben wir jetzt keine Lust das Zelt aufzubauen, wir haben ja Muskelkater. Trotzdem muss es sein. „Machen wir ein Lagerfeuer?“, fragt Mina, als wir vor dem aufgebauten Zelt stehen und gerade rein wollen. Klar! Wir stehen auf und sammeln todmüde Holz, entfachen ein winziges Feuer in der nun stockfinsteren Nacht.

Die Spaghetti Bolognese werden in nur enem Topf zubereitet. Mit einem Gaskocher und Geduld wird daraus ein Festmahl

„Wer erzählt eine Geschichte?“, fragt Mina und sieht im Dunkeln nicht, dass wir die Augen geschlossen haben. Aus unerfindlichen Gründen schafft Alex es noch, sich eine Gutenachtgeschichte auszudenken.

Am nächsten Morgen brauchen wir zwei Stunden zum Einpacken und glauben, dass sich das noch optimieren lässt. Wir verlassen diesen schönen Ort und gehen wieder auf den Fluss. Langsam haben wir den Rhythmus, wir fahren nicht mehr im Zickzack, sondern schön geradeaus. Heute machen wir schneller Strecke, fahren vier Kilometer in einer Stunde. Wir machen Halt an einer kleinen Landzunge, die in den Gobenowsee ragt. Dort besuchen wir das Dorf Seewalde, das auf einer Anhöhe hinterm Steg liegt. Hinter bunten Holzhütten laufen wir an Schweine-, Ziegen- und Ponygehegen vorbei. Das Dorf ist ein kleines, unperfektes Idyll. Kein Weg wurde hier je begradigt, keine Wiese ist akkurat gemäht. In einem Café gibt es den besten Schokokuchen, den wir jemals gegessen haben. Unsere Tochter spielt auf dem Spielplatz. Doch wenn wir nicht bald weiterfahren, wiederholt sich die Geschichte vom Vorabend.

Nichts weiter als Wasser, Steg und Schilf. Und hinter dem Wald ein paar Camper.

Wir fahren zügig, doch mit Armen, die schwer wie Blei sind. Nach sieben Stunden gelangen wir bei Wustrow am Ende eines Seerosenteichs in eine Sackgasse. Hier geht es nicht mehr weiter. Wir müssen die Kajaks ein kurzes Stück über Land tragen. Dazu stehen extra Kajak-Sackkarren bereit. Mina ist mal wieder eingeschlafen. Wir ziehen die Boote aus dem Wasser und tragen sie zu zweit einige Meter aufs Land. Unsere Tochter wird wieder wach. „Wann gehen wir nach Hause?“, fragt sie. Es klingt anders als die Male davor. Irgendwie müde. Wir schauen uns an, es ist anstrengend nachzudenken, wenn man einen kleinen Elefanten trägt, und dann geben wir auf. Auch wir können nicht mehr. Wir haben unsere Kräfte überschätzt.

Wir setzen die Kajaks traurig ab und bestellen ein Taxi, das die Boote auf einem Spezialanhänger transportiert, wir sitzen vorn im Minibus. Es geht zurück zu unserer Campingstation am Mirower See. Wir leeren die Taschen und Tonnen und Sitze der Kajaks. Irgendwie waren sie für eine kurze Zeit doch ein echtes Zuhause.

Nun ist die Reise schon ein paar Wochen her. Was bleibt, ist diese seltsame Sehnsucht nach Wasser, das über Hände rinnt, Grillen, die durch die Nacht zirpen und Morgentau auf sattgrünen Wiesen. Wir sind noch längst nicht fertig mit dieser Tour. Vielleicht waren wir nicht gut genug vorbereitet, vielleicht liegt es auch speziell an unserer Tochter, nicht jedes Kind hat den gleichen Bewegungsdrang. Aber ein paar Pausen mehr und ein paar Tage am gleichen Ort hätten diese Tour bestimmt zu einem richtig tollen Abenteuer werden lassen.

Nächstes Jahr kommen wir wieder, mit einem anderen Fahrplan und viel mehr Zeit. Oder? Eigentlich wissen wir gar nicht, wie unserer Tochter das Leben auf dem Wasser gefallen hat. Sie äußert sich nicht eindeutig. Manchmal sagt sie „gut“, manchmal schüttelt sie den Kopf. Es dauert ein paar Wochen, bis wir eine Ahnung bekommen. Ein Erzieher in der Kita sagte uns neulich, dass Mina in letzter Zeit häufiger von einem Urlaub spricht. Sie erzählt immer wieder von einem großen See und einer Schlange. Und davon, dass sie bald wieder Kajak fährt. Mit ihren Eltern.

