StechusKaktus

Müssen leistungslose Gewinne vergesellschaftet werden?

Am letzten Donnerstag bei Maybritt Illner kam einmal mehr das Beispiel hoch, dass die Stadt Berlin vor vielen Jahren Wohnungen an Wohnungsbaugesellschaften veräusserte, die heute viel mehr wert sind. Daraus wurde abgeleitet, dass es eine gute Idee sei, diese "lesitungslosen Gewinne" abzuschöpfen und der Gesellschaft zuzuführen.
Klingt doch logisch, oder?
Müsste dies nicht auch für Aktiengewinne gelten? Und für alle anderen Unternehmensbeteiligungen auch?
Frage Nummer 3000119892

Antworten (9)
primusinterpares
Diese Idee brachte der Aktivist Rouzbeh Taheri ein, der allerdings auch zugab, damit provozieren zu wollen.
Daraus eine Frage zu basteln ist typisch StechusKaktussi.
Ich bin damit raus. Viel Vergüngen bei der Diskussion, wenn ihr ihr wieder alles fünfmal, allerdings vergeblich, erklären müsst.
DerDoofe
ing793 mal wieder. So weit kommt es noch, dass man Wertverluste absetzen kann.

Man bezeichnet die steuerliche Geltendmachung von Wertverlusten als AfA = Absetzung für Abnutzung. Das Thema kannst du bei Wolter nachlesen. Hast wohl in der Berufsschule nicht aufgepasst.
elfigy
Immer, wenn der Doofe seinen Senf dazu gibt, wird die Lage verworren. Der passt gut zu Stechus. Die hat auch wieder tunlichst unterschlagen, dass der Vorschlag von einem Spinner kommt.
Deshalb verabschiede ich mich auch von der Debatte. Das kann nur wieder frustrierend werden.
StechusKaktus
Ach komm, du hast doch noch gar nicht mitgemacht.
Im Kern ging es darum, dass der Verkauf der Immobilien ein Fehler war.
Ich sehe das nicht so. Entscheidungen müssen immer anhand der Rahmenbedingungen zum Entscheidungszeitpunkt beurteilt werden. Und damals gab es Wohnungen in Berlin wie Sand am Meer. Die Mieten waren lächerlich niedrig. Da war es nur folgerichtig, sich von den Wohnungen zu trennen.
Ich hatte damals selbst überlegt, in eine Immobilie in Berlin zu investieen, habe mich dann aber nicht getraut. Im Nachhinein doof, aber damals war dieser Boom nicht abzusehen.

Wenn also nun damals unter den schwierigen Rahmenbedingungen jemand bereit war, die niedrig rentoerlichen Wohnungen zu kaufen, dann war das durchaus eine mutige untrnehmerische Entscheidung.

Undjetzt kommt Ing793. Er hat nämlich absolut Recht damit, dass im Falle der Gewinnabschöpfung von Wertsteigerungen auch entsprechende Wertverluste ausgeglichen werden müssen.
Mit AfA hat das nicht zu tun. Da ist der Doofe auf dem Holzweg. Und Rayer sowieso.
StechusKaktus
Hallo Rayer,
hattest du denn in Berlin rechtzeitig Immobilien gekauft? Gratuliere. So ist das eben mit Spekulationen. Mal gehen sie gut, mal nicht.
Was du aber noch nicht begriffen hast: In der bisherigen Diskussion ging es nicht um eine Besteuerung der Gewinne von 25% sondern von 100%.

Überlege doch mal, welche Konsequenzen eine solche Besteuerung hätte. Wenn du es lustiger findest mich zu beschimpfen, dann steht dir das natürlich weitrhin frei.
DerDoofe
Zitat:
ing793
@derdoofe: eines Tages wird es dir möglicherweise gelingen, sogenannte "wenn - dann" Konstruktionen intellektuell verarbeiten zu können. Ich bin allerdings nicht sehr optimistisch...
Zitat Ende

Ich kann dich beruhigen; das beherrsche ich in mehreren Disziplinen. Im deutlichen Gegensatz zu dir, denn dir fehlt die Bildung. Für deinen erlernten Beruf reichte seinerzeit selbst ein Volksschulabschluss. Mit einer Profilneurose kann man nur nach unten glänzen. Und da ist bei dir offensichtlich nicht mehr viel Luft. Vom Gönner zum Bettler.
StechusKaktus
Deine Sorge um meine Anlageerfolge macht mich jetzt wirklich verlegen ... Ich bin aber zwischenzeitlich in festen Händen, nicht dass du dir falsche Hoffnungen machst.

Davon abgesehen: Die Kapitalertragsteuer in Deutschland beträgt doch 25% (zzgl. Soli), warum also sollte das Blödsinn sein?
elfigy
Ich muss echt lachen. Ich sag doch, dass es sinnlos ist. Unkrautjäten bringt mehr Befriedigung.
elfigy
Aber eines find ich beachtlich:
Mit wieviel Selbstbewusstsein der Doofe seine durchweg hohlen Beiträge verteidigt. Immerhin hat er dazu den passenden Nick.