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Noch Fragen?

Frage Nummer 27547 Schu8bert

Welche Übersetzung ins Englische trifft die "Tätigkeitsebene von Beamten" im Rahmen des Tarifrechts?

Antworten (7)
Alex64
Keine.
"Tätigkeitsebenen" gibt es im öffentlichen Dienst für Angestellte.
Bei Beamten nennt sich das Ganze "Besoldungsgruppe" (was genau genommen auch falsch ist, da ein Beamter keinen Sold, sondern Alimente bezieht).

Und da sich das deutsche Beamtenrecht so im englischen Sprachraum nicht wiederfindet kannst Du die allgemeineren "pay grade" oder "salary class" verwenden.
Ringlein
Beamte in dem Sinn wie bei uns gibt es in England/Amerika nicht so. Am ehesten sind Beamte "public servants" - Leute, die beim Staat, etc. arbeiten.
EriKKen2
Google übersetzt das mit "activity level of officials", aber besorge Dir doch einfach über die Gewerkschaft eine englische Übersetzung des Tarifvertrags oder frag bei denen nach, ob die Dir die passende Übersetzung gegen können? Leo.org konnte leider gar nicht weiterhelfen, die sind sonst auch immer sehr gut.
starmax
Da kann eigentlich nur die Zuständigkeitsebene gemeint sein : Competency level.
mariamari293
Eine Möglichkeit ist "activity level", ich weiß aber nicht, ob es das in diesem Zusammenhang trifft. Oft kann man deutsche Ausdrücke ja auch nicht so direkt übersetzen, sondern muss sie umschreiben. Ich würde vielleicht "salary for officials" schreiben.
Lennardner
Meiner Ansicht nach gelten die vorgelagerten Begriffe "senior", "chief" und "lord" ähnlich wie die Tätigkeitsgruppen bei uns. Sie beschreiben in etwa die Stellung des jeweiligen Beamten. Danach folgt meist eine Tätigkeitsbeschreibung. Übersetzt man diese Wortgruppe im Goggle-Übersetzer, erhält man "activity level of officials". Leo findet keine Entsprechung.
Alex64
Um es nochmals für alle bemühten Übersetzer hier (die des Nachlesens nicht fähig zu sein scheinen) zusammen zu fassen:
- es gibt (auch in Deutschland) im Beamtenrecht keine "Tätigkeitsebenen".
- es gibt im englischen Sprachraum keine den deutschen Beamten vergleichbaren Beschäftigten.
Kombiniert man diese beiden Voraussetzungen mit der Tatsache, dass es im deutschen Beamtenrecht dafür sog. Besoldungsgruppen gibt, gibt auch der viel bemühte "LEO" was her - nämlich das hier..

Klar soweit?