Schließen
Menü
spamonmass

Warum brummen Leuchtstoffröhren?

Wir haben im Keller Leuchtstoffröhren, und diese brummen, und zwar nicht nur beim Anschalten, sondern auch später, dieses manchmal sogar recht stark, es kommt zu Resonanzschwingungen und wird dementsprechend noch lauter. Das einzige, was bisl hilft, ist, wenn man diese bisl dreht, dann hört zumindest die Resonanzschwingung auf.

Meine Frage: Warum Brummen die Dinger überhaupt?
Frage Nummer 1825

Weitere Gutscheine: DJI, reichelt Gutschein

Antworten (5)
Schandi
Das Brummen ist die 50 Hertz Schwingung aus dem Netz. Ich als Elektriker habe dann immer die Drossel ausgewechselt. je älter die dinger sind umso mehr brummen sie auch.
spamonmass
okay, versteh ich. aber was brummt da konkret?

eine energiesparlampe, welche auch gase in sich trägt, brummt schließlich auch nicht.
WDZaphod
Wenn Sie 50 Perioden pro Sekunde hätten, würden Sie sicher auch brummen :-)

Ansonsten: Es dürfte nicht die Leuchstoffröhre sein, die brummt. Diese schwingt nur, und bringt unter ungünstigen Umständen die Fassung zum schwingen - und diese erzeugt dann den Brummton.
RDUKE7777777
Das 50Hz Brummen kommt daher, dass das Eisen in Trafos durch die Wechselspannung einem ständig wechselndem Magnetfeld ausgesetzt ist. Auf atomarer Ebene verformt sich das Eisen durch die Magnetfelder also. Und zwar 50 mal pro Sekunde. Diese Vibrationen erzeugen das akustische Brummen.

Bei Leuchtstoffröhren hört man es wahrscheinlich besser, da die Schallwellen besser durch das Gehäuse o.Ä. weitergeleitet werden als bei einem "normalen", in Kunstoff verpacktem Trafo.
WDZaphod
Energiesparlampen werden mit Hochfrequenz betrieben (daher die Elektronik im Sockel) - flackern und "brummen" liegen daher in einem nicht sicht- und hörbaren Bereich.
Entgegen der Erklärung hier haben Leuchtstofflampen keinen Trafo, sie werden mit Netzspannung betrieben. Sie haben nur einen Starter, der über eine kleine Spule einen Hochspannungsimpuls erzeugt, der die Lampe zündet.