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Frage Nummer 3000133970 Wal le

Wechseln des Stromlieferanten

Hallo
ich habe am 25.11.2019, den Stromlieranten gewechselt und bekam gestern 11.12.19 eine Mail mit den Kontotionen, die erheblich von den erst genannten abweichen, auf Check24, wurden ein Betrag von 72 € genannt nach meinen Berechnung, dem neun Lieferanten wurde vom E-Werk ein höherer Wert genannt, jetzt soll der Abschlag plötzlich fast doppelt so hoch sein, kann ich den Vertrag noch stornieren. Was wichtig ist, der Vormieter hat mit Nachtspeicheröfen geheißt, ich benutze diese nicht, Holzkohleofen, ich habe den Verbrauch hochgerechnet und noch was drauf gerechnet, um auf der sicheren Seite zu sein.
Antworten (10)
flux
Die Höhe des Abschlags ist verbrauchsabhängig und wird demzufolge auch dem tatsächlichen Verbrauch angepasst.

Hast Du 3 Monate zu hohe Abschläge gezahlt, nimm Kontakt zum Anbieter auf und übermittele den aktuellen Zählerstand.
Hat sich Guthaben angesammelt, zahlt der Versorger es auf Antrag umgehend zurück und passt den Abschlag an.

Keine Panik.

Ein etwas zu hoher Abschlag ist kein Kündigungsgrund, das Guthaben bleibt Dir ja.

Wenn Du zudem noch die Einzugsermächtigung widerrufst und selbst überweist, kannst Du verhindern, als Kreditfinanzier der Versorger missbraucht zu werden.
Wal le
flux
Vielen Dank für die schnelle Anwort.
Nur wurde mir ein Betrag von 72 € genannt und plötzlich wollen sie einen Abschlag von 137 €. Das möchte ich nicht bezahlen da könnte ich beim alten bleiben.
Fiete11
Du machst es von der Abschlagshöhe abhängig, bei welchem Anbieter zu bist? Das ist nicht nachvollziehbar.

Check 24 hat in letzter Zeit auch viele Verträge vermittelt, wo der Anbieter dann Insolvenz anmelden musste. Und weg waren die Abschläge.

So etwas sollte man immer selbst eruieren und nicht dubiose Seiten bemühen, damit man keine Arbeit hat.
ing793
Erstens: der Abschlag sollte etwa ein Zwölftel des erwarteten Jahresbedarfs betragen. Bei zu hohem Abschlag kann man in aller Regel mit dem Lieferanten sprechen.
Zweitens: da der Abschlag ziemlich genau doppelt so hoch ist wie geplant, guck im Kleingedruckten, ob der monatlich fällig ist oder alle zwei Monate.
Drittens: der Abschlag ist kein Kündigungsgrund
Fiete11
Es stellt sich die Frage, ob dieser "wie geplante" Abschlag nicht zu Unrecht kleingerechnet wurde.

Wenn beim alten Anbieter gleichhohe Abschläge angesetzt wurden, scheinen diese doch auch beim neuen Anbieter zu Recht erhoben.
ing793
@fiete: ich nutze dieses Portal seit ca. sechs Jahren jedes Jahr aufs Neue (weil es anscheinend System ist, dass der Anbieter im zweiten Jahr seinen Preis für Bestandskunden um 30% erhöht).
Ich habe selten Abweichungen von mehr als zwei Euro zwischen avisierter ca.-Rate und tatsächlichem Abschlag gehabt.
Wal le
fiete11, der Vormieter hat mit nachtspeieröfen geheizt, ich habe einen Holz-Kohleofen. Der Verbrauch ist einfach nicht so hoch, habe ich dem neuen Anbieter gemeldet.
Fiete11
@Wal le, der Anbieter geht wahrscheinlich vom vorherigen Verbrauch in dieser Wohnung und dem Vorhandensein der Nachtspeicheröfen aus. Nicht nutzen, heißt nicht, dass Du es nicht könntest.

Verfahre nach flux Vorschlag. Nach 3 Monaten sieht Dein Anbieter den tatsächlichen Verbrauch und man kann anpassen.
umjo
Na, da haben wir doch die Antwort, Wal le: Der neue Lieferant wurde mit den Verbrauchswerten des Vormieters gefüttert, und berechnet auf dieser Grundlage die Monatsabschläge.
Da du ja nur noch mit einem Holz-Kohleofen heizt, entfallen natürlich sämtliche Stromkosten (Stichwort 'Nachtspei(ch)eröfen'), die zuvor auf die Heizung entfallen waren.

Du hast dies also inzwischen 'dem neuen Anbieter gemeldet'?
Dann sollte der allerdings schnellstens mit einer Korrektur der Abschlagszahlungen rumkommen!
Wal le
@unjo, das habe ich getan, aber sie berufen sich auf die Meldung des Vorversorgers, wahrscheinlich warte ich die drei Monate und dann meien Verbrauch.

Ich bedanke mich bei allen Antwortgebern und wünsche euch ein frohes Fest und ein gutes neues Jahr