Dachüberstand beim Gerätehaus und Mindestabstand Grenze zum Nachbarn
Ich wohne in Baden-Württemberg und plane auf meinem Grundstück einen alten Schuppen durch ein neues Gerätehaus (kein Aufenthaltsraum, keine Feuerstätte im Gebäude!) mit den Grundmaßen 3,50 m x 2,50 m und Firsthöhe von 2,21 m zu ersetzen. Da die neue Anlage etwa 60 cm in einer Geländestufe aufgestellt wird, ist die Wand gegenüber dem Nachbarn tatsächlich nur ca. 1,6 m gegenüber der OK des Gartens hoch. Es soll eine verfahrensfreie Umsetzung in einer Grenzbebauung durchgeführt werden. Auf dem Nachbargrundstück ist eine ca. 3m hohe Thuja Hecke, die geringfügig über die Grenze herüber ragt. Nun hat das geplante Gerätehaus einen umlaufenden Dachüberstand von ca. 20 cm, sodaß die Außenmasse des Fundaments etwa 20 cm von der Grundstücksgrenze entfernt ist. Damit ist sichergestellt, dass der Dachüberstand nicht mit dem Nachbargruzdstück überlappt. Wie sieht es nun entsprechend der LBO Baden-Würtenberg mit der Regelung zum Mindestabstand gegenüber der Grenze des Nachbarn aus? Ich sehe 3 Möglichkeiten: a) es gilt als Grenzbebauung. Die überhängende Thuja-Hecke stört mich nicht. b) es müssen 50 cm Mindestabstand eingehalten werden. c) der Überstand am Gerätehaus an der Grenze zum Nachbarn muss entfernt werden, damit der Aufbau als Grenzbebauung anerkannt wird. PS: Zusammen mit der Länge der Garage des Nachbarn wird eine Grenzbebauung von 9m nicht überschritten. Mit der Bitte um eine Rückmeldung, sodaß ich meinen Plan vernünftig abschließen kann. mfg
Buchtitel gesucht. Die Rückkehr ...
Der Titel des zweiten Bandes lautet "Die Rückkehr des <xyz>" Autor ist ein irischer Schriftsteller. Es geht um einen Mönch mit einem Sprachfehler. Als das Kloster von Dämonen angegriffen wird, kann er die Abwehr-Gebete, wegen seines Sprachfehlers, nicht so deutlich sprechen, wie seine Mönchsbrüder und der Geist einer Hexe geht deshalb auf ihn über. Seine Mönchsbrüder wollen ihn, um zumindest seine Seele zu retten, nun auf dem Scheiterhaufen verbrennen. Mit dem Geist der Hexe und etwas Flug-Salbe gelingt ihm aber die Flucht, auf einem Besen durch die Luft reitend. Zufällig belauscht er das Gespräch einer Frau, in die er sich verliebt hat und von der er sich ebenfalls geliebt fühlt. Dabei findet er heraus, dass sie ihn nicht als Mann liebt, sondern dass sie ihn für einen solchen Trottel hält, dass er ohne ihre mütterliche Fürsorge nicht lebenstüchtig sei und dass sie sich deshalb verantwortlich fühlt ihn mit ihrer Mutterliebe zu umsorgen. Tief verletzt hängt er seine Versuche, ein guter Mensch zu sein an den Nagel, will nun böse werden und schließt zu diesem Zweck einen Packt mit dem Teufel. Um den Packt zu besiegeln muss er ein mit Blut unterschriebenes Pergament mit dem Vertragstext verschlucken. Bei der anschließenden Überfahrt nach Frankreich wird er jedoch seekrank und kotzt sich seine Seele aus dem Leib. Dabei geht auch das Pergament mit dem Teufelspackt mit über Bord. Dadurch ist er an den Packt mit dem Teufel nicht mehr gebunden, plant aber weiterhin, mit Hilfe des Teufels ein böser Mensch zu werden. Dabei stellt er sich aber jedesmal so dusselig an, dass immer etwas Gutes dabei heraus kommt. Trotz der tiefen Verletzung durch die Frau, die er liebt, kann er sie doch nicht vergessen und schmachtet ihr auch weiterhin nach. Bei einem Hexenmeister lernt er einen Liebestrank zu brauen. Was er dann auch tut. Der Trank muss sehr lange ziehen. Während also der Trank auch während einer Abwesenheit weiter zieht, dringt eine Kuh in die Höhle ein, in der der Trank gebraut wird und säuft den Trank aus. Als der Mönch in die Höhle zurück kehrt, verliebt sich die Kuh augenblicklich in ihn und weicht ihm von da an nicht mehr von der Seite. Wie heißt der Mönch, der Held dieser Geschichte, und auch titel-gebend ist. Und wer ist der irische Autor?