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Noch Fragen?

Frage Nummer 3000123779 Gast

Wie kann es sein sein das sich Schüler in Bayern für ein gutes Abi abrackern während es anderen hinterhergeworfen wird?

Ungerechte Behandlung in deutschen Schulen
Antworten (5)
wokk
In Bayern muss man sich sogar für einen Doktortitel abrackern. Ausser man heisst Gutt . . . ach lassen wir das!
StechusKaktus
Na, dann vergleiche die Abiturnoten mit anderen Bundesländern (z.B. hier: https://de.statista.com/statistik/daten/studie/36277/umfrage/durchschnittliche-abiturnoten-im-vergleich-der-bundeslaender/).
Und dann überlege, woran es liegt, dass es in Bayern mehr gute Noten gibt als in vielen anderen Bundesländern.
ing793
Hast Du Dir schon mal Gedanken gemacht, was die Begriffe "Zentralabitur" und "gemeinsamer Aufgabenpool" implizieren?

Schüler in Bayern sind möglicherweise weniger intelligent und müssen deswegen mehr arbeiten als in anderen Bundesländern. Jedenfalls deutet der Anteil bayerischer Abiturienten, die anschließend in die Politik gehen, daruf hin, dass zumindest die erste Annahme sehr wahrschinlich zutrifft.
StechusKaktus
@Ing793: das war eindeutig eine deiner ganz schwachen Antworten. Dass bayerische Kinder dümmer sein sollen als andere halte ich für ein Gerücht und empfinde deine Aussage als diskriminierend:

1. Es ist hinreichend bekannt, dass das sächsische und bayerische Abitur für Bremer und Hamburger Schüler quasi unlösbar ist, umgekehrt gilt das nicht (der Lernvorsprung in Bayern beträgt 1-2 Jahre). Es kommt eben auch darauf an, ob und welche Fragen aus dem "gemeinsamen Aufgabenpool" (den es nur für vier Fächer gibt, keine Verpflichtung) herausgenommen werden.

2. Die Vermittlung und die Schwerpunkte des Unterrichts unterscheiden sich massiv zwischen den einzelnen Bundesländern.

3. Ich freue mich darüber, wenn Schüler sich politisch engagieren. Viel zu viele Schüler sind heute unpolitisch.
ing793
@Stechus: mit Deiner Bewertung muss und werde ich sehr gut leben können.

Der Fragesteller hat einfach keine bessere Antwort verdient. Natürlich weiß auch ich, dass die Lernstände von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich sind.
Das aber hat weder mit der Intelligenz noch mit dem Arbeitseinsatz der Schüler selber zu tun.
Auch der NRW-Schüler rackert sich für ein gutes Abi ab. Dass er dabei in der Summe etwas weniger lernt, liegt eher an den Schulstrukturen.

Diese grenzenlose Arroganz, die aus der "Frage" spricht, finde ich zum Kotzen. Auch wenn sie zum Teil jugendlichem Überschwang geschuldet sein sollte, gehört so etwas sofort gekoffert und der Fragesteller hat die Ironie (oder den Sarkasmus?) in der Aussage hoffentlich verstanden (immerhin hat -oder bekommt - er ja bayrisches Abitur!).
Dass dann nicht betroffene dritte (wie immer) das diskriminierend finden, daran habe ich mich in D gewöhnt. Bei Dir könnte ich wirklich manchmal wetten, Du hättest einen Doppelnamen